ÖSTERREICH JOURNAL NR. 191 / 11. 03. 2020 Wirtschaft »Zukunft des Antriebs entsteht auch in Steyr« 96 Gespräch von Oberösterreichs Wirtschafts- und Forschungs-Landesrat Markus Achleitner mit neuem Geschäftsführer BMW Group Werk Steyr, Alexander Susanek Foto: Land OÖ / Ernst Grilnberger Foto: BMW Motoren GmbH Wirtschafts- und Forschungs-Landesrat Markus Achleitner (l.) und der neue Geschäftsführer des BMW Group Werks Steyr, Alexander Susanek, beim Arbeitsgespräch in Steyr Für den Standort Oberösterreich ist die Automobilbranche nicht nur ein bedeutender Wirtschaftszweig, sondern auch ein In - novationsmotor: „Eine zentrale Rolle spielt dabei das BMW Group Werk Steyr, wo sich nicht nur das weltgrößte Motorenwerk der BMW Group, sondern auch das weltweit einzige Dieselmotoren-Entwicklungszentrum des Unternehmens befindet. Daher war es mir ein Anliegen, mich so rasch als möglich mit dem neuen Geschäftsführer des BMW Group Werks Steyr, Alexander Susanek, zu einem Arbeitsgespräch zu treffen“, betonte Oberösterreichs Wirtschafts- und Forschungs- Landesrat Markus Achleitner. „Ich habe Ge - schäftsführer Susanek, der seit 1. Jänner die Leitung des Werks in Steyr übernommen hat, sehr herzlich in Oberösterreich dem Wirtschafts- und Industriemotor der Republik willkommen geheißen und die Fortführung der traditionell exzellenten Zusammenarbeit zwischen BMW Steyr und dem Land OÖ vereinbart. Es hat bei diesem Arbeitsgespräch auch einen sehr intensiven Austausch über die Energie- und Mobilitätswende und die Konjunkturentwicklung gegeben“, so LR Achleitner weiter. Sein Fazit nach seinem heutigen Gespräch mit GF Dr. Susanek in Steyr: „Es hat sich gezeigt, daß das BMW Group Werk Steyr auch künftig ein wichtiger Impulsgeber für den Standort OÖ sein wird. Umfassende Investitionen und Forschungsaktivitäten werden für eine sehr positive und erfolgreiche Weiterentwicklung des BMW Group Werks Steyr sorgen und einen wichtigen Beitrag dazu leisten, daß die Zukunft des Antriebs auch in Steyr entsteht“, so Landesrat Achleitner. „Entgegen dem Trend eines rückläufigen Gesamtmarktes sowie des allgemein herausfordernden Marktumfeldes ist die BMW Group in Österreich sehr erfolgreich unterwegs. Im Vorjahr hat die BMW Group in Österreich ihr bestes Zulassungsergebnis erreicht. Die Zulassungszahlen sind um 5,7 Prozent auf nunmehr 22.500 Automobile gestiegen“, unterstrich Susanek. „Auch im Werk Steyr ist die Produktion gegenüber dem Jahr davor leicht gestiegen. Am Standort wird weiterhin kräftig investiert, mehr als 300 Mio. Euro alleine im vergangenen Jahr“, so Susanek. „Ab heuer wird unsere neue Die - selmotoren-Generation anlaufen. Diese Mo - to ren werden Einsparungen beim Verbrauch und damit auch bei den CO 2 -Emissionen bringen. Daneben erweitern wir laufend unsere Aktivitäten im Bereich der Elektromobilität, etwa durch neue Prüfstände und die Entwicklung hochkomplexer Komponenten für die Elektromobilität“, erläuterte Susanek. „Die Millionen-Investitionen der BMW Group in Steyr sind gut für Österreich und Neue Dieselmotoren-Generation im BMW Group Werk Steyr »Österreich Journal« – http://www.oesterreichjournal.at insbesondere für Oberösterreich. Sie sind nicht nur ein klares Signal für die Attraktivität des Standorts, sondern stärken auch die Innovationkraft in dem für unser Bundesland so wichtigen Bereich Mobilität“, zeigte sich Achleitner überzeugt. „Es ist wichtig, daß sowohl die Hersteller als auch unsere Zulieferbetriebe an die aktuellen Herausforderungen mit viel Innovationskraft herangehen – vom vernetzten Antrieb bis zur vernetzten Mobilität. Wir müssen die Antriebe noch emissionsärmer, effizienter und leistungsstärker machen. Es ist erfreulich, daß die BMW Group gerade auch auf das Werk in Steyr setzt, wenn es um die Zukunft der An - triebe geht. Die BMW Group hat im Vorjahr weltweit 2,52 Mio. Fahrzeuge verkauft und in jedem zweiten dieser Fahrzeuge schlägt ein ‚Herz‘ aus Steyr“, hob der Wirtschaftsund Forschungs-Landesrat hervor. Mit einem Jahresumsatz von 3,65 Mrd. Euro gehört die BMW Motoren GmbH zu den größten Unternehmen Österreichs. Al - leine im BMW Group Werk Steyr sind 4.500 MitarbeiterInnen beschäftigt. n https://www.land-oberoesterreich.gv.at/ https://www.bmwgroup-werke.com/steyr/
