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Ausgabe 190

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ÖSTERREICH JOURNAL NR.

ÖSTERREICH JOURNAL NR. 190 / 19. 12. 2019 PaN – Partner aller Nationen 46 Die PaN-Delegation Burgenland (v.l.): GD Bert Jandl (Vila Vita Pannonia) mit Gattin, Walter J. Gerbautz , Herbert Wagner, Botschafterin Petra Schneebauer (PaN- Vorstand) mit Tochter Katharina, Festtagsmoderatorin Doris Wagner, Seewinkel-Nationalparkdirektor Johannes Ehrenfeldner, Melitta Wagner (GSSTV-ÖAG-PaN) und Hofrat Johannes Pinczolits (PaN-Vorstand / Präsident von San Marino) v.l.: Bgm. Michael Ludwig, Alice Alsch-Harant (PaN-Vorstand), LH a.D. Hans Niessl, Abg.z.NR Reinhold Lopatka (PaN-Präsident Australien) Traditionelle afrikanische Tanzgruppe aus Uganda Indischer Tanz: Radha Anjali und die Natya Mandir Dance Company Amerikanische Lieder von der Mezzosporanistin Solmaaz Adeli Alle Fotos: PaN / Florian Wieser Beeindruckende Darstellung von Shaolin Mönchen aus China Das Streicher Kammerensemble von „prima la musica“ Wien PaN – Partner aller Nationen http://www.dachverband-pan.org/

ÖSTERREICH JOURNAL NR. 190 / 19. 12. 2019 PaN – Partner aller Nationen PaN – Partner aller Nationen wird 60 47 Für das Magazin Diplomacy and Commerce sprach Svetlana Nenadovic-Glusac mit PaN-Präsident Univ.-Prof. Hermann Mückler und Generalsekretär Senator h.c. Walter J. Gerbautz über Gründung, Tätigkeiten und Ziele dieses Verbandes. Wie kam es zur Gründung des Dachverbands PaN und wer war der Initiator? Hermann Mückler: Unmittelbar nach Ende des Zweiten Weltkriegs hatten sich die ersten bilateralen Gesellschaften gegründet, in enger Anlehnung und z.T. auf Anregung der vier alliierten Besatzungsmächte hin. Mit dem schrittweisen Anwachsen der Zahl der bilateralen Freundschaftsgesellschaften nach dem Krieg wurde schnell klar, daß eine Kommunikation der Gesellschafen untereinander zwar jederzeit erfolgen konnte, eine gemeinsame die Kooperation koordinierende übergeordnete Institution aber die Sichtbarkeit nach Außen und damit den Erfolg der Anliegen erhöhen könnte. Die beiden Generalsekretäre der Österreichisch-Amerikanischen Gesellschaft und der Österreichisch-Sow je - tischen Gesellschaft hatten im Jahr 1959 eine gemeinsame Arbeitsgruppe gebildet, der nach und nach die anderen bereits existierenden bilateralen Gesellschaften beitraten. Diese Arbeitsgruppe galt als Teil des Arbeitsprogramms des „Palais Palffy – Österreich Haus“, wo diese auch ihren Sitz hatte. Der Vorsitzende des Österreich-Haus war gleichzeitig auch Vorsitzender dieser Ar - beitsgruppe, welche in ihrer Anfangsphase 20 Länder umfaßte. Man kann also sagen, daß die Mitglieder der Arbeitsgruppe die Ini - tiatoren des Dachverbands waren. Welche Verbände und Vereine waren die ersten Mitglieder des Dachverbands PaN? Foto: PaN / Florian Wieser PaN-Präsident Prof. Hermann Mückler Hermann Mückler: Es waren die vier Ge - sellschaften, die auf Anregung der vier alliierten Mächte gegründet worden waren, als die österreichisch-amerikanische, die österreichisch-sowjetische, die österreichisch-britische und die österreichisch-französische Ge sellschaft. Eine der ganz „frühen“ Gesellschaften war die ebenfalls schon 1945 ge - gründete Österreichisch-Persische Gesellschaft. Die Österreich-Schweizerische Gesell - schaft in Wien ist sogar, wenn man die Vorläufergesellschaft miteinbezieht, noch älter, denn diese ist bereits seit 1892 existent. Ne - ben zahlreichen europäischen Ländern und – in Zeiten des Kalten Krieges wichtig – etliche Gesellschaften zu zentral- bzw. osteuropäischen Ländern, kamen in den von Entkolonisierung geprägten 1960er Jahren die er - sten afrikanischen Gesellschaften hinzu. Die Österreichisch-Australische Gesellschaft wur - de beispielsweise 1968 gegründet. Heute spie gelt sich die Vielfalt der Welt mit seinen sehr unterschiedlich strukturierten Staaten in der Vielfalt der bilateralen Freundschaftsgesellschaften wider, die im Dachverband or - ganisiert sind und jede für sich einzigartig ist. Der Dachverband PaN vereint 127 bilaterale österreichisch-ausländische Gesellschaften. Was ist seine Haupttätigkeit? Hermann Mückler: Der Dachverband versteht sich als Schalt- und Schnittstelle zwischen den bilateralen Freundschaftsgesellschaften und dem „offiziösen“ Österreich, d.h. zu hochrangigen Stellen in den Bundesministerien und der öffentlichen Verwaltung. Der Dachverband-PaN ist breit aufgestellt: Unter der Schirmherrschaft des österreichischen Bundespräsidenten agiert ein Ehrenpräsidium mit den jeweiligen PräsidentInnen des Nationalrats und den PräsidentInnen des Bundesrats sowie ein Ehrenkuratorium, welches durch die neun Landeshauptleute gebildet wird. Das operative Zentrum ist der Vorstand des Dachverbands. Dessen Präsident und ein Generalsekretär koordinieren die Kom munikation mit den Freundschaftsgesellschaften. Im Vordergrund steht die brükkenbauende, völkerverbindende Rolle der Ge sellschaften, die sich in deren Agieren wi - derspiegeln soll. Der Dachverband achtet darauf, daß diese zentralen statutengeregelten Werte (nämlich überparteiliches, überkonfessionelles und unabhängiges Agieren) umgesetzt werden. Neuaufnahmen erfolgen erst nach einem längeren Beobachtungsprozeß. Der Dachverband ermuntert, berät und unterstützt die Gesellschaften und schafft Fo ren, bei denen sich die Gesellschaften un tereinander sowie mit anderen Institutionen austauschen kön- PaN – Partner aller Nationen http://www.dachverband-pan.org/

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