Aufrufe
vor 8 Monaten

Ausgabe 201

Magazin mit Berichten von der Politik bis zur Kultur: ab 2022 vier Mal jährlich mit bis zu 165 Seiten Österreich.

ÖSTERREICH JOURNAL NR.

ÖSTERREICH JOURNAL NR. 201 / 20. 12. 2021 Chronik 120 entspricht 20 % der Gesamtbevölkerung. Bis zum Jahr 2040 steigt ihre Zahl der Prognose zufolge auf 2,25 Mio. (+26 %), bis 2080 schließlich auf 2,69 Mio. (+50 % gegenüber dem Basisjahr 2020). Der Anteil der nicht in Österreich geborenen Personen nimmt somit laut Prognose bis 2040 auf 24 % und bis 2080 auf 27 % zu. Der Osten Österreichs wächst am stärksten Das für Österreich prognostizierte Bevölkerungswachstum um 11 % bis 2080 wird sich regional sehr unterschiedlich verteilen. Überdurchschnittlich starke Zuwächse sind in Wien zu erwarten. Auf die Bundeshauptstadt entfällt mehr als ein Drittel der internationalen Zuwanderung nach Österreich. Wien wird laut Prognose im Jahr 2026 – wie zuletzt am Beginn des 20. Jahrhunderts – die Zwei-Millionen-Marke überschreiten. In Kärnten ist hingegen – wie in vergangenen Jahren – mit leichten Bevölkerungsverlusten zu rechnen, wodurch die Einwohnerzahl in absehbarer Zeit hinter Salzburg zurückfallen sollte. Salzburg sollte dadurch zum bevölkerungsmäßig sechstgrößten Bundesland aufsteigen. Neben Wien wird auch für Niederösterreich ein überdurchschnittliches Bevölkerungswachstum prognostiziert, während die Trends in Salzburg und in der Steiermark unter dem Bundesschnitt liegt. Die erwarteten Bevölkerungsentwicklungen im Burgenland (leicht überdurchschnittlich) sowie in Oberösterreich, Tirol und Vorarlberg (gering- fügig unterdurchschnittlich) entsprechen weitgehend dem prognostizierten Bundestrend. n http://www.statistik.at/ »Österreich Journal« – https://kiosk.oesterreichjournal.at

ÖSTERREICH JOURNAL NR. 201 / 20. 12. 2021 Chronik Öffi-Zukunft U2xU5 Positive Bilanz zum ersten Jahr U-Bahn-Bau für Wiens größtes Klimaprojekt 121 Foto: Wiener Linien / Alexandra Gritsevskaja Dort, wo Aufgänge und Lifte entstehen – hier für die U2xU5-Station vor dem Wiener Rathaus – treibt ein großer Bohrer Bohrpfähle in den Boden, die mit Bewehrung versehen und mit Beton ausgegossen werden Seit fast einem Jahr laufen die Bauarbeiten für das gigantische Jahrhundertprojekt und größte Klimaschutzprojekt Wiens in vollem Umfang. Mit Anfang des Jahres starteten die umfangreichen und komplexen Tiefbauarbeiten entlang der fünf neuen U2- Stationen sowie bei der neuen U5-Station Frankhplatz. Auch beim U2 Update zwischen den Stationen Karlsplatz und Rathaus laufen die Arbeiten seit einem halben Jahr auf Hoch - touren. 2022 geht es mit den tiefgreifenden Aushubarbeiten entlang der Neubaustrecken verstärkt in den Untergrund, zusätzlich starten gleich zwei neue Tunnelbauwerke im Bereich Schottentor und beim Matzleinsdorfer Platz. „U2xU5 ist ein hochkomplexes U-Bahn- Bauprojekt, das es in dieser Dimension seit dem Bau der U3 in der Innenstadt in den 90er-Jahren nicht mehr gegeben hat. Wir sind mit einem bestvorbereiteten Projekt zu Jahresbeginn gestartet. Die umfassende De - Foto: Wiener Linien tailarbeit im Vorfeld hat sich mehr als ausgezahlt: Wir liegen im Zeitplan und werden auch 2022 zahlreiche bauliche Meilensteine Der neue X-Wagen am Bahnhof Erdberg »Österreich Journal« – https://kiosk.oesterreichjournal.at setzen“, sagt Günter Steinbauer, Geschäftsführer der Wiener Linien. Während in vielen Ländern erst über mögliche Klimaschutzmaßnahmen diskutiert und verhandelt wird, baut Wien bereits am Jahrhundertprojekt für eine klimafitte Zu - kunft. Wenngleich die Herausforderungen vor Baubeginn nicht größer hätten sein können: „Eine starke Bauwirtschaft und zahlreiche Änderungen bei Normen, die bei einem Großprojekt verstärkt spürbar sind, haben Neuausschreibungen erfordert. Diese Vorgehensweise hat sich ausgezahlt und brachte für den U-Bahn-Ausbau der ersten Baustufe rund 200 Mio. Euro an Ersparnis“, so Steinbauer. „Dazu alle Widrigkeiten von Corona und das gepaart mit Bauarbeiten im dichtbebauten Gebiet. Das war eine besondere Situation, die wir in 50 Jahren U-Bahn-Bau so noch nie hatten.“ Um diese Herausforderungen zu bewerkstelligen, arbeiten rund 700 Menschen, Bau-

Herzlich willkommen!


Hier können Sie in unserer Magazin-Auswahl bis zum Jahr 2017 blättern.

Die früheren Ausgaben finden Sie auf http://www.oesterreichjournal.at als pdf-Downloads – dem einzigen zusammenhängenden pdf-Magazin
im deutschsprachigen Raum mit Schwerpunkt "Österreich, Europa und die Welt". Es stehen insgesamt 22.267 Seiten zu Ihrer Verfügung.


Dürfen wir Sie informieren, wenn unsere nächste Ausgabe erscheint? Dann klicken Sie einfach hier: Subscribe Kiosk - kostenlos!

Wir danken dem Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten, dem Land Oberösterreich und PaN – Partner aller Nationen für die aktive Unterstützung unserer Arbeit für Österreich.