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Ausgabe 198

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Magazin mit Berichten von der Politik bis zur Kultur: sechs Mal jährlich mit bis zu 145 Seiten Österreich. Downloads in vier verschiedenen pdf-Varianten auf http://oesterreichjournal.at/

ÖSTERREICH JOURNAL NR.

ÖSTERREICH JOURNAL NR. 198 / 19. 04. 2021 Kultur Eine Reise in die Welt der Klänge im Haus der Musik 124 Science Center und Virtual Reality Experience – Von der Entstehung über die Ausbreitung bis hin zur Bearbeitung von Klängen Nach einem Relaunch anläßlich des 20jäh - rigen Bestehens des Klangmuseums er - strahlt seit Jänner 2020 eine ganze Museumsetage im Haus der Musik, einem Museum der Wien Holding, voller neuer Stationen: „Sonotopia“. Die gesamte zweite Etage präsentiert auf einzigartige Weise die Welt der Klänge: von der Entstehung eines Klanges über die Ausbreitung hin zur Bearbeitung von Klängen. Neue Klangexperimente und eine gänzlich neues Klanglabor ermöglichen es BesucherInnen in noch nie gesehener Art und Wei - se, einen Klang zu formen und diesen spielerisch zu personalisieren. Hier entsteht ein visuell-akustisches, kollektives Gesamtkunstwerk, das garantiert staunen läßt. Origin Klänge und Geräusche sind ständige Begleiter unseres Lebens. Hören Sie genau hin, wenn Sie durch diesen Raum schreiten und entdecken Sie, woraus die einzelnen Klänge bestehen. Oftmals zeigen Geräusche mit gänzlich unterschiedlichem Ursprung eine beachtliche klangliche Nähe. Physics of Sound Hier erfahren sie alles über den Schall. Das Wellenrohr visualisiert die Ausbreitung von Schallwellen. Bei Phenomena kann man an sechs verschiedenen Terminals faszinierende Klangphänomene kennen lernen. Außerdem kann hier das menschliche Gehör bis ins kleinste Detail erforscht werden. Das Zookonzert von Marko Simsa Eine interaktive musikalische Abenteuerreise für Kinder. Das auf Marko Simsas Kinderbuch basierende „Zookonzert“ ist speziell für unsere jungen BesucherInnen geschaffen und nimmt diese mit auf eine interaktive und musikalische Abenteuerreise. Es wartet ein spannendes Mitmach-Märchen für neugierige Entdecker. Foto: Haus der Musik / Inge Prader Das Haus der Musik in der Seilerstätte in Wiens Innenstadt »Sonotopia« Universe & Lab Ein einzigartiges Klang-Universum füllt den gesamten Raum. Die Wesen und Formen, die sich hier bewegen, werden Clong genannt. Diese einzigartigen klanglichen Gestalten harmonieren visuell und akustisch miteinander, und werden von allen Besucherinnen und Besuchern Anhand neuester Virtual Reality Techniken erschaffen. Im direkt angrenzenden VR Sonotopia Lab erstellen und formen Sie Ihr eigenes, unverkennbares Klangwesen ganz nach Ihrer Vorstellung und »Österreich Journal« – http://www.oesterreichjournal.at erwecken es anschließend visuell und akustisch zum Leben. Auf Rieseninstrumenten die Arten der Klangerzeugung erleben Im Instrumentarium werden die grundlegenden Prinzipien der Klangerzeugung an - schaulich gemacht. Originale Orgelpfeifen (Aeorophon), eine riesige Trommel (Mem-

