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Ausgabe 201

Magazin mit Berichten von der Politik bis zur Kultur: ab 2022 vier Mal jährlich mit bis zu 165 Seiten Österreich.

ÖSTERREICH JOURNAL NR.

ÖSTERREICH JOURNAL NR. 201 / 20. 12. 2021 Österreich, Europa und die Welt Blackshark.ai erstellt einen digitalen 3D-Zwilling der Erde 92 Grazer KI-Startup kündigt Finanzierungsrunde in Höhe von 20 Millionen US-Dollar unter der Leitung von Microsoft und Point72 Ventures an © blackshark.ai Blackshark.ai’s digitaler 3D-Twin wird aus Luftbildern und anderen Geodaten erstellt, wobei Künstliche Intelligenz zur Ableitung von semantischen Gebäude-, Biome- und Infrastrukturattributen abgeleitet und dann prozedural zu einer hochpräzisenfotorealistischen synthetischen Umgebung des gesamten Planeten werden. Blackshark.ai erstellt einen digitalen 3D- Zwilling der Erde, die Technologie ba - siert auf Satellitendaten und AI. Das Unternehmen kündigt frisches Kapital in der Höhe von 20 Millionen US-Dollar an, um den Zu - gang zu Geodaten in großem Maßstab zu beschleunigen und Metaversum-Innovatiknen voranzutreiben. Die Runde wird ge - meinsam von Microsofts Venture Fund m12 und Point72 Ventures mitgetragen, die sich einem Konsortium mit dem bestehenden In - vestor Markus Wagner, Gründer von i5in - vest, anschließen. Brian McClendon (Mitbegründer von Google Earth), Dirk Hoke (ehemaliger CEO Airbus Defence & Space) und Qasar Younis (ehemaliger COO y Combinator und derzeit CEO von Silicon Valleys Unicorn Applied Intuition) treten dem Beirat des Unternehmens bei. Blackshark.ai debütierte erst letztes Jahr mit seinem Beitrag zum Microsoft Flight Si - *) Anm: 1 Petabyte sind 1 Million Gigabyte »Österreich Journal« – https://kiosk.oesterreichjournal.at mulator, der den gesamten Planeten in fotorealistischem 3D rekonstruiert und auf massiver Rechenleistung und einem neuartigen Ansatz für künstliche Intelligenz aufbaut. Die entwickelte Technologie wurde seitdem als Plattform weiterentwickelt, die Geodaten und 3D-Simulationsumgebungen auf globaler Ebene verfügbar macht. Die Anwendungsbereiche sind vielfältig, dazu gehören Re gierung, Geointelligenz, humanitäre Hil - fe, Metaversum/AR, Simulation für autonomes Fahren und Fliegen, Entwaldungsüberwachung, Versicherungen, Smart Cities und mehr. Michael Putz, Co-Founder und CEO von blackshark.ai erklärt: „Unsere Plattform kann Petabyte *) von Satellitendaten nahezu in Echtzeit verarbeiten und präzise semantische Informationen wie Gebäudehöhen, Landnutzung, Gewässer oder Infrastrukturanlagen wie Straßen oder Gleise extrahieren.“ Diese Informationen sind für viele Branchen wertvoll und werden als zusätzliche Inputs für die blackshark.ai Plattform genutzt, um die phy - sische Welt in 3D zu rekonstruieren. „Diese 3D- Umgebungen sind nicht nur schön anzusehen, sondern können angesichts der Verfügbarkeit semantischer Informationen auch abgefragt, durchsucht, schnell aktualisiert und für Simulationszwecke im Handumdrehen geändert werden. Das unterscheidet das Produkt von allem, was ich bisher gesehen habe“, sagt Brian McClendon, Mitbegründer von Google Earth, der dem Board of Advisors als Co-Founder beigetreten ist. Über Blackshark.ai Blackshark.ai erstellt einen digitalen 3D- Zwilling der Erde, indem Informationen aus Satellitenbildern extrahiert und erkannte At -

ÖSTERREICH JOURNAL NR. 201 / 20. 12. 2021 Österreich, Europa und die Welt 93 tribute vollautomatisch in fotorealistischem 3D rekonstruiert werden. Eine skalierbare künstliche Intelligenz bildet den Kern der Blackshark-Plattform und erkennt Funktionen weltweit mit unglaublicher Präzision und Geschwindigkeit. Ein patentierter Ansatz für die 3D-Rekonstruktion kann Petabytes an Da ten speichern und in Echtzeit in unendli - chen Details rendern, was leistungsstarke Visualisierungs- und Simulationsanwendungen für Behörden, Geointelligenz, humanitäre Hilfe, Planetenmanagement, autonomes Fah ren und Fliegen, Versicherungen und Smart Cities ermöglicht. Die blackshark.ai Plattform wird von Microsofts Venture Fund M12 und Silicon Valley VC Point72 Ventures unterstützt und betreut große Kunden weltweit mit einem Team von mehr als 100 MitarbeiterInnen aus dem Silicon Valley/ USA und Graz/Österreich. Foto: blackshark.ai GmbH Michael Putz, Co-Founder und CEO von blackshark.ai Über m12 M12, Microsofts Venture Fund, investiert in frühphasige Softwareunternehmen, wobei der Schwerpunkt auf Geschäftsanwendungen, Cloud-Infrastruktur, Cybersicherheit, AI, Ent - wicklertools, Healthcare, Wissenschaft und neue Technologien liegt. Seit 2016 hat M12 in über 100 Unternehmen investiert, um Startups beim Wachstum zu begleiten. Mit Büros in San Francisco, Seattle, London, Tel Aviv und Bengaluru verfügt M12 über ein globales Team und die nötigen Ressourcen, Unternehmer weltweit zu unterstützen. n https://blackshark.ai/ https://www.youtube.com/watch?v=ng-mGNqLe6M © blackshark.ai GmbH / Aerial imagery © Vexcel Imaging GmbH Blackshark.ai bietet fotorealistische synthetische 3D-Umgebungen, wie zum Beispiel wie der in diesem Bild gezeigte Flughafen von San Jose. Sie liefern hochpräzise semantische und synthetische Trainingsdaten für die Flugsimulationen und anspruchsvolle maschinelle Anwendungen. »Österreich Journal« – https://kiosk.oesterreichjournal.at

Wir danken dem Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten, dem Land Oberösterreich und PaN – Partner aller Nationen für die aktive Unterstützung unserer Arbeit für Österreich.