ÖSTERREICH JOURNAL NR. 215 / 28. 08. 2025Mozarts legendäres Werkverzeichnis,das Köchel-Verzeichnis, ist der Hit imNetz: Mit dem Launch des „Köchel-Verzeichnisonline“ (KV online) hat die InternationaleStiftung Mozarteum einen Coup ge -landet. Zum ersten Mal ist Mozarts vollständigerWerkkatalog in dieser Tiefe, Qualitätund Nutzerfreundlichkeit online als Web-Applikation zugänglich. Die Plattform bietetMusikliebhabenden, Forschenden und derinteressierten Öffentlichkeit in aller Welt ei -nen modernen Zugang zu Mozarts Œuvre –fundiert, multimedial aufbereitet und freizugänglich. Das KV online wurde bislang mit20 internationalen Web-Preisen ausgezeichnet.Das Projekt wurde gemeinsam mit derHamburger Digitalagentur Fork UnstableMedia entwickelt und gestaltet. Ziel war es,die wissenschaftliche Expertise des Köchel-Verzeichnisses mit zeitgemäßer digitalerGestaltung und intuitiver Nutzerführung zuverbinden – eine Plattform für alle, die sichmit Mozarts Musik beschäftigen, ob Profioder Laie.Dieser Anspruch ist nicht nur bei denNutzerInnen, sondern auch in der Fachweltauf große Resonanz gestoßen: Das Projektwurde bei zahlreichen renommierten Wettbewerbenausgezeichnet u. a. für Website,De sign, User Experience oder digital Product.Darunter ist der Webby Award, der als„Oscar“ unter den Online-Awards gilt! Diefolgenden Auszeichnungen hat KV onlinebislang eingeheimst, bei einigen Wettbewerbenist das KV online noch auf der Shortlist:m Art Directors Club / ADC Award,Hamburg: 1 × Gold, 3 × Silber,5 × Bronzem Deutscher Digital Award, Berlin:1 × Gold, 1 × Silber, 1 × Bronzem Clio Awards, New York: 1 × Bronzem Webby Awards, New York:1 × Webby Winnerm New York Festivals Advertising Awards:2 × Gold, 3 × Silber, 1 × Bronze„In Symbiose aus wissenschaftlicher Ab -teilung und Marketing haben wir gemeinsammit der Agentur Fork ein digitales Produktentwickelt, das WissenschaftlerInnen undMu sikerInnen ebenso begeistert wie Mozart-Österreich, Europa und die WeltPreisregen für MozartDas Köchel-Verzeichnis online wurde internationalmit zahlreichen wichtigen Web-Awards ausgezeichnet.Fans in aller Welt. Wir sehen diese wunderbarenAuszeichnungen als Bestätigung für dieArbeit der Stiftung und als Ansporn, weiterhinneue Wege in der Vermittlung von MozartsVermächtnis zu gehen“, freut sich RainerHeneis, Geschäftsführer der InternationalenStiftung Mozarteum.Roman Hilmer, Kreativgeschäftsführervon Fork ergänzt: „Bei KV online trifft Tech -nologie auf Musikgeschichte. Die Anwendungbasiert auf einer umfassenden Datenbankmit über 2.800 Werkeinträgen undnutzt moderne Technologien wie Next.js, umeine schnelle, stabile und nutzerfreundlichePlattform bereitzustellen. KV online vereinttechnologische Expertise mit einem Gespürfür Struktur, Gestaltung und musikalischeInhalte und schafft damit eine neue Form derMozart- Rezeption im digitalen Raum.“Was ist das Köchel-Verzeichnis?Im September 2024 hat die InternationaleStiftung Mozarteum zusammen mit demMusikverlag Breitkopf & Härtel ein neuesKöchel-Verzeichnis, eine komplett überarbeiteteNeuauflage der Auflistung von WolfgangAmadé Mozarts reichem, unvergleichlichenŒuvre veröffentlicht – das war einEreignis, wie es in der Musikwelt nur seltenvorkommt. Das Köchel-Verzeichnis bietetseit mehr als 160 Jahren einen genauen Einblickin die musikalischen Werke von Mozart.Die erste Auflage dieses Werkkatalogslegte Ludwig Ritter von Köchel 1862 beiBreitkopf & Härtel vor – ein Meilenstein inder Musikforschung und Muster für vielespätere Werkverzeichnisse. Um das rapide»Österreich Journal« – https://kiosk.oesterreichjournal.at108wachsende Wissen über alle Aspekte vonMozarts Schaffen darzustellen, kam es in derFolge zu mehreren Neuauflagen – zuletzt1964, vor mehr als 60 Jahren. Für die ge -druckte Neuausgabe 2024 wurde das musikalischeSchaffen des großen Komponistenauf fast 1.400 