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Ausgabe 190

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ÖSTERREICH JOURNAL NR.

ÖSTERREICH JOURNAL NR. 190 / 19. 12. 2019 Österreich, Europa und die Welt Wien im Vorstand von EUROCITIES bestätigt 38 Jahreskonferenz von EUROCITIES, des Netzwerks der großen europäischen Städte Vom 20. bis 22. November fand in Prag die jährliche Generalversammlung un - ter dem Titel „Städte am Scheideweg zu Transformation und Erneuerung“ statt, an der rund 500 VertreterInnen europäischer Großstädte teilnahmen. Wien war durch Gemeinderätin Marina Hanke und eine kleine Fachdelegation auf Verwaltungsebene vertreten. Die Konferenz wurde sehr interaktiv ab - gehalten. Nach der Eröffnung boten Speed- Networking, Workshops und Ausstellungen die Möglichkeit, sofort in die Themen und Materien einzutauchen und sich auszutauschen. Zahlreiche Projekte, Prozesse und Leit linien wurden von vielen Mitgliedstädten gezeigt. Besonders gut besucht waren die Diskussionsrunden mit führenden StadtpolitikerInnen zu den Themen „Stadterneuerung“, „Gesellschaftswandel“, „Digitale Zukunft“ und „Tourismusüberflutete Städte“. Besichtigungen des Zentrums für Architektur und Stadtplanung oder Kreativwirtschaft rundeten das Programm ab. Wiederwahl in den Vorstand (Exekutivkomitee) Erfreulich war, daß Wien erneut für drei Jahre in den Vorstand der Organisation ge - wählt wurde. Gemeinderätin Marina Hanke bedankte sich bei den Mitgliedsstädten: „Die Mitgliedschaft im Vorstand erhöht für Wien die Mitbestimmung nicht nur innerhalb des Netzwerkes, sondern auch auf europäischer Ebene.“ Foto: MA 27 Gemeinderätin Marina Hanke, André Sobczak (Vizebürgermeister von Nantes) und Christian Specht („Erster Bürgermeister“ von Mannheim) bei einer Podiumsdiskussion Pionier bei »Leistbarem Wohnen« und »Langjährigen Investitionen« Wien reüssierte bei den Partnerstädten nicht nur durch die stete und aktive Mitarbeit, sondern war in zwei Bereichen federführend: Zu „Leistbares Wohnen für alle“ lieferte Wien die Blaupause für die Partnerschaft Wohnen der EU-Städteagenda. Diese wurde ab 2016 in Form von 14 EU-Städtepartnerschaften umgesetzt. In diesen Städtepartnerschaften („urban partnerships“) wurden für Städte wichtige Themen gemeinsam mit den EU-Institutionen, den Mitgliedsstaaten, Städten, ihren Netzwerken und Verbänden sowie wichtigen StakeholderInnen kritisch analysiert, um Vorschläge zur Verbesserung in den Bereichen Rechtssetzung, Finanzierung sowie Know-how und Wissensaustausch zu entwickeln. Die Stadt Wien koordinierte gemeinsam mit der Slowakei die EU-Städtepartnerschaft „Leistbares Wohnen“. Ergebnis der dreijährigen Arbeit ist ein Maßnahmenkatalog an den EU-Gesetzgeber. Hauptziel ist, wieder mehr Investitionen und Subventionen in bezahlbares Wohnen zu ermöglichen. Auf Initiative Wiens wurde eine neue Ar - beitsgruppe zu „Langfristigen öffentlichen Investitionen“ des Städtenetzwerks EURO- CITIES ins Leben gerufen. Sie besteht aus FinanzexpertInnen zahlreicher europäischer Großstädte. Sie wird Vorschläge entwickeln, wie aus Sicht der Städte die Budgetregeln der EU besser dazu beitragen können, daß »Österreich Journal« – http://www.oesterreichjournal.at Städte in Zukunft wieder größere Investitionsspielräume gewinnen. Wien aktiver Partner seit vielen Jahren Über 30 Jahre besteht das Städtenetzwerk EUROCITIES, das derzeit 144 Städte als Vollmitglieder und 45 als Partnerstädte zählt. Den Vorstand stellen 12 Städte, die auf drei Jahre gewählt werden. Die Stadt Wien trat bereits 1995 bei und wurde 2001 erstmals in das Exekutivkomitee gewählt. Die Wiener Stadtverwaltung ist in fast allen Foren und Arbeitsgruppen aktiv. Auch bei der Jahreskonferenz in Prag brachten sich die Wiener VertreterInnen auf vielen Ebenen ein. Die Präsentation der Be - ziehungen zwischen Wien und China war bei den TeilnehmerInnen besonders gefragt. n http://www.eurocities.wien/ http://www.eurocities.eu/

