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Ausgabe 211

Das unparteiische, unabhängige Magazin für ÖsterreicherInnen in aller Welt mit dem Schwerpunkt „Österreich, Europa und die Welt“ erscheint vier Mal im Jahr.

ÖSTERREICH JOURNAL NR.

ÖSTERREICH JOURNAL NR. 211 / 31. 07. 2024 Religion und Kirche Diözesanmuseum übersiedelt 100 Jahre Burgenlands Landespatron heiliger Martin 146 Foto: Diözese Eisenstadt/Rupprecht touristischen Juwelen in der Stadt als wichtig an: „Eng verknüpft ist die Geschichte des ,Heiligen Berges Oberberg‘ mit jener der Fa - milie Esterházy – im modernen Geiste setzen die Propstei- und Stadtpfarre Eisenstadt- Oberberg, die Diözese Eisenstadt und die Esterházy Stiftungen diesen gemeinsamen Weg auch heute fort.“ „Der Oberberg ist mit der Haydnkirche ein besonderes Juwel unserer Stadt. Ein Ort des Glaubens, der Geschichte und auch ein Ort für Kunst und Kultur. Ich freue mich, daß das Diözesanmuseum nun hier beheimatet sein wird und viele dieser Aspekte in sich vereint. Gemeinsam mit dem Kalvarienberg ist dieses Juwel der Stadt nun um einen funkelnden Stern reicher“, sagte Eisenstadts Bürgermeister Thomas Steiner. Das von Bernhard Weinhäusel geleitete und kuratierte Diözesanmuseum zeigt bis No - vember in der Bergkirche die Sonderschau des St. Pöltner Künstlers Martin Helge Hrav.l.: Bürgermeister Thomas Steiner, Landeshauptmann Hans Peter Doskozil, Kunsthistorikerin Ildikó Weinhäusel-Farkas, Vorstandsvorsitzender der Esterházy Privatstiftungen, Stefan Ottrubay, Diözesankonservator Bernhard Weinhäusel, Diözesanbischof Ägidius Zsifkovics, Zweiter Landtagspräsident Walter Temmel und Propsteipfarrer Alexander Wessely Nach 44 Jahren übersiedelt das Eisenstädter Diözesanmuseum in die Bergkirche. Das Museum wurde 1980 anläßlich des 20jährigen Bestehens der Diözese ge - gründet und wird nun seine neue Heimat am Oberberg finden. Gemeinsam mit dem Diözesanmuseum wird auch die Schatzkammer wieder in der Bergkirche zu finden sein, nach - dem diese seit 2018 im Diözesanmuseum untergebracht war. Besonders bemerkenswert ist die nun erstmals öffentlich zugängliche barocke Sakristei der Bergkirche. „Unsere Diözese hat entschieden, hier am Oberberg – der ein religiöses Zentrum ist mit der alten Propsteipfarre, dem großen Wallfahrtsort durch viele Jahrhunderte hindurch – neue, bleibende Akzente zu setzen. Das Zentrum ist noch nicht fertig, aber es kann zu einer Stadt auf dem Berg werden, wenn es die Aufmerksamkeit, das Mitdenken, die Verlässlichkeit, die offenen Augen und Herzen vieler an sich zieht“, so Diöze - sanbischof Ägidius Zsifkovics am 6. Juni an - läßlich der Eröffnung des Diözesanmuseums am neuen Standort. Landeshauptmann Hans Peter Doskozil be tonte: „Als lebendiger Ort einer Pfarrgemeinde ist die Bergkirche eine geeignete Kulisse für das neue Museumszentrum und die Jubiläumsausstellung zu Ehren unseres Lan despatrons. Der heilige Martin ist ein Symbol für die Nächstenliebe. Diese stellt auch einen verbindenden Wert im Zusam - menwirken des Landes Burgenland und der Diözese Eisenstadt dar. Gerade in herausfordernden Zeiten sind sowohl die katholische Kirche als auch die Politik mehr denn je dazu verpflichtet Unterstützung zu leisten. In diesem Sinne steht Martin von Tours, der Schutzpatron der Bedürftigen, sinnbildlich für die im Burgenland gelebte Solidarität.“ Auch der Vorstandsvorsitzende der Esterházy Privatstiftungen, Stefan Ottrubay, sieht die Synergien zwischen den verschiedenen »Österreich Journal« – https://kiosk.oesterreichjournal.at

