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Ausgabe 203

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Magazin mit Berichten von der Politik bis zur Kultur: ab 2022 vier Mal jährlich mit bis zu 170 Seiten Österreich.

ÖSTERREICH JOURNAL NR.

ÖSTERREICH JOURNAL NR. 203 / 04. 07. 2022 Österreich, Europa und die Welt / PaN 116 Brigadier Sailer beleuchtete in seinem Re - ferat die Aufgaben des Bundesheeres im Inund Ausland, wobei er auch seine persönli - chen Erfahrungen in den diversen Auslandseinsätzen in den gegenwärtig 14 Auslandseinsatzgebieten des Bundes heeres einfließen ließ. Ein weiterer interessanter und aktueller Teil seiner Ausführungen betraf die zukünftige Struktur des Bundesheers, welche sich auch durch die jüngsten Ereignisse in der Ukraine als dringendst notwendig erwies. Seit 2015 stellt der Grenzschutz an der östlichen und südlichen Grenzen Österreichs als ein immer wichtiger werdender Bereich des Einsatzes des Bundesheeres heraus. Die Bedrohungslage in den diversen Einsatzgebieten, wie Libanon, Kosovo, Bosnien, Mali und Ukraine hat unterschiedliche Entwicklungen und ist derzeit in der Ukraine und Mali am höchsten. Oberst Gruber spannte in seinem Referat einen weiten Bogen von der Geographie der gegenwärtigen Lage der Auseinandersetzung in der Ostukraine, über die Bedrohung aus der Sicht Rußlands, das Thema der sogenannten Hybriden Kriegsführung, über die einzelnen Phasen der bisherigen Kriegsabschnitte, die Re aktionen und Ausblicke aus heutiger Sicht, sowie die ersten Lehren, die man aus der ge genwärtigen Entwicklung und dem in - ternationalen Erfahrungsaustausch ableiten kann. Nach der aktuellen Lage sind 23 von 27 EU-Staaten Mitglied der NATO und demnächst werden es mit dem Beitritt von Schwe - den und Finnland 25 sein. Auch die Budgetstruktur des Bundesheeres muß den neuen Anforderungen und Ge - gebenheiten angepaßt werden: das betrifft vor allem die Reduktion des Personalaufwands auf 50 Prozent, die Erhöhung der Investitionen auf 20 und der Betriebsmittel auf 30 Pro - zent bis zum Jahr 2030. Die im Anschluß an die vielbeachteten Vor träge Diskussionsrunde befaßte sich un - ter anderem mit den Themen „Neutralität in Bezug auf das Österreichische Bundesheer“, „militärischer Kulturgüterschutz am Beispiel von Mali“ und natürlich mit der aktuellen Si - tuation in der Ostukraine und mögliche zu - künftige Entwicklungen. Abschließend danke Präsident Hermann Mückler allen am Gelingen dieser eindrucksvollen Veranstaltung beteiligten Personen und lud namens der Veranstalter zum get together über den Dächern Wiens ein. n https://www.bundesheer.at/ https://www.raiffeisen.at/noew/ Foto: Dachverband PaN / Richard Pobaschnig Foto: Dachverband PaN / Richard Pobaschnig Foto: Dachverband PaN / Richard Pobaschnig Oberst Bernhard Gruber (l.) und Brigadier Herbert Sailer beantworteten die vielen Fragen … … bei der Podiumsdiskussion (v.l.): Eduard Schüssler, (Präsident Österreich-Burkina-Faso), Werner Varga (ehem. Präsident Österreich-Kroatien), Eduard Knapp (Präsident Österreich- Nordkorea) und PaN-Präsident Hermann Mückler v.l.: Beatriz Berrios de Bauer (Generalsekretärin Österreich-Bolivien), Ernst Wunderbaldinger (Beiratsvorsitzender Österreich-Portugal), Majlinda Cullhaj (Generalsekretärin Österreich- Albanien) PaN-Vorständin Greet Machek-Voss (Österreich-Belgien), Luisa Dittrich Ortega (Präsidentin Österreich-Peru), Dzwinka Strujak (Generalsekretärin Österreich-Ukraine) und PaN-Generalsekretär Walter J. Gerbautz PaN – Partner aller Nationen – http://www.dachverband-pan.org/