ÖSTERREICH JOURNAL NR. 191 / 11. 03. 2020 Am 1. Jänner 2020 lebten vorläufigen Er - gebnissen von Statistik Austria zufolge 8.902.600 Menschen in Österreich, um 43.825 Personen (+0,5%) mehr als zu Jahresbeginn 2019. Damit verzeichnete Österreich 2019 eine etwas stärkere Bevölkerungs - zunahme als im Jahr zuvor (2018: +36.508 Personen bzw. +0,4%). Zu Jahresbeginn 2020 lebten 1.487.020 ausländische Staatsangehörige in Österreich. Der Ausländeranteil betrug somit 16,7% – gegenüber 16,2% am 1. Jänner 2019. Chronik Mehr als 8,9 Millionen Einwohner Bevölkerungswachstum in Wien und Vorarlberg besonders stark, kaum Zuwachs in Kärnten 2019 verzeichnete Wien ebenso wie in allen Jahren zwischen 2009 und 2017 die größte prozentuale Bevölkerungszunahme al ler Bundesländer Österreichs. In der Bun - deshauptstadt stieg die Einwohnerzahl um 0,8% auf 1.911.728 Personen. Mit +0,7% gab es 2019 den zweitstärksten Bevölkerungszuwachs in Vorarlberg. Ein ebenfalls überdurchschnittliches Wachstum verzeichneten die beiden Bundesländer Salzburg und Oberösterreich (jeweils +0,6%). Etwas niedriger als im Bundesdurchschnitt fiel der Bevölkerungsanstieg in den Bundesländern Tirol, Niederösterreich und im Burgenland (jeweils +0,4%) sowie in der Steiermark (+0,3%) aus. Das geringste Be - völkerungswachstum gab es 2019 in Kärnten: Hier erhöhte sich die Bevölkerungszahl nur um 451 Personen bzw. +0,1%. Bevölkerungszuwachs in 68 politischen Bezirken, Rückgang in 26 Bezirken Auf regionaler Ebene gab es in 26 politischen Bezirken einen Bevölkerungsrück - gang. Flächendeckend war dieser im Waldviertel, in der gesamten Obersteiermark und dem angrenzenden Salzburger Lungau sowie im Bundesland Kärnten mit Ausnahme der beiden Städte Villach und Klagenfurt sowie dem Bezirk Klagenfurt-Land. Darüber hinaus schrumpfte die Einwohnerzahl auch in den beiden burgenländischen Bezirken Güssing und Oberpullendorf, in den beiden steirischen Bezirken Voitsberg und Südoststeiermark, in den beiden niederösterreichischen Bezirken Lilienfeld und Waidhofen an der Ybbs sowie in der oberösterreichischen Stadt Steyr und der Tiroler Landeshauptstadt Innsbruck. In den übrigen 68 politischen Bezirken gab es im Jahr 2019 hingegen einen Be - 97 völkerungszuwachs. Am stärksten fiel dieser in der Statutarstadt Rust (+2,0%) sowie im Bezirk Bruck an der Leitha (+1,7%) aus. Ebenfalls starke Zuwächse gab es in den Städten Wiener Neustadt (+1,3%), Eisenstadt und Wels (je +1,2%) sowie in den Bezirken Graz-Umgebung (+1,2%), Braunau am Inn und Gänserndorf (je +1,1%). 16,7% der Bevölkerung sind ausländische Staatsangehörige Den vorläufigen Ergebnissen zufolge lebten am 1. Jänner 2020 insgesamt 1.487.020 Menschen mit ausländischer Staatsangehörigkeit in Österreich. Dies entspricht 16,7% der Gesamtbevölkerung und einem Plus von 48.097 Personen im Vergleich zum Jahresbeginn 2019. Besonders stark fiel der Zuwachs bei rumänischen Staatsangehörigen aus. Ihre Zahl erhöhte sich 2019 um 10.777 Personen auf 123.461 Menschen am 1.1.2020. Damit waren RumänInnen nun erstmals hinter Deutschen (200.059 Personen) die zweitstärkste ausländische Nationalität in Österreich – noch vor den Staatsangehörigen Serbiens (122.364 Personen) und der Türkei (117.640 Personen). n http://www.statistik.at/ »Österreich Journal« – http://www.oesterreichjournal.at
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