ÖSTERREICH JOURNAL NR. 215 / 28. 08. 2025112Österreich, Europa und die WeltWienerlieder auf JapanischAuftritte der beiden Sängerinnen Takako Haniu und Ursula Kogure beim DonauinselfestFoto: „Radio Wienerlied“v.l.: Ursula Kogure, Takako Haniu und die „Wienerliedexperten“ Markus Riedmayer und Marion & Erich ZibDie japanische Sängerin Takako Haniuund die Leiterin der Wienerliedschulein Tokyo – die dieses Jahr das 20jährige Ju -biläum feiert – Ursula Kogure sind auch heuerwieder nach Österreich gekommen und hattenviele gemeinsame Auftritte absolviert –natürlich auch in Wien, wo die beiden Sängerinnenvon Erich Zib von „Radio Wienerlied“zu einigen Veranstaltungen eingeladenwurden. *)Die in Osaka geborene Sopranistin TakakoHaniu studierte Gesang an der Universitätder Künste und Musik in Aichi. Mit einemBegabtenstipendium konnte sie ihre Ausbildungam Konservatorium der Stadt Wien imFach Lied und Oratorium fortsetzen und nachvier Jahren erfolgreich abschließen. Ihre mu -sikalischen Fähigkeiten vervollkommnete sieim Unterricht bei Prof. David Lutz in Wienund bei Prof. Paul von Schilhawsky am Mo -zarteum in Salzburg sowie in zahlreichenGesangskursen (u.a. bei der berühmten SängerinElly Ameling oder dem Sänger WalterBerry).Nach ihrer Rückkehr nach Japan absolviertesie ein weiteres Studium an der staatlichenSchauspielschule in Hyogo. Seit 30Jah ren konzertiert Takako Haniu in ganz Ja -*)siehe unseren Bericht in der „Östereich Journal“-Ausgabe 213 vom 19. Dezem ber 2024https://is.gd/jfB12opan, aber auch in Barcelona und Wien ist sieein gern gesehener Gast.Doch sie ist nicht nur als Sängerin tätig,sie führte schon mehrmals Regie bei Opernund Operetten, wie „Hänsel und Gretel“ und„Die Fledermaus“, aber auch bei bekanntenjapanischen Stücken.Sie singt sehr intensiv Wienerlieder in Ja -pan, manchmal mit ihren original japanischenTexten, oder interpretiert auch sogenannte„Männerlieder“, weil derzeit nur Ur sula Ko -gure und sie regelmäßig Wienerlieder in Ja -pan singen.Doch zurück zum diesjährigen Wien-Besuch: Der Höhepunkt für von TakakoHaniu und Ursula Kogure war sicher dergemeinsame Auftritt mit den „Wienerlied-Experten“ Markus Riedmayer und Marion &Erich Zib beim Donauinselfest – es soll dasgrößte Musikfestival weltweit mit freiemEintritt sein mit kumuliert fast drei MillionenBesuchen an drei Tagen. Die Veranstaltungwurde live im TV-Sender W24 übertragenund ein Video mit dem gesamten Auftrittvon eine Stunde kann man auf Youtube ansehen(siehe den Link am Ende des Beitrags).Weitere Veranstaltungen waren die Donau-Schifffahrt nach Tulln (mit Michael Perflerund Franz Pelz) und ein Konzert in Thernbergin der Buckligen Welt. Takako Haniuwar mit Erich Zib auch im Bockkeller des»Österreich Journal« – https://kiosk.oesterreichjournal.atWiener Volksliedwerks zum sogenannten„Schrammelmontag“ eingeladen worden undkam auch zu einigen anderen Veranstaltungenmit. Egal wo sie auftrat: die Gäste warenmehr als überrascht, wie perfekt und gefühlvolljapanische Sängerinnen Wienerlieder prä -sentieren können. Deren Programm der Sängerinnenist so umfangreich, daß bei denVeranstaltungen immer wieder neue Liederpräsentiert wurden. Takako Haniu hat aucheinige Wienerlieder mit einer eigenen japanischenStrophe versehen. Noten von zweidieser Wienerlieder kann man sich kostenlosauf https://www.radiowienerlied.at herun -terladen.Bariton Markus Riedmayer aus Badenzeigte, daß er nicht nur gut singen kann, sondernauch ein idealer Moderator ist. Marionund Erich Zib vom Radio Wienerlied begleitetenmit Kontragitarre und Schrammelharmonikagewohnt perfekt.Die „Niederösterreichischen Nachrichten“berichteten in zwei großen Beiträgen überdie Auftritte von Takako Haniu und UrsulaKo gure und man kann hoffen, die beidenbald wieder in Wien zu begrüßen. Erich Zibwürde sich auch nicht wehren, sollte er eineneuerliche Japantournee antreten sollte. nDer Link auf das einstündige W24-Video vomAuftritt am Donauinselfest 2025:https://youtu.be/QUAgFntp3q4
