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Ausgabe 198

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Foto: Land Steiermark /

Foto: Land Steiermark / Streibl ÖSTERREICH JOURNAL NR. 198 / 19. 04. 2021 Österreich, Europa und die Welt Corona-Teststrategie: Steiermark hilft Bosnien-Herzegowina Übergabe von 1000 Testkits als Starthilfe und Vertiefung der bilateralen Beziehungen 42 Landesrat Christopher Drexler (3.v.l.) übergab gemeinsam mit Helmut Kreuzwirt von der Fachabteilung Katastrophenschutz und dem Honorarkonsul von Bosnien-Herzegowina Jörg Hofreiter (v.l.) den Gesundheitsexpertinnen aus Bosnien-Herzegowina die Testkits. Gemeinsam mit dem Honorarkonsul von Bosnien-Herzegowina Jörg Hofreiter übergab Europalandesrat Christopher Drexler am Vormittag des 8. April 1000 Testkits für Corona-Antigentests an zwei Gesundheitsexpertinnen aus dem Kanton Una-Sana im Verwaltungsbezirk Bihać in Bosnien- Herzegowina. Im Bezirk Bihać, der nicht nur von der Corona-Krise betroffen, sondern auch mit einer dramatischen Flüchtlingssituation konfrontiert ist, werden mangels entsprechen - der Ressourcen derzeit noch keine Testungen durchgeführt. Das Land Steiermark, das beim Management der Corona-Testungen vorbildliche Arbeit leistet und mit dem geografisch nahegelegenen Kanton Una-Sana in Bosnien-Herzegowina in verschiedener Wei - se verbunden ist, will mit der Übergabe der 1000 Testkits beim Aufbau einer effizienten Teststrategie helfen. Europalandesrat Christopher Drexler: „Das Land Steiermark wird in den kommenden Monaten und Jahren einen Westbalkanschwerpunkt setzen und die interregionale Zusammenarbeit in dieser Region vertiefen. Die Corona-Krise hat uns noch stärker vor Augen geführt, wie wichtig eine gut verschränkte Abstimmung mit diesen geografisch aber teilweise auch historisch-traditionell so nahe an der Steiermark liegenden Staaten ist. Austausch, Kooperationen, das voneinander Lernen, insbesondere im Be - reich der Wissenschaft und Forschung, der Wirtschaft, der Kunst und Kultur oder wie in diesem Fall im Management einer Gesundheitskrise, haben abermals an Bedeutung ge - wonnen und bestärken uns, dieses Vorhaben rasch voranzutreiben. Mit der Übergabe von 1000 Testkits, die das Europaressort angeschafft hat, wollen wir die Beziehungen zu Bosnien-Herzegowina, einem gerade für die Steiermark strategisch so bedeutenden Staat weiter stärken und den Aufbau einer Teststrategie unterstützen.“ Die beiden Gesundheitsexpertinnen sind auf Einladung von Honorkonsul Jörg Hofreiter auf Studienbesuch in Graz, um sich selbst ein Bild von der umfassenden und flächendeckenden Teststrategie in der Steiermark zu machen. Aus diesem Grund besuchten sie »Österreich Journal« – http://www.oesterreichjournal.at am Nachmittag auch noch das Contact-Tracing Team des Landes Steiermark, um Einblicke in die praktische Abwicklung der Kontaktnachverfolgung in der Steiermark zu bekommen. „Das Corona-Virus kennt keine Landesgrenzen und genauso wenig sollte es die Zu - sammenarbeit bei der Bekämpfung der Pandemie tun. Der Wissens- und Er fah rungs - austausch in Sachen Contact-Tracing, Testsowie Impfstrategie ist essentiell zur Verbesserung und Optimierung dieser wichtigen Ab - läufe. Das Land Steiermark möchte die bosnischen GesundheitsexpertInnen bestmöglich im Kampf gegen das Corona-Virus unterstützen und hofft so zu einer raschen Realisierung vor Ort beitragen zu können“, betont Gesundheitslandesrätin Juliane Bogner-Strauß. Ziel des Besuches der Delegation war es, die gewonnenen Erkenntnisse so schnell wie möglich vor Ort in Bosnien-Herzegowina zu realisieren, wie im Zuge des Besuchs betont wurde. n http://www.steiermark.at

ÖSTERREICH JOURNAL NR. 198 / 19. 04. 2021 Euregio-Präsident und Tirols Landeshauptmann Günther Platter und Kulturlandesrätin Beate Palfrader präsentieren am 7. April die neue Website zum diesjährigen Euregio-Museumsjahr, auf der sämtliche In - formationen zu den 38 grenzübergreifenden Projekten mit über 60 teilnehmenden Mu - seen und etwa 70 Standorten abgerufen werden können. 2021 steht die Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino ganz im Zeichen ihrer Mu - seumslandschaft. Zahlreiche Museen der drei Länder zeigen ihre Projekte zum Thema „Transport – Transit – Mobilität“. Die ersten Ausstellungen können bereits besucht werden. Bis zum Jahresende erwartet Interessierte eine breite Palette an Besuchsmöglichkeiten und Veranstaltungen in den drei Ländern. „Trotz der pandemiebedingten Einschränkungen für die Kulturszene setzen die Museen der Europaregion im Museumsjahr 2021 ein starkes Ausrufezeichen. Es ist alles andere als selbstverständlich, daß sich über 60 Museen an diesem gemeinsamen Projekt beteiligen. Die Ausstellungen sind so vielfältig wie unsere Kultur und unser Lebensraum und bieten den Bürgerinnen und Bürger der Euregio spannende Einblicke in das Thema Transport – Transit – Mobilität. Wir hoffen sehr, daß das Museumsjahr viel Anklang bei den Besucherinnen und Besuchern der Ausstellungen findet“, erklären LH Platter und LRin Palfrader. 38 Projekte, die von Ausstellungen über Kurzfilme bis hin zu Initiativen im öffentli - chen Raum reichen, werden von einem ab - wechslungsreichen Rahmenprogramm beglei - tet. Über 60 Museen an 70 Standorten zeigen die facettenreiche Geschichte und Entwikklung der alpinen Mobilität in unseren Ländern. Österreich, Europa und die Welt Museum bewegt … auch im Euregio Museumsjahr 2021 Foto: Land Tirol / Gratl LH Platter und LRin Palfrader freuen sich auf das Euregio Museumsjahr 2021 43 Die Entwicklung der Verkehrsinfrastruktur in der Europaregion… Gleich mehrere Museen beleuchten die verkehrstechnische Erschließung der einst un zulänglichen Alpen und deren Auswirkungen auf die heutige Zeit. Die Tiroler Landesmuseen widmen sich im Zeughaus und im Tiroler Volkskunstmuseum dem Eisenbahnbau im 19. Jahrhundert. Ausgehend von der heutigen Eisenbahnromantik werden die da - Foto: 2021.euregio.info/ Die Zuordnung der angegebenen Orte finden Sie auf https://2021.euregio.info/ »Österreich Journal« – http://www.oesterreichjournal.at

Wir danken dem Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten, dem Land Burgenland, Land Oberösterreich und PaN – Partner aller Nationen für die aktive Unterstützung unserer Arbeit für Österreich.