Seiten neu dokumentiert undinterpretiert.Das gesamte Mozart-Wissen gibt es mitKV online seit dem Vorjahr auf einen Klick:Das Köchel-Verzeichnis online ist die ersteStufe eines digitalen Angebots, welchesallen Interessierten einen einfachen Zugangzum Werk Mozarts und zum neuen Köchel-Verzeichnis ermöglicht – und das kostenlos.Damit ist sichergestellt, daß weltweit auchPersonen, die nur schwer Zugang zu einemgedruckten Exemplar des Werkverzeichnisseshaben, sich unmittelbar an autorisierterStelle über die wichtigsten Neuerkenntnisse,beispielsweise zur Datierung, zu Echtheitsfragenund zur Überlieferung der Originalhandschriften,informieren können. KV onlineverknüpft die Grundinformationen derDruckausgabe mit der langjährigen Forschungsarbeitder Stiftung Mozarteum imRahmen der Digitalen Mozart-Edition. Hierzugehören die Werkdatenbank, die Quellendatenbankund die Personendatenbank. DieEinträge sind mit der Neuen Mozart-Ausgabeonline, der Digital-interaktiven Mozart-Edition und mit Tonaufnahmen verlinkt. KVonline ist ein weiterer wichtiger Schritt aufdem Weg zu einem öffentlich zugänglichen-Mozart-Portal an der Stiftung Mozarteum inSalzburg.nhttps://kv.mozarteum.at
ÖSTERREICH JOURNAL NR. 215 / 28. 08. 2025Österreich, Europa und die WeltIn beständiger Verbindungmit der Diözese Eisenstadt109Die Burgenländische Gemeinschaft in ihrer Brückenfunktion zwischen Amerikaund dem Burgenland kam bei einem Empfang im Bischofshof in Eisenstadtzusammen und wurde von Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics begrüßt.Foto: Diözese Eisenstadt/Rothleitner-ReinischDie Delegation der AuslandsburgenländerInnen mit Edi Nicka (3.v.l.) an der Spitze zu Gast bei Diözesanbischof Ägidius J. ZsifkovicsDie 1956 gegründete BurgenländischeGe meinschaft pflegt seit eh und je einesehr enge Verbindung zur Diözese Eisenstadt.Alljährlich kommt sie auf Einladungvon Bischof Zsifkovics auch im EisenstädterBischofshof zusammen.Zusammengehörigkeit durchGlaube, Kultur und SpracheFür den Erfolg, das Zusammengehörigkeitsgefühldie seit fast 70 Jahren betriebeneIdentitätspflege seien Glaube, Kultur undSprache sowie das eindrucksvolle persönlicheEngagement ganz entscheidende Faktoren,so Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovicsam 9. Juli. Er würdigte die tiefe Verwurzelungder AuslandsburgenländerInnen inden USA und Kanada im Glauben. Die vonihnen gelebte Offenheit, Vielfalt, Gastfreundschaftund Solidarität seien eindrucksvolleKennzeichen der Gemeinschaft undihres religiösen Lebens. Ihre Pflege der bur-*) siehe: Geburtstagsfeier-Bericht auf der Seite 162Foto: Diözese Eisenstadt/Rothleitner-ReinischDiözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics und„Miss Burgenland New York“ Freida O’Purkgenländischen Identität zeige, daß nichtAbgrenzung und Abwertung des bzw. deranderen, sondern die Liebe zum Eigenen und»Österreich Journal« – https://kiosk.oesterreichjournal.atdas Schätzen und Achten des anderen derrichtige Weg sei.Edi Nicka, Präsident der BurgenländischenGemeinschaft, die sich der Pflege undFörderung der Heimatverbundenheit vonBur genländerInnen in aller Welt verschriebenhat, wurde anläßlich seines 80. Geburtstagesmit der „Verdienstmedaille in Gold“der Diözese Eisenstadt vom Diözesanbischofausgezeichnet: „Edi Nicka ist ein Brükkenbauerzwischen Vergangenheit und Zu -kunft, zwischen Heimat und Fremde, zwischendem Burgenland und seinen Menschenin aller Welt. Dafür gebührt ihm Dankund Anerkennung.“Miss Burgenland New YorkIm Rahmen des Treffens wurde auch die„Miss Burgenland New York“, die alljährlichim November in New York gewählt wird,vorgestellt. Freida O’Purk ist die aktuelleMiss Burgenland, die Wurzeln in Harmischhat.nhttps://www.martinus.at/
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Alles Fotos: ICG/Sebastian KocońÖ
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