ÖSTERREICH JOURNAL NR. 215 / 28. 08. 2025Österreich, Europa und die Welt32Wohlstand zu gefährden. Die österreichischeBundesregierung setzt auf neue Ideen, Innovationund Technologie als Schlüssel zumnachhaltigen Erfolg. Gemeinsam sind wireinem ehrgeizigen Ziel verpflichtet: die Klimaneutralitätbis 2040. Vielen Dank an Ar -nold Schwarzenegger für sein Engagementund seinen globalen Einsatz im Kampf ge -gen den Klimawandel“, so der Bundeskanz -ler. (Siehe auch den Beitrag auf der Seite 6.)Empfang des Diplomatischen Corpssowie VertreterInnen der InternationalenOrganisationenHeute ist diese Regierung seit genau dreiMonaten im Amt, unsere Eckpfeilersind glasklar“, sagte Bundeskanzler ChristianStocker am 3. Juni anläßlich des Empfangsdes Di plomatischen Corps sowie Ver -treterInnen der Internationalen Organisationen,den er ge meinsam mit AußenministerinBeate Meinl-Reisinger und Bundesministe -rin Claudia Plakolm im Bundeskanzleramtveranstaltete. „Rechtsstaatlichkeit, Gewaltenteilung,Menschenrechte, Minderheitenrechte,unabhän gige Medien und ein klaresBekenntnis zur EU-Mitgliedschaft sind nichtverhandelbar. Das Gleiche gilt für die Einhaltungdes Völ kerrechts und der Grundprinzipiender UN-Charta“, So Stocker.Österreich würde jeden Tag beweisen, daß esFoto: BKA/Andy WenzelTreffen von Bundeskanzler Christian Stocker mit Arnold Schwarzenegger im Bundeskanzler -amt im Vorfeld des Austrian World Summit 2025international und in der Europäischen Unionein verläßlicher, konstruktiver und starkerPartner sei und bleiben werde. Gerade derKongreßsaal im Bundes kanzleramt, in demder Empfang stattfinde, sei ein Ort mit lan -ger Tradition, was Diplomatie und internationaleVerhandlungen betreffe. So habe hier1815 der Wiener Kongreß getagt, bei demnach langen Jahren des Krieges eine eu -ropäische Friedensordnung errungen werdenkonnte. „Dieser historische Moment lehrteuns eine grundlegende Lektion: Diplomatieist wichtig, Dialog ist wichtig. Und heute, ineiner von Krieg und zunehmender Unsicherheiterschütterten Welt, ist Diplomatie wich -tiger denn je“, so Stocker, der betonte, daßdie Arbeit der DiplomatInnen weit mehr sei,als die Vertretung des jeweiligen Landes oderder internationalen Organisation: Sie würdenvielmehr Vertrauen schaffen und Kommuni -kationskanäle öffnen – das sei von unschätz -barem Wert, nicht nur für Österreich, sondernfür den weltweiten Frieden und die Stabilität.Foto: BKA/Andy WenzelAm 3. Juni empfingen Bundeskanzler Christian Stocker (hier bei seiner Begrüßungsrede), Bundesministerin Beate Meinl-Reisinger undBundesministerin Claudia Plakolm das Diplomatische Corps und VertreterInnen von Internationalen Organisationen im Bundeskanzleramt.»Österreich Journal« – https://kiosk.oesterreichjournal.at
ÖSTERREICH JOURNAL NR. 215 / 28. 08. 2025Österreich, Europa und die Welt33Foto: BKA/Andy WenzelFoto: BKA/Andy WenzelAußenministerin Beate Meinl-Reisinger betonte: „Österreich ist stolz darauf, ein Zen trum derDiplomatie zu sein.“Bundesministerin Claudia Plakolm: „Sie alle leisten hervorragende Arbeit bei der VertretungIhrer jeweiligen Länder…“Dieser Empfang biete nicht nur die Gelegenheitdes gegenseitigen Kennenlernens,son dern auch die Möglichkeit einige wich -tige Meilensteine und Jubiläen des Landeszu feiern, führte der österreichische Regie -rungschef weiter aus. Stocker verwies aufden 80. Jahrestag des Endes des ZweitenWeltkriegs in Europa und der Befreiung vomNationalsozialismus, den 70. Jahrestag derUn terzeichnung des österreichischen Staats -vertrags und 30 Jahre Mitgliedschaft Österreichsin der Europäischen Union. Weiterssei Österreich vor 70 Jahren auch den VereintenNationen beigetreten.