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Ausgabe 193

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Monatsmagazin mit Berichten von der Politik bis zur Kultur: sechs bis acht Mal jährlich mit bis zu 100 Seiten Österreich. 14.981 pdf-Downloads im Juli 2020 auf http://oesterreichjournal.at/

ÖSTERREICH JOURNAL NR.

ÖSTERREICH JOURNAL NR. 193 / 31. 07. 2020 Österreich, Europa und die Welt Die höchste Seilbahnstütze der Welt mißt 214,8 Meter 44 Doppelmayr/Garaventa und die Sun Group, eines der führenden Unternehmen der vietnamesischen Reisebranche, haben erneut eine leistungsfähige Inselverbindung realisiert. Die neue Dreiseilbahn bringt Ausflugsgäste auf kürzestem Weg auf die beliebte Ferieninsel Cat Ba. Foto: Doppelmayr/Garaventa Die höchste Seilbahnstütze der Welt – errichtet von Doppelmayr/Garaventa im Norden Vietnams – mißt 214,8 Meter. Cat Ba ist die größte Insel der Lan Ha Bay im Norden Vietnams. Sie ist ein beliebtes Ausflugsziel und liegt knapp 20 Kilometer östlich von Hai Phong, der drittgrößten Stadt Vietnams, die mit ihrem Hafen eine zentrale wirtschaftliche Rolle spielt. Mit der neuen Seilbahn – der „Cat Hai – Phu Long cable car route“ – wurde eine schnelle Verbindung auf die Insel Cat Ba geschaffen, die bisher mit einem kostspieligen Schnellboot oder einer zeitintensiven Fahrt mit der Fähre möglich war. Sie ist ein Teil der touristischen Entwicklung in der Region und trägt maßgeblich zum Ziel bei, die Emissionen auf der Insel nachhaltig zu verringern. Beim Bau der neuen Verbindung vertraut die Sun Group er - neut auf Doppelmayr/Garaventa – gemeinsam haben sie eine Seilbahn der Superlative errichtet. Die knapp 4 km lange Strecke führt übers Meer und gewährt eine spektakuläre Aussicht. Foto: Doppelmayr/Garaventa »Österreich Journal« – http://www.oesterreichjournal.at

