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Ausgabe 199

Magazin mit Berichten von der Politik bis zur Kultur: sechs Mal jährlich mit bis zu 145 Seiten Österreich. Downloads in vier verschiedenen pdf-Varianten auf http://oesterreichjournal.at/

ÖSTERREICH JOURNAL NR.

ÖSTERREICH JOURNAL NR. 199 / 22. 06. 2021 Österreich, Europa und die Welt 74 über zehn Jahren – kurz nach der Inbetriebnahme des neuen VIP und GAC Terminals – der Kreisverkehr direkt vor dem Gebäude nach dem völkerverbindenden Dachverband aller österreichisch-ausländischen Gesell - schaf ten als „PaN-Platz“ benannt. Nun ist die Beschilderung von damals bereits in die Jahre gekommen und nicht mehr gut lesbar. Anläßlich einer zukünftig geplanten Erneuerung trafen sich unter Einhaltung der geltenden Corona-Maßnahmen die PaN-Vorstände Präsident Univ. Prof. Hermann Mückler und Generalsekretär Senator Walter J. Gerbautz mit dem Marketingmanager der Flughafen - tochter VAH, die den VIP Terminal betreibt, zu einem gemeinsamen Zukunftsblick – ein Blick, der derzeit sehr verhalten ausfällt, da die gesamte Flugbranche weiterhin massiv un ter der Corona Pandemie zu leiden hat. Dies trifft neben dem normalen Linienfluggeschäft etwas abgeschwächt genauso die Bereiche General Aviation und VIP Services. Daher ist auch hier intensives Sparen angesagt. Eine neue Beschilderung wird sich in gemeinsamer Kraftanstrengung mit dem PaN Antrittsbesuch bei Argentiniens Botschafter SE Gustavo Eduardo Ainchil Im Mai lud der im Dezember 2020 in Wien angekommene Botschafter SE Gu stavo Eduardo Ainchil die Repräsentanten der Ös - terreichisch-Argentinischen Freundschaftsgesellschaft-PaN zu einem ersten Höflichkeitsbesuch in die argentinische Botschaft ein. Botschafter Anchil berichtete von seiner Ankunft während der ernsten Covid 19-Phase und den damit zusammenhängenden Schwie - rigkeiten der Kontaktnahme mit den diversen Entscheidungsträgern so wie die coronabedingte Verzögerung seiner Akkreditierung in Österreich. Auch das erst im Mai stattgefundene erste Kennenlerngespräch mit den Vertretern der Österreichisch-Argentinischen Ge sellschaft ÖAG-PaN hatten die rigorosen Coronamaßnahmen der Bundesregierung zur Ursache. Sein erster inoffizieller Besuch führte Bot - schafter Ainchil ins Burgenland, Besucher der westlichen Bundesländer sind geplant Die Vertretet der ÖAG-PaN berichteten von den Aktivitäten der Gesellschaft in den letzten Jahren, speziell von den alljährlichen Kranzniederlegungen gemeinsam mit dem Botschafter Argentiniens am Denkmal von Don Jose de San Martin im Donaupark und der Überreichung des PaN-Projekt-Preises Foto: Flughafen Wien AG Foto: ÖAG aber dennoch ausgehen. Und vielleicht können in näherer Zukunft bald auch kleinere Ver anstaltungen des PaN einmal direkt im VIP Terminal stattfinden und so eine Win- v.l.: ÖAG-Vizepräsident Senator Walter J. Gerbautz, SE Botschafter Gustavo Eduardo Ainchil und ÖAG-Generalsekretär Felix Ratcliffe in den Räumlichkeiten der Botschaft der Argentinischen Republik im 1. Wiener Gemeindebezirk. im Jahr 2018 an die Gesellschaft. Die diversen kulturellen Veranstaltungen, unter anderem am ÖAG-Vereinssitz, dem Kultursalon der ÖAG-Vizepräsidentin Jutta Unkart-Seifert, mit argentinischen und österreichischen KünstlerInnen. PaN – Partner aller Nationen – http://www.dachverband-pan.org/ Win-Situation für beide Seiten schaffen. Mö ge das normale Leben bald wieder losgehen! n https://www.viennaairport.com/VIP Stylisch und multifunktional: Die VIP-Salons im VIP Terminal am Flughafen Wien Der Botschafter dank te den ÖAG-Vorstän - den für deren Besuch und gab der Hoff nung auf weitere gemeinsame gute Zusam men - arbeit und Aktivitäten nach der Lockerung der Covid 19-Maßnahmen Ausdruck. n http://www.austria-argentina.at/

ÖSTERREICH JOURNAL NR. 199 / 22. 06. 2021 Innenpolitik Notwendigkeit einer dynamischen Gedenkkultur 75 Gedenktag gegen Gewalt und Rassismus im Parlament Foto: Parlamentsdirektion / Thomas Topf v.r.: Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka, Zeithistorikerin Linda Erker, Direktorin der KZ-Gedenkstätte Mauthausen Barbara Glück, ORF-Moderatorin Rebekka Salzer, Eidel Malowicki, Dialogprojekt „Likrat“, und Bundesratspräsident Christian Buchmann Die Notwendigkeit einer dynamischen Gedenkkultur und welche neue Formen der Vermittlung man heute gehen müsse, da - mit die Geschichte der Shoah in Bezug auf die Verantwortung jedes Einzelnen im Heute begreifbar wird – diese Fragen standen am 5. Mai im Mittelpunkt des Gedenktags im Parlament gegen Gewalt und Rassismus im Ge - denken an die Opfer des Nationalsozialis - mus. In diesem Sinne betonte auch Bundesratspräsident Christian Buchmann in seinen Grußworten, daß der Einsatz für Menschenrechte und Demokratie von jedem Einzelnen von uns verlange, sich den Verharmlosern, Verschwörern und Hetzern entgegenzustellen, bevor deren Saat aufgeht. Buchmann mahnte damit die Verantwortung aller ein, auch heute und in Zukunft gegen Haß, Intoleranz, Rassismus und Vorurteile konsequent anzukämpfen. In gleicher Weise rief Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka einmal mehr dazu auf, sich stetig und entschieden für ein ausgewogenes und solidarisches Miteinander einzusetzen und damit der Verantwortung gegenüber den Opfern des Holocaust gerecht zu werden. Foto: Parlamentsdirektion / Thomas Topf Bundesratspräsident Christian Buchmann (ÖVP) bei seiner Begrüßung Es gebe keine Wiedergutmachung, keine Gerechtigkeit für sie, so Sobotka im Programmheft, es gebe nur un ser Versprechen, die Geschichte nicht zu vergessen, uns ihrer gewahr zu sein und uns in unserer Gegenwart und Zukunft für Menschenrechte und gegen das Vergessen einzusetzen. »Österreich Journal« – http://www.oesterreichjournal.at Sowohl Sobotka als auch Buchmann äußerten ihre Sorge angesichts der Tatsache, daß in Zeiten der gesellschaftlich, aber auch politisch herausfordernden Corona-Pandemie, Phänomene wie Rassismus, Antisemitismus und Diskriminierung wieder verstärkt wahrzunehmen sind.

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