ÖSTERREICH JOURNAL NR. 215 / 28. 08. 2025Österreich, Europa und die Welt / PaNArgentiniens NationalfeiertagKranzniederlegung zu Ehren des Nationalhelden Don José de San MartinAnläßlich des argentinischen Nationalfeiertagsam 25. Mai fand auch heuerwieder eine feierliche Blumenspende zuEhren des Befreiers niedergelegt, gefolgt vomsymbolischen Entrollen der Nationalbänderund dem Abspielen der Nationalhymnen vonArgentinien und Österreich zu Ehren des ar -gentinischen Nationalhelden Don José de SanMartin statt. Die Büste befindet sich im WienerDonaupark am Lateinamerika-Karibik-Platz. Die Ge denkveranstaltung, die dort inenger Zusammenarbeit zwischen der Botschaftder Argentinischen Republik und derÖsterreichisch-Ar gentinischen Ge sell schaft(ÖAG) organisiert wurde, würdigte nicht nurdas historische Erbe San Martins, sondernauch die langjährige Freundschaft zwischenÖsterreich und Argentinien. Dabei wurdenzwei zentrale Momente der nationalen Identitätgewürdigt: die Mai-Re volution, die denBeginn des Unabhängigkeitsprozesses markierte,und das Treueversprechen an die Flag -ge, das sich an im Ausland lebende Argentinierrichtet, die bisher keine Gelegenheithatten, dieses abzulegen.In seiner Rede betonte Botschafter GustavoRodolfo Zlauvinen die fortdauernde Gültigkeitder Ideale des Mai: „Unabhängigkeitbleibt ein Ziel im Aufbau, kulturell, wirtschaftlichund institutionell.“ Er hob zu demdie Notwendigkeit hervor, Argentinien ineiner sich wandelnden Welt neu zu positionierenund dabei die Werte Freiheit, Selbst -bestimmung und internationale Zusammenarbeitzu stärken. Und er erinnerte mit Stolzdaran, daß die bilateralen Beziehungen zwischenArgentinien und Österreich seit über150 Jahren bestehen – seit der Eröffnung derersten argentinischen Vertretung im damaligenÖsterreichisch-Ungarischen Kaiserreichim Jahr 1870. „Österreich ist heute ein strategischerPartner mit bedeutenden Investitionenin Schlüsselsektoren wie Weinbau,Technologie, Energiewende und künstlicherIntelligenz“, erklärte er und dankte insbeson -dere Bodegas Norton, im Besitz der Fa milieSwarovski, für deren Unterstützung der Veranstaltung.Ein zentrales Thema seiner Ansprachewar die Rolle der jungen Generation. Erwürdigte die Rekordbeteiligung argentinischerJugendlicher am „Work and Holiday“-Programm in Österreich im Jahr 2024 alsFoto: CulturaLatinav.l.: Gustavo Rodolfo Zlauvinen, Botschafter der Argentinischen Republik in Österreich, undChristian Koidl, Präsident der Österreichisch-Argentinischen GesellschaftPaN – Partner aller Nationen – https://www.dachverband-pan.org/113„ein deutliches Zeichen für die Dynamik,Lebendigkeit und das Potential unsererBeziehungen“.Nach der Begrüßung durch BotschafterGustavo Zlauvinen, der die herausragendeRolle Don José de San Martins in der südamerikanischenUnabhängigkeitsgeschichtebetonte und die engen bilateralen Be zie -hungen zwischen Argentinien und Ös ter -reich hervorhob, richtete ÖAG-PräsidentChristian Koidl das Wort an die Anwesenden.In seiner Ansprache erinnerte er daran,daß „die Er richtung des Denkmals für DonJosé de San Martin im Jahr 2009 auf eineInitiative der Österreichisch-ArgentinischenGesellschaft zurückgeht und auch die Be -nennung des Lateinamerika-Karibik-Platzesim Jahr 2016 das Ergebnis einer erfolgreichenZusammenarbeit mit dem DachverbandPaN war.“Unter den Anwesenden befanden sich derLeiter der Abteilung für Betreuung der ausländischenVertretungsbehörden und derinternationalen Organisationen in Österreichim Bundesministerium für europäische undinternationales Angelegenheiten, BotschafterMaximilian Hennig, der Präsident desargentinischen Nuklearprogramms, DemiánReidel, sowie der Präsident der Österreichisch-ArgentinischenGesellschaft, ChristianKoidl. Auch weitere Persönlichkeiten ausdem diplomatischen Korps sowie Mitgliederdes Vorstands der Gesellschaft nahmen teil.Präsident Christian Koidl hob in seinerAnsprache die kontinentale Bedeutung SanMartíns sowie das historische Engagement
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Alles Fotos: ICG/Sebastian KocońÖ
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