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Ausgabe 198

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ÖSTERREICH JOURNAL NR.

ÖSTERREICH JOURNAL NR. 198 / 19. 04. 2021 »Burgenland Journal« 72 beider Standorte nicht erreichen. Es braucht hier den Mut für eine klare Entscheidung – und ich bin mir sicher, daß die Bürgerinnen und Bürger des Bezirks Güssing sehr genau wissen, was sie für ihre Region wollen. Auch mit der Frage der Finanzierbarkeit muß ehrlich und seriös umgegangen werden.“ Informationsoffensive in Vorbereitung – Architektenwettbewerb geplant Zur Vorbereitung und Begleitung der Volksbefragung soll es eine Informationsoffensive geben. Ziel sei, eine auf Fakten ba - sierte Entscheidungsfindung zu ermögli - chen, kündigt Doskozil an. Das Ergebnis der Das modernisierte KUZ Güssing (auch Bild unten) Volksbefragung soll Basis für die weitere Vorgangsweise sein. Geplant ist, daß die Landesimmobilien Burgenland als Projektleiter auf Grundlage von ersten Vorstudien einen internationalen Architektenwettbewerb für das Siegerobjekt ausschreiben. Anhand dieser Vorstudien wurden auch visualisierte Entwürfe erstellt, die als Orientierungshilfe dienen sollen (s. Anhang). Der Baustart für den neuen Kultur-Hotspot in Güssing soll frühestens 2023 erfolgen. „Wir wollen diese Informationsoffensive sachlich, objektiv und ohne politische Präferenz so anlegen, daß sich die Bürgerinnen und Bürger ein umfassendes Bild machen können. Diesen Prozeß werden wir in den kommenden Wochen starten“, betont der Lan deshauptmann. „Beide Projekte haben ihre Besonderheiten, die wir in der Informationskampagne auch klar ansprechen werden. Die Bürgerinnen und Bürger haben nun die Möglichkeit, zwischen einem umfassend modernisierten Kulturzentrum in Güssing oder einer zum attraktiven Veranstaltungsort ausgebauten Burg Güssing mit neuen, zeitgemäßen Zugangssystemen zu entscheiden. Wie auch immer die Entscheidung ausfällt, für mich als Landeshauptmann wird sie bindend sein,“ so Doskozil abschließend. n https://kulturbetriebe.at Foto: Foto-Muik | Pichler & Traupmann Architekten Foto: Foto-Muik | Pichler & Traupmann Architekten https://www.burgenland.at

