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Ausgabe 201

Magazin mit Berichten von der Politik bis zur Kultur: ab 2022 vier Mal jährlich mit bis zu 165 Seiten Österreich.

ÖSTERREICH JOURNAL NR.

ÖSTERREICH JOURNAL NR. 201 / 20. 12. 2021 Österreich, Europa und die Welt Brücken bauen für die Wirtschaft 86 Unternehmen aus Österreich besuchten am 18. Noember die Konferenz »Austria Connect Gulf 2021« und nahmen am Nationentag bei der Expo 2020 in Dubai teil Foto: Österreichisches AußenwirtschaftsCenter Abu Dhabi Austria Connect Gulf 2021 Auftakt war die Teilnahme an der Konferenz „Austria Connect Gulf 2021“, die heuer bereits zum zehnten Mal stattfand. Die Konferenz mit dem Motto „Let’s talk strategy: Beyond Expo 2020 — Economic Diversification and Growth“ wurde im Rahmen der Internationalisierungsoffensive „go international“, einer gemeinsamen Initiative des Bun desministeriums für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort und der Wirtschaftskammer Österreich, organisiert. „Diese Marktsondierungsreise bietet ös - terreichischen Unternehmern die einmalige Gelegenheit, Einblicke in diese wirtschaftlich bedeutende Region zu erhalten und wertvolle Kontakte vor Ort zu knüpfen“, ist der Leiter der Aussenwirtschaft Österreich, Michael Otter überzeugt. „Österreichs Bedeutung als Geschäftspartner der VAE nimmt mit jedem Jahr weiter zu und die heimischen Unterneh- Die 10. Austria Connect Gulf Konferenz, organisiert vom AußenwirtschaftsCenter Abu Dhabi, begrüßte mehr als 300 Teilnehmer. Die Vereinigten Arabischen Emirate men können Teil dieser Erfolgsstory sein“, Mit dabei sind auch die TU Wien, die (VAE) sind für Unternehmen aus Österreich so Otter weiter. Die AußenwirtschaftsCenter Borealis AG, die Commend GmbH, die eine begehrte Destination, um am ara- bischen Markt Fuß zu fassen und auch die Fühler nach Asien und Afrika auszustrecken. Um interessierten Unternehmen die Gelegenheit zu geben, den Markt kennenzulernen und die eigenen Chancen abzuwägen, wurde eine Marktsondierungsreise rund um die Expo 2020 in Dubai organisiert. Abu Dhabi, Riyadh, Teheran, Amman, Tel Aviv, Doha, das AußenwirtschaftsBüro Mas - kat und die Konsulenten in Kuwait und Ka - rachi erwarteten mehr als 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Österreich und den GCC-Staaten. fynd.art Internet Service GmbH, Swarco Futurit Verkehrssignalsysteme Ges.m.b.H., T3K-Forensics GmbH, x.news information technology gmbh sowie PlanRadar, Palfinger, Doka und Frequentis, die in den InnovationTowers ihre Exponate präsentieren. Von der Expo in den Markt Einige Unternehmen, die am EXPO- 2020-Pavillon beteiligt sind, oder im iLab, der Wissensplattform im Inneren des preisgekrönten Österreich-Pavillons, in den InnovationTowers ausstellen, nahmen auch zu - gleich an der Marktsondierungsreise teil. Da zu gehört auch die Bene AG. Das Unternehmen liefert die markanten InnovationTowers mit einer Höhe von 3,60 Metern, die aus Pixel by Bene zusammengesetzt sind. „Die Expo ist ein wichtiger Impulsgeber für neue Geschäftsmöglichkeiten. Bene ist seit über 20 Jahren in Dubai vertreten. Der arabische Markt ist einer unserer Kernmärkte, wir punkten hier vor allem mit hohem Qualitätslevel, Designanspruch und Innovationskraft. Wir haben im Rahmen der Expo die Möglichkeit, zentrale, zukunftsträchtige Themen wie Nachhaltigkeit und GreenTech einmal mehr zu plazieren“, sagt Michael Fried, Ge - schäftsführer für Sales, Marketing & Innovation bei Bene. »Österreich Journal« – https://kiosk.oesterreichjournal.at Ein Tag im Zeichen Österreichs Während der Laufzeit der Weltausstellung hat jedes Teilnehmerland die Möglichkeit, sich im Rahmen eines Nationentages exklusiv einem großen internationalen Publikum vorzustellen. Am 19. November war es für Österreich so weit: Die Expo in Dubai stand ganz im Zeichen Österreichs. Neben Veranstaltungen im Pavillon waren auch Events auf dem gesamten Expo-Gelände geplant – natürlich mit prominenten Gästen aus Wirtschaft, Politik und Kultur. „Österreich wird die Chance nutzen, sich als Innovationsstandort mit Potential zu präsentieren. Dabei spielen Wirtschaft, Forschergeist, aber auch unsere Kultur eine wichtige Rolle“, erklärts Bundesministerin Margarete Schramböck, die persönlich teilnahm: „Die Teil nehmer der Marktsondierungsreise erwartet die größte österreichischarabische Netzwerkveranstaltung des Jahres.“ https://wko.at/aussenwirtschaft/ae n