„Österreich ist und bleibt ein konsequenterFörderer der multilateralen Zusammenarbeit.Gerade in Zeiten globaler Un -sicherheit und zunehmender Spannungensetzen wir uns dafür ein, zu verbinden, stattzu trennen. Ich danke Ihnen für alles, wasSie tun – für Ihre Länder, für Österreich undfür unsere gemeinsame Zukunft“, so BundeskanzlerChristian Stocker.Meinl-Reisinger: Wien alsZentrum der DiplomatieAußenministerin Beate Meinl-Reisingerbetonte: „Österreich ist stolz darauf, ein Zen -trum der Diplomatie zu sein.“ Denn Wienbeherberge mehr als 16.000 Di plomatInnenund internationale Fachkräfte. Dieses Netzwerksei der „Grund dafür, daß Wien wahrhaftigeine Stadt des Dialogs ist“, und macheÖsterreich zu einem verläßlichen Partner inFragen von Energiesicherheit bis regionalerStabilität. „Wir sind hier, um Ihre Arbeit zuunterstützen und sicherzustellen, daß Sie,Ihre Teams und Ihre Familien sich nicht nurwillkommen fühlen – sondern zu Hause“,versicherte die Außenministerin den Gästen.Mit Blick auf globale Krisen betonte dieAußenministerin: „Wir setzen alles daran,daß nicht das Recht des Stärkeren, sonderndie Stärke des Rechts den Ausschlag gibt.“Österreich bleibe ein engagierter Verteidigerdes regelbasierten internationalen Systemsund habe daher seine Kandidatur für einennichtständigen Sitz im UN-Sicherheitsrat2027/28 eingereicht. „Wir zählen auf IhreUnterstützung und hoffen, diesen Erfolg imkommenden Jahr gemeinsam mit Ihnenfeiern zu können“, erklärte Meinl-Reisinger.Plakolm: »Kommunikation ist das Rückgratguter diplomatischer und politischer Arbeit.«„Wir sind stolz darauf, heute als Vertretereiner pro-europäischen Regierung vor Ihnenzu stehen, eine Regierung, die sich verpflich -tet hat, unsere gemeinsame Zukunft konstruktivund aktiv zu gestalten, sowohl aufEU-Ebene als auch auf internationaler Ebe -ne“, sagte Claudia Plakolm, Ministerin fürEuropa, Integration und Familie, beim Empfang.Das Jahr 2025 sei für Österreich aufgrundder vielen Jubiläen ein besonderes. Insbe -sondere der 30. Jahrestages der EU-Mitgliedschaftzeige für viele ÖsterreicherInnenweiterhin die Vorteile der Mitgliedschaft. Die -se Privilegien dürfe man niemals als selbst -verständlich ansehen. „Wir müssen unsereWer te und Prinzipien verteidigen, wir müs -sen kritisch und aufgeschlossen bleiben undwir müssen versuchen, jeden Tag besser zuwerden. Denn es ist unsere gemeinsame Verantwortung,den Grundstein für eine prosperierendeund friedliche Zukunft zu legen“,so Plakolm. Kommunikation sei der Schlüssel,um Ziele zu erreichen. „Manchmal ist derDialog schwierig und kann sogar schmerz -haft sein. Aber es gibt keinen Ersatz für eineoffene Kommunikation. Sie ist das Rückgratguter diplomatischer und politischer Arbeit“,betonte die Ministerin.„Sie alle leisten hervorragende Arbeit beider Vertretung Ihrer jeweiligen Länder. Ichkann Ihnen versichern, daß wir bereit sind,mit jedem einzelnen von Ihnen zusammenzuarbeiten.Unsere Interessen und Meinungenmögen unterschiedlich sein, aber wirwerden immer für eine direkte Kommunikationeintreten“, so Claudia Plakolm abschliessend.n»Österreich Journal« – https://kiosk.oesterreichjournal.at
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Alles Fotos: ICG/Sebastian KocońÖ
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