ÖSTERREICH JOURNAL NR. 198 / 19. 04. 2021 Kultur 125 branophon), ein überdimensionales Saiteninstrument (Chordophon) und Xylophonplatten an der Decke (Idiophon) zeigen die Funk tionsweise der unterschiedlichen Klangerzeuger. Angreifen, tasten und fühlen ist hier natürlich ausdrücklich erwünscht. Das Haus der Musik Wien wird als Welthauptstadt der Musik bezeichnet, oder, um Ingeborg Bachmann zu zitieren: „Einige unserer Städte werden von anderen ausgezeichnet und Musikstädte genannt. Man muß sich darunter Städte vorstellen, in denen die viele dort erklungene Musik Architektur geworden ist…“ „Musik und Architektur“ umschreibt auch das Haus der Musik in der Wiener Innenstadt auf trefende Weise. Es ist kein Museum im klassischen Sinne, sondern eine Erlebniswelt, die überraschende Zugänge zur Musik und zu Klangwelten ebenso vermittelt wie die Geschichte und Tradition der Wiener Mu sik mit ihren großen Meistern, ihren Dirigenten und Komponisten. Ein wichtiger Bestandteil davon ist das „Museum der Wiener Philharmoniker“, das die Geschichte und aktuelle Aktivitäten eines der berühmtesten Klangkörper der Welt erzählt. Anstatt eines passiven Zugangs verbindet das einzigartige Museumskonzept, mit demdasKlangmuseum in den 20 Jahren seines- Bestehens zu einem der weltweit führenden- Musik-Erlebnismuseen avancierte, Interaktion und spielerisches Erleben: Mit Klangexperimenten, interaktiven Musikinstallationen und multimedialer Wissensvermittlungwerden die Museumsgäste eingeladen, die Welt der Klänge auf unterhaltsame und einnehmende Weise selbst zu entdecken und die eigene Kreativität zu entfalten. Mission Statement „Wien war immer schon eine Stadt, in der mit Musik auf neue Weise umgegangen wurde und wo Menschen keine Scheu hatten, unkonventionelle Zugänge zu finden“, so Direktor Simon K. Posch: „Wir wollen mit dem Haus der Musik dem Charakter Wiens als Vorreiterin in Sachen Musik entsprechen und daher innovative Wege beschreiten, den BesucherInnen zu neuen Erfahrungen zu verhelfen und von der klassischen Musikvermittlung bewußt abweichen. Als Erlebnismuseum ist es ein Ort lebendiger Auseinandersetzung, der spielerisch neue Zugänge zur Musik eröffnet. Unser Ziel ist die Vermittlung von Verständnis, Aufgeschlossenheit und Begeisterung im Umgang mit Musik.“ Foto: PID / Hanna Pribitzer Foto: PID / Hanna Pribitzer „Sonotopia“: Eine Reise in die Welt der Klänge im Haus der Musik Maestro Zubin Mehta übernahm nach der Eröffnung die Ehrenpräsidentschaft für das Haus der Musik. „Was ihn dazu bewegte, ist die fröhliche und direkte Präsentation der Inhalte, die Menschen mit den unterschiedlichsten Musik Geschmacksrichtungen zu - sammen und ins Gespräch bringt, Interesse weckt und Vorurteile gegenüber der Auseinandersetzung mit musikwissenschaftlichen Themen abbaut“, so Posch weiter. „Ein Team von anerkannten Musikexperten, Designern, Toningenieuren und Ausstellungskuratoren hat zusammengearbeitet, um diese Vision zu realisieren, eine Welt zu errichten, die jene unkonventionelle Hinführung zur Musik erlaubt, die von Anfang an vorgesehen war.“ Ganz besonders wichtig sei – neben den historischen Elementen – dabei das Wechselspiel zwischen natürlicher und elektronischer Klangerzeugung, zwischen Analogem »Österreich Journal« – http://www.oesterreichjournal.at und Digitalem. „Die interaktiven Installationen sind auch heute wesentlicher Bestandteil des Angebotes, das von Jung und Alt gleichermaßen mit Begeisterung an genommenwird“, erklärt der HdM-Direktor. Besonders freut es ihn, daß das interaktive Klangmuseum auch international immer wieder als- Referenzprojekt herangezogen wird. „So ist das Haus der Musik auch Lizenzgeber und Partner des ,Casade la Músicade Viena en Puebla‘, das am 13. Jänner 2015 in Puebla in der Nähe von Mexico City eröffnet wurde. Mit den selben Installationen und der selben grundlegenden Idee und Intention wie im Wiener Klangmuseum und einem regen bilateralen Austausch zwischen Österreich und- Mexiko“, so Posch. n https://www.hausdermusik.com/ Video-Sammlung auf Youtube: https://www.youtube.com/user/wienerhausdermusik

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