ÖSTERREICH JOURNAL NR. 193 / 31. 07. 2020 Österreich, Europa und die Welt 45 Foto: Doppelmayr/Garaventa Ein Blick in die Station „Cat Hai“, Einstiegsstelle in die neue Dreiseilbahn im Norden Vietnams Komfortabel und leistungsstark Mit ihrer maximalen Transportkapazität von 5500 Personen pro Stunde und Richtung beweist die Dreiseilbahn nach Cat Ba ihre Leistungsstärke im Einsatz als Mobilitätslösung. Die geräumigen Kabinen für je 30 Personen und der barrierefreie Zugang ermöglichen eine komfortable Fahrt für alle Gäste, auch mit Kinderwagen, Rollstuhl oder Fahrrad. Der im Laufwerk der Kabinen integrierte Laufrollengenerator erzeugt während der Fahrt Strom, mit dem verschiedene Kabinen - funktionen versorgt werden. Die knapp vier Kilometer lange Strecke führt über das Meer und gewährt eine spektakuläre Aussicht – denn die höchste Stütze ist 214,8 Meter hoch. Damit sichert sich die Sun Group den nächsten Weltrekord, der von Guinness World Records offiziell bestätig wurde. Langjährige Partner Doppelmayr/Garaventa und die Sun Group haben gemeinsam bereits zahlreiche spektakuläre Seilbahnen realisiert. Sie sorgen in vielen beliebten Destinationen Vietnams für die Mobilität der BesucherInnen. Die längste Dreiseilbahn der Welt verbindet die Inseln Hon Thom und Phu Quoc, die Dreiseilbahn mit dem höchsten Höhenunterschied führt auf Vietnams höchste Erhebung, den Fansipan und die weltgrößte Seilbahnkabine ist in der Halong Bucht zu finden. Auch wer die Ba Na Hills besucht, wird mit der einen oder anderen Doppelmayr/Garaventa Seilbahn sein Ziel erreichen. n https://www.doppelmayr.com/ Technische Daten Cat Hai – Phu Long cable car rout Auftraggeber: Sun Group Lage: Cat Ba (Vietnam) Schräge Länge: 3.864 m Höhenunterschied: 3,5 m Förderleistung: 5500 Personen/h und Richtung Fahrzeuge: 60 Kabinen für je 30 Personen Fahrgeschwindigkeit: 8,5 m/s Fahrzeit: 8,6 min Weltrekord-Stütze: 214,8 m Novartis: Klares Bekenntnis zum Pharma-Standort Österreich Als „starkes Signal“ für den Standort Österreich bezeichnen Bundeskanzler Sebastian Kurz und Tirols Landeshauptmann Günther Platter am 27. Juli die Unternehmensentscheidung des Pharmakonzerns No - vartis, die Antibiotika-Produktion in Österreich zu belassen und den Standort in Kundl in Tirol weiter auszubauen. „Eine der Lehren aus der Coronakrise ist, daß Europa wichtige Produktionen nicht mehr in andere Regionen der Welt auslagern darf. Gerade bei der Produktion von medizinischem Material und von Medikamenten müssen wir krisenfester werden, damit wir nicht in die Abhängigkeit an - derer Länder fallen. Die Entscheidung von Novartis ist ein starkes Signal für den Standort Österreich und ein besonders Bekenntnis für die Produktion in Tirol. Mein besonderer Dank gilt der Unternehmensführung von No - vartis, Landeshauptmann Günther Platter und Wirtschaftsministerin Margarete Schram - böck, denen es in gemeinsamen Gesprächen gelungen ist, diese wichtige Produktion in Österreich zu halten und darüber hinaus weitere Investitionen von Novartis in Tirol zu sichern“, so Bundeskanzler Sebastian Kurz. Die verlautbarte Einigung zwischen No - vartis und der österreichischen Bundesregierung zeigt, daß der Standort Österreich für die pharmazeutische Industrie unter den richtigen Voraussetzungen sehr wohl ein Standort mit Zukunft sein kann. „Die Corona-Krise hat uns verdeutlicht, wie wichtig es ist, wesentliche pharmazeutische Wirkstoffe in Europa zu produzieren und damit nicht Lieferengpässen und Lieferschwierigkeiten aus dem Ausland ausgesetzt zu sein. Wir gra - tulieren unserem Mitglied Sandoz zu dieser Einigung mit der Bundesregierung und zur Absicherung der Antibiotika-Produktion“, freut sich Sylvia Hofinger, Geschäftsführerin des Fachverbandes der Chemischen Industrie über dieses Signal für den heimischen Pharmastandort. So erfreulich dieser wichtige Schritt ist, es braucht gleichzeitig sowohl auf EU- Ebene als auch national geeignete Rahmenbedingungen, damit die europäische Pharma - industrie weiterhin eine führende Rolle im Bereich der Medikamentenforschung und -produktion übernehmen kann. Gerade in der geplanten EU-Arzneimittelstrategie sind »Österreich Journal« – http://www.oesterreichjournal.at innovative und mutige Lösungen gefordert, damit sowohl die Versorgung der Patienten mit lebenswichtigen Medikamenten gesichert als auch die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Pharmabranche gestärkt werden kann. Und auch national muß im Be - reich der Erstattung der Preisdruck, der aus Billiglohnländern kommt, abgefedert werden. „Nur so können Medikamente weiterhin in Europa erzeugt werden – am neuesten Stand der Technik, unter höchsten Umweltauflagen und von erstklassig ausgebildeten Mitarbeitern,“ so Hofinger. Während die Ver - längerung des bewährten Preisbandes zu - mindest einen Teil der höheren Kosten aus - gleicht, würde die sogenannte Wirkstoffverschreibung den Bemühungen für eine Stärkung der europäischen Produktion und Stabilisierung der Lieferketten entgegenlaufen. Mit dem nun vorgestellten Investitionspaket wird auch einmal mehr unter Beweis gestellt, daß die Pharmaindustrie ein essentieller Wachstumstreiber für die heimische Wirtschaft ist. n https://www.novartis.at/ https://www.fcio.at/

Wir danken dem Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten, dem Land Burgenland, Land Oberösterreich und PaN – Partner aller Nationen für die aktive Unterstützung unserer Arbeit für Österreich.