ÖSTERREICH JOURNAL NR. 211 / 31. 07. 2024 Religion und Kirche 147 Foto: Diözese Eisenstadt / Rothleitn sko anläßlich „100 Jahre Landespatron heiliger Martin“. „Die Ausstellung erinnert mit Dokumenten und Exponaten an die Suche nach einem Landespatron und an große Martinsfeiern im Lauf der Geschichte. Im Mit - telpunkt dieser Ausstellung steht das Ernennungsdekret Roms vom 10. Dezember 1924, das die Bedeutung und Historie des Landespatrons hervorhebt. Die Initiative zur Ernennung des heiligen Martin als Landespatron ging damals von der Landesregierung aus“, erläuterte Diözesankonservator Bernhard Weinhäusel die Schwerpunkte der Ausstellung. Die Bergkirche spielt eine zentrale Rolle bei dieser Ausstellung und ist Teil eines neu entstehenden Museums- und Kulturzentrums am Oberberg, in dem Joseph Haydn eine zentrale Rolle spielen wird. Sie bietet die ideale Kulisse für eine derart bedeutende Ausstellung. Der neue Standort des Mu - seums verspricht somit nicht nur einen historischen Moment für das Diözesanmuseum und die Bergkirche, sondern auch eine kulturelle Bereicherung für die gesamte Region. Die Initiative zur Übersiedlung des Diözesanmuseums ging von der Wirtschaftli - chen Generaldirektion aus. Johannes Stipsits, Wirtschaftlicher Generaldirektor der Diö zese Foto: Diözese Eisenstadt/Rupprecht v.l.: Landeshauptmann Hans Peter Doskozil, Wirtschaftlicher Generaldirektor Johannes Zweiter Landtagspräsident Walter Temmel, Superintendentialkuratorin Christa Grabenhofer, Bürgermeister Thomas Steiner und Diözesanbischof Ägidius Zsifkovics beim Rundgang durch die Ausstellung mit Diözesankonservator Bernhard Weinhäusel Eisenstadt, erklärte: „Mit der Eröffnung der Sonderschau ,100 Jahre Landespatron heiliger Martin‘ und der Übersiedlung des Diözesanmuseums in die Bergkirche wird eine Synergie geschaffen, die den Oberberg kulturell aufwertet. Die Bergkirche, mit dem »Österreich Journal« – https://kiosk.oesterreichjournal.at Haydn-Mausoleum und der Haydnorgel, ist neben dem Schloss Esterházy ein touristischer Fixpunkt in Eisenstadt. Die Sonderschau und das Diözesanmuseum werden das Kulturerlebnis am Oberberg bereichern.“ n https://www.martinus.at/dioezesanmuseum/ Eisernes Priesterjubläum von Altbischof Paul Iby Bischof Ägidius Zsifkovics gratuliert seinem Vorgänger, Altbischof Paul Iby, zum eisernen Priesterjubiläum. Am 29. Juni jährtE sich zum 65. Mal der Tag der Priesterweihe von Altbischof Paul Iby. Den Vorsatz bei seiner Priesterweihe lebt er auch nach 65 Jahren im Dienst für Gott und die Menschen: „Ich möchte als Priester Mittler sein zwischen Gott und den Menschen.“ Seinen ersten Posten bezog der Jungpriester als Kaplan in der Stadtpfarre Eisenstadt. Nach dem Studium des Kanonischen Rechts in Rom trat er seinen Dienst in der Diözese Eisenstadt an. Altbischof Iby wä - re gerne Pfarrer geworden, doch der damalige Bischof Stefan László hatte einen anderen Weg für ihn vorgesehen. Er tröstete sich aber mit dem Gedanken, daß er auch am Schreibtisch, im Gespräch mit den Menschen und am Telefon seelsorglich tätig sein könne. Bischof Ägidius Zsifkovics würdigt Ibys Hirtendienst als Einsatz für „lebendige Ge - meinden“ und ein „wachsames Christentum“. Er habe dies stets umgesetzt und das Evangelium als Frohbotschaft vermittelt. Iby zeig te besonderes Gespür für Jugendliche, Frauen, Gehörlose, Volksgruppen, Arme und der Kirche Fernstehende. Daher entstand in Eisenstadt das Sprichwort „Ubi Iby, ibi caritas – Wo Iby ist, da ist die Liebe“, in Anspielung auf Ibys Wahlspruch „Omnia in Caritate“ – „Alles in Liebe tun“. Am 7. Juli hat Altbischof Paul mit Freunden und Weggefährten einen Dankgottesdienst gefeiert. Die Festmesse fand in der Pfarrkirche von Raiding statt. Anschließend gab es bei der Agape im Pfarrheim die Möglichkeit, dem „eisernen“ Jubilar zu begegnen und persönlich zu gratulieren. n https://www.martinus.at/

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