ÖSTERREICH JOURNAL NR. 198 / 19. 04. 2021 Studierende aus 33 verschiedenen 284Nationen belegen das internationale Renommee des Joseph Haydn Konservatoriums. Nun setzt die Burgenländische Lan desregierung den nächsten Schritt – der Akkreditierungsantrag für die Überführung in eine Hochschule soll im heurigen Jahr, in dem es 50jähriges Be standsjubiläum feiert, ge stellt werden. Die Aufwertung ermöglicht künftig Abschlüsse mit einem akademischen Grad nach Bologna-Kriterien. Voraussetzung dafür war zunächst die Ausgliederung aus der Landesverwaltung und die Eingliederung als GmbH in die Burgenländische Landesholding mit Franz Steindl als Geschäftsführer. Als Ziel für den Start des Hochschulbetriebs gaben Bildungslandesrätin Daniela Winkler und Direktor Tibor Nemeth am 24. März das Wintersemester 2022 bekannt. Zum Gründungstag des Joseph Haydn Konservatoriums am 27. Oktober wird es im Zuge der 100-Jahrfeier des Burgenlandes eine eigene Festveranstaltung geben. „Mit der Weiterentwicklung des Joseph Haydn Konservatoriums zu einer Privathochschule und dem Schwerpunkt ‚Haydn & Liszt Research‘ eröffnet sich für das Burgenland eine Riesenchance, den Bildungsstandort Burgenland im tertiärem Bildungsbereich auszubauen und mit Joseph Haydn ein starkes Branding für unser Bundesland zu erreichen“, ist Winkler überzeugt. Derzeit könne das Konservatorium selbst keine Bacheloroder Masterstudien anbieten. „Deshalb hat die Burgenländische Landesregierung entschieden, das Konservatorium aus der Landesverwaltung aus- und als GmbH in die Burgenländische Landesholding einzugliedern“. Zum Geschäftsführer wurde Franz Steindl bestellt. Eisenstadt prädestiniert als interna - tionales Zentrum der Haydnforschung In die Vorbereitungsarbeiten unter Federführung von Direktor Tibor Nemeth und Franz Steindl und unter Begleitung vieler Experten sind auch die Lehrenden und Studierendenvertreter miteingebunden. Die künftige Joseph Haydn Privathochschule (JHP) sei „nicht zuletzt durch den Standort in Eisenstadt prädestiniert, ein internationa- »Burgenland Journal« Joseph Haydn-Hochschule Am 27. Oktober 2021 feiert das »Haydnkons« den 50. Geburtstag. Noch in diesem Jahr wird der Antrag auf Akkreditierung zur Privathochschule mit Schwerpunkt »Haydn & Liszt Research« gestellt. Foto: Landesmedienservice Burgenland v.l.: Dir. Tibor Nemeth, LRin Daniela Winkler, GF Franz Steindl und FH-GF Georg Pehm les Zentrum der Haydnforschung zu werden“, erklärte Winkler. Akkreditierung ist ein langer, fordernder Weg Ein fünfköpfiger Aufsichtsrat begleitet das Konservatorium. Diesem steht FH-GF Georg Pehm, selbst Absolvent eines Lehrgangs am Haydn-Kons, vor. Er soll seine hochschulischen Management-Erfahrungen im Akkreditierungsprozeß einbringen. Aus mehreren erfolgreichen Genehmigungs-Prozessen an https://www.burgenland.at 73 der FH Burgenland wisse er, „daß die Akkreditierung zur Privathochschule ein langer und äußerst fordernder Weg ist“. 15.000 Seiten seien zu textieren gewesen, „diese müssen nun zur Akkreditierung vorgelegt werden; in der Folge werden fünf internationale Gutachter unter anderem auch Vorort-Prüfungen vornehmen“, erläuterte Geschäftsfüh - rer Steindl die weiteren Schritte. Zwei Bachelor- und zwei Masterstudien werden an der Hochschule angeboten werden. n https://haydnkons.at/ Franz Liszt – Wunderkind, Weltstar, Abbé Anläßlich 100 Jahre Burgenland: Die Be - gegnung mit Franz Liszt erfolgt auf einer sehr persönlichen, intimen Ebene. Ne - ben Liszts Herkunft aus Raiding soll hier seine Zeit als „Wunderkind“ in Wien und Paris beleuchtet werden. Einblick bekommt man auch in die glühende Religiosität seiner Ju - gend, in seine beiden wichtigen Frauenbeziehungen zu Marie d’Agoult und Carolyne zu Sayn-Wittgenstein und seinen Lebensabend als Abbé Liszt. Gezeigt wird auch das Schicksal von Liszts Kindern Blandine, Da - niel und Cosima. Letztere heiratete in zweiter Ehe Richard Wagner. Cosimas, Wagners und Liszts Rolle in Bayreuth wird ebenfalls kurz erläutert. Eine Reproduktion des Taufbeckens, in dem Liszt getauft wurde, ein Erard-Flügel, auf dem er selbst gespielt hat, sein Reisealtar, sein Soutane-Kragen, sowie Briefe seiner Lebensgefährtin Carolyne, in denen sie über die Ehepläne mit Liszt sowie deren Scheitern berichtet, veranschaulichen Liszts facettenreiche Persönlichkeit. Anläßlich des 210. Geburtstages von Franz Liszt wurde von Prof. Martin Haselböck eine Phonola als Leihgabe dem Liszt- Museum zur Verfügung gestellt. Die Phonola ist ein Apparat, den man vor ein Klavier stellt, um damit auf mechanische Art und Weise Musik spielen zu können. n https://kultur-burgenland.at/

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