ÖSTERREICH JOURNAL NR. 190 / 19. 12. 2019 Österreich, Europa und die Welt »100 Jahre Salzburger Festspiele« in New York 39 Mit einer exklusiven Veranstaltung im Harvard Club von New York City machten SalzburgerLand Tourismus und die Salzburger Festspiele Stimmung für das große Jubiläum im kommenden Sommer. Foto: SalzburgerLand Tourismus / Andres Valenzuela v.l.: Heinrich Spängler (Präsident der Freunde der Salzburger Festspiele), Leo Bauernberger (Geschäftsführer SalzburgerLand Tourismus), Festspiel-Intendant Markus Hinterhäuser, Festspiel-Präsidentin Helga Rabl-Stadle und Baßbariton („Papageno“) Adam Plachetka Der Eintritt in den Harvard Club von New York City ist üblicherweise nur einem ganz exklusiven Zirkel von New Yorker Ab - solventInnen der weltberühmten Harvard University vorbehalten. In seiner langen Ge - schichte gingen hier schon prominente Mitglieder wie die Ex-US-Präsidenten John F. Kennedy, Franklin D. Roosevelt oder Theodore Roosevelt ein und aus. Am 5. Dezember aber war der Harvard Club ganz in Salzburger Hand: Anläßlich des bevorstehenden großen 100-Jahr-Jubiläums der Salzburger Festspiele stellten Festspiel- Präsidentin Helga Rabl-Stadler, Festspiel- Intendant Markus Hinterhäuser rund 150 ge - ladenen Gästen und ausgewählten MedienvertreterInnen das Jubiläums-Programm vor. Mitgastgeber Leo Bauernberger, Geschäftsführer der SalzburgerLand Tourismus GmbH (SLTG), verwöhnte mit feinen alpinen Ge - richten aus Österreich und lud zu einem Be - such in Stadt und Land Salzburg ein. Musikalische Überraschung mit »Papageno« Adam Plachetka Besonderen Anklang fand der Auftritt des tschechischen Baßbaritons Adam Plachetka, der im Jubiläumsjahr als Papageno in der Mo zart-Oper Die Zauberflöte zu sehen sein wird. Im Zentrum der Präsentation in New York standen die Salzburger Festspiele als weltumspannendes Friedensprojekt, wie es – unmittelbar nach dem Ende des ersten Weltkriegs – die Gründungsväter Hugo von Hofmannsthal, Max Reinhardt und Richard Strauss aus dem Geist der Kunst erwachsen ließen. Rabl-Stadler: »Salzburger und Gäste zusammenbringen« „222 Aufführungen in 44 Tagen und ein spezielles Jubiläums-Programm wie die Lan - desausstellung im Salzburg Museum oder einer großen Jedermann-Tafel in den Straßen der Salzburger Altstadt am 22. August sollen Salzburger und Gäste zum 100. Geburtstag der Salzburger Festspiele zusammenbringen“, sagte Festspiel-Präsidentin Rabl-Stadler. Danach präsentierte Intendant Hinterhäuser die mit Spannung erwarteten Programm-Höhepunkte im kommenden Sommer. Amerikanische Gäste lieben die Kultur Daß das Festspiel-Jubiläum gerade in den USA auf großes Interesse stoßen wird, zeigte »Österreich Journal« – http://www.oesterreichjournal.at sich jedenfalls bereits an diesem Abend. „Die amerikanischen Gäste in Stadt und Land Salzburg sind ja ganz besonders kulturaffin“, erklärt SLTG-Geschäftsführer Leo Bauernberger. „Sie kommen nicht nur traditionell wegen Mozart oder ,The Sound of Mu sic‘, sondern schätzen das hochklassige kulturelle Angebot vor allem auch während der Salzburger Festspiele.“ Mit knapp 400.000 Nächtigungen und 200.000 Ankünften im Jahr sind Gäste aus den USA im Jahr eine echte Größe für den Tourismus im SalzburgerLand. Das gilt vor allem für die Sommersaison, in der die Vereinigten Staaten bereits auf Platz fünf der größten Auslandsmärkte liegen. Musical America Award für Salzburger Festspiele Bereits am Abend zuvor wurden die Salzburger Festspiele von der renommierten Fachzeitschrift Musical America als „Festival of the Year“ ausgezeichnet. Der Award wurde in der Carnegie Hall von New York ver geben und Rabl-Stadler und Hinterhäuser entgegengenommen. n https://www.salzburgerfestspiele.at/ https://www.salzburgerland.com/

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