ÖSTERREICH JOURNAL NR. 201 / 20. 12. 2021 Österreich, Europa und die Welt Erste Group ist Gründungsmitglied einer UN-Initiative 87 28 Banken weltweit sind Teil der Leadership-Group und unterzeichnen Responsible Banking‘s Commitment to Financial Health and Inclusion Die Erste Group ist Gründungsmitglied einer UN-Initiative die sich zu folgendem verpflichtet hat: Die Förderung der finanziellen Eingliederung aller Menschen und zur Gestaltung eines Bankensektors, der die finanzielle Gesundheit der KundInnen un - terstützt. Für die Erste Group bedeutet diese Verpflichtung, daß sie den Gedanken der fi - nanziellen Gesundheit noch stärker in ihrem Kundengeschäft verankern will. Dafür peilt die Bankengruppe entsprechende Investitionen in Personal und Technologie an. In all ihren Märkten verfügt die Erste Group be - reits über ein breit gefächertes Angebot in den Bereichen Social Banking, Finanzbildung und Integration. Innerhalb von 18 Monaten werden Zielvorgaben festgelegt und ab dann wird jährlich darüber berichtet. Insgesamt haben sich weltweit 28 Bank angeschlossen, die Erste Group ist als einziges Finanzinstitut mit Sitz in Österreich und Zentral- und Osteuropa dabei. „Jeder hat ein Recht auf finanzielle Ge - sundheit. Daher stellen wir den Menschen noch stärker in den Mittelpunkt unserer Tä - tigkeiten. Daß wir jetzt Gründungsmitglied dieser wichtigen UN-Initiative sind, ist ein konsequenter nächster Schritt auf Basis un - seres 200 Jahre alten Gründungszwecks in un serer Region“, sagt Bernd Spalt, CEO der Erste Group. Bewältigung einer globalen Herausforderung Weltweit haben rund 1,7 Milliarden Er - wachsene kein Bankkonto. Das bedeutet, daß sie nicht in der Lage sind, Geld anzulegen und auch keinen Zugang zu Krediten oder anderen Bankdienstleistungen haben. Für die CEE-Region schätzt die Erste, daß rund 14 Millionen Menschen von Armut be - droht sind. Armut bzw. finanzielle Not hat viele Gesichter. Das kann z.B. dabei beginnen, daß man nicht genügend Geld hat um dringende, kurzfristige Ausgaben zu finanzieren oder kein oder nur sehr stark begrenzte Mittel fürs Heizen oder Essen aufbringen kann. Die Maßnahmen zur Gewährleistung der finanziellen Gesundheit aller Menschen Foto: Erste Group Bernd Spalt, CEO der Erste Group sind von größter Bedeutung im Kampf gegen Ungleichheiten, die durch die Corona- Pandemie noch verschärft werden. Die un - terzeichnenden Banken werden sich innerhalb von 18 Monaten konkrete Ziele setzen. Die Maßnahmen werden darauf abzielen, einen Bankensektor zu fördern, der die fi - nanzielle Gesundheit der KundInnen bestmöglich unterstützt. Aufbau von finanzieller Gesundheit auf einer starken Grundlage Die Erste Group wird bereits im kommen - den Jahr mit einem noch stärkeren Fokus auf die finanzielle Gesundheit ihrer KundInnen in all ihren Märkten starten. Man baut dabei auf ein solides Fundament auf. Die Initiativen der Erste Group zur Vermittlung von Finanz - wissen haben bereits mehrere 100.000 Menschen in Österreich und CEE erreicht. Alle Initiativen zur finanziellen Allgemeinbildung werden kostenlos angeboten und wurden ge - »Österreich Journal« – https://kiosk.oesterreichjournal.at meinsam mit externen ExpertInnen entwikkelt, um ihre Unabhängigkeit und Qualität zu gewährleisten. Projekte zur finanziellen Ein gliederung, wie die Zweite Sparkasse in Österreich, bieten KundInnen zusätzliche Un terstützung bei der dauerhaften Wiedereingliederung in eine geordnete wirtschaftliche Situation. Seit ihrer Gründung im Jahr 2006 hat die Zweite Sparkasse rund 15.000 Menschen in Österreich geholfen, ihre finanziellen Schwierigkeiten zu überwinden. Darüber hinaus bietet das Erste Social Banking individuelle und erschwingliche Finanzlösungen an, die mit diversen Schulungen und Mentoring begleitet werden, um Menschen zu befähigen, Wohlstand zu schaffen. In den letzten Jahren hat die Erste mit 400 Millionen Euro 6.000 UnternehmerInnen bei ihren ersten Schritten, 700 soziale Organisationen bei ihrer Arbeit und 8.000 Kleinbauern bei der Bestellung ihrer Felder unterstützt. n https://www.erstegroup.com/

Wir danken dem Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten, dem Land Oberösterreich und PaN – Partner aller Nationen für die aktive Unterstützung unserer Arbeit für Österreich.