ÖSTERREICH JOURNAL NR. 203 / 04. 07. 2022 Wirtschaft Stetige Erholung im Tourismus seit Jahresbeginn… … Teuerung trübt weitere Erwartungen – Im Gegensatz zum Lockdown-bedingten Totalausfall der Wintersaison 2020/21 in Öster- reich (Nächtigungen -92,4 %) zog die Nachfrage im abgelaufenen Winter nach neuerlichen Betriebsschließungen zu Saisonbeginn im weiteren Verlauf stetig an, so - daß sich der Rückstand von November 2021 bis April 2022 zum Vorkrisenniveau von 2018/19 auf durchschnittlich knapp 28 % bei Nächtigungen und gut 19 % in Bezug auf die nominellen Tourismuseinnahmen verringerte. Die Erwartungen der österreichischen Tourismuswirtschaft für die aktuelle Sommersaison sind durchwegs positiv, nach zwei Jahren pandemiebedingter Einschränkungen ist die Lust, zu verreisen im In- und Ausland groß. Die durch den Krieg in der Ukraine an - gespannte politische Lage und ihre wirtschaftlichen Auswirkungen, vor allem der mas sive Preisanstieg, trüben jedoch die Aussichten für die kommenden Monate zunehmend ein. Bis zum Abschluß der Wintersaison 2021/ 22 schlugen sich die verschlechternden Rahmenbedingungen für die Tourismuswirtschaft noch nicht in der touristischen Nachfrage in Österreich nieder, vielmehr erholte sich die Branche seit Jahresbeginn 2022 kontinuierlich: Fehlten in den Lockdown-betroffenen Mo naten November und Dezember 2021 noch durchschnittlich 56,8 % der Ankünfte und 43,6 % der Nächtigungen auf das Ni - veau des Vergleichszeitraumes der letzten Vorkrisensaison (2018/19), so verringerte sich diese Lücke bis zum Saisonende mit April 2022 auf 36,2 % (Ankünfte) bzw. 27,7 % (Nächtigungen). Die nominellen Einnahmen im Wintertourismus blieben ersten Schätzungen des WIFO zufolge 2021/22 mit -19,1 % hinter den Einnah men der Saison 2018/19 zurück, was auf einen erheblichen Preisanstieg in den letzten drei Wintern im Ausmaß von kumuliert rund 12 % zurückzuführen ist, real entsprachen die prozentuellen Umsatzeinbußen hingegen jenen der Nächtigungen (siehe Tabelle). 117 Ausblick Sommer 2022 Trotz steigender Inflation und erheblicher wirtschaftlicher und politischer Unsicherheiten fällt die unternehmerische Einschätzung der derzeitigen Geschäftslage europäischer sowie österreichischer Tourismusbetriebe (laut GD GROW, Confidence Indicator for Industrial Ecosystems bzw. WIFO-Konjunkturtest) aktuell sehr positiv aus: Angebotsseitig wurden mit Mai 2022 neue Höchstwerte beider Indikatoren erreicht. Dies ist vor al - lem vor dem Hintergrund einer Verschlechter - ung der Stimmung im Durchschnitt der be - fragten österreichischen Unternehmen her vor - zuheben. Etwas weniger positiv, jedoch auch durchaus optimistisch, fällt die Einschätzung der Beherbergungs- und Gastronomiebetriebe hinsichtlich der Geschäftslage für den weiteren Verlauf des Jahres 2022 aus. Die Antworten im WIFO-Konjunkturtest bestätigen darüber hinaus die Dringlichkeit des weithin diskutierten Fachkräftemangels: Gut drei Fünftel der touristischen Betriebe beurteilten im April 1) fehlende Arbeitskräfte als wesentliche Einschränkung ihrer Ge - schäftstätigkeit, die auch zu einer punktuellen Einschränkung des Angebotes führen wird. Die sich zuspitzende Situation am Ar - beitsmarkt läßt sich an der Entwicklung des Volumens an selb- und unselbstständig Beschäftigten im Verhältnis zur Zahl der offenen Stellen ablesen: Während verglichen mit 2019 im April 2022 im Beherbergungswesen um 3,7 % mehr Erwerbstätige gezählt wur- *) Die „größten unternehmerischen Probleme“ werden jeweils nur quartalsweise abgefragt; Informationen hierzu lagen zuletzt aus der April-Umfrage vor. Tourismusentwicklung in der Wintersaison Q: OeNB, Statistik Austria, WIFO-Berechnungen; WDS – WIFO-Daten-System, Macrobond. Unbereinigte Werte. Wintersaison: 1. November bis 30. April des Folgejahres, Sommersaison: 1. Mai bis 31. Oktober. Umsätze einschließlich des internationalen Personentransportes. − 1) WIFO-Schätzung. − 2) Endgültige Werte. »Österreich Journal« – https://kiosk.oesterreichjournal.at

Wir danken dem Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten, dem Land Oberösterreich und PaN – Partner aller Nationen für die aktive Unterstützung unserer Arbeit für Österreich.

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