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ÖSTERREICH JOURNAL NR.

ÖSTERREICH JOURNAL NR. 188 / 05. 09. 2019 Die 1125 Einwohner Gemeinde Serfaus in Tirol hat eine U-Bahn Linie. Mit einer Streckenlänge von gerade einmal 1,28 Kilometern ist die Dorfbahn zwar wesentlich kürzer als das Wiener U-Bahn-Netz, verstekken braucht sich die „Alpen-U-Bahn“ allerdings nicht. Nach dreieinhalb Jahren intensiver Modernisierungsarbeit befördert sie seit Anfang Juli 3000 BesucherInnen pro Stunde. Möglich wird das dank innovativer Assistenzsysteme und digitaler Technologie aus dem Hause Kapsch BusinessCom. In vier Stationen auf 1400 Meter Seehöhe Die modernste Luftkissenbahn Europas fährt weder auf Schienen noch auf Rädern. Sie gleitet angetrieben durch ein Zugseil auf einem Luftkissen einen Millimeter über dem Boden dahin. Gebaut wurde die Bahn Mitte der 80er-Jahre, um die Straßen des Dorfes zu entlasten. Doch 30 Jahre nach der Eröffnung war sie an ihre Kapazitätsgrenzen gestoßen. Deshalb wurde sie von 2016 bis 2019 umfassend modernisiert. Seit Juli 2019 ist die neue Bahn nun in Betrieb. Der Zug ist jetzt fast 45 statt 30 Meter lang und die Bahn kann 3000 Menschen pro Stunde, statt wie bisher 1600, transportieren. Das sind fast doppelt so viele wie früher. Außerdem wurden die Abstände zwischen den Zügen mit dem Umbau von zehn auf neun Minuten verkürzt. Chronik Dorfbahn Serfaus Die drittkürzeste U-Bahn Linie der Welt in Serfaus befördert dank Kapsch nun fast doppelt so viele Personen wie vorher Foto: Kapsch BusinessCom Auf 1429 Metern Seehöhe ist ein U-Bahn-Zeichen wohl mehr als ungewöhnlich… 70 Umfassende Lösungen aus einer Hand Kapsch ist Österreichs einziger Digitalisierungsanbieter, der Gesamtlösungen aus einer Hand bietet. So lieferte das Unternehmen nicht nur die gesamte Netzwerktechnik für die neue Bahn, sondern auch die IT für das Fahrzeug, die Assistenzsysteme, die Vi - deoüberwachung, den Monitor und die Notrufsysteme. Auch das komplette Funksystem für Betriebsfunk, Blaulicht und Feuerwehr – ein analoges Funknetz für den Feuerlösch - einsatz – stammt von Kapsch. „Wir stellen dabei die Hardware und entwickeln das ge - samte Sicherheitskonzept“, sagte Kamran Kiafar, Account Manager Bergbahnen und Industrie bei Kapsch BusinessCom. „Kern der Anlage ist ein Sicherheitsleitstand, in dem alle Fäden zusammenlaufen. Wird etwa ein Notruf abgesetzt, dann schalten sich Foto: Kapsch BusinessCom In diesem hochmodernen Sicherheitsleitstand laufen alle Informationen zusammen. »Österreich Journal« – http://www.oesterreichjournal.at automatisch die Kameras in dem Bereich ein und zeigen ein Bild der Lage.“ Erstmalig kommen in der Seilbahnbranche bei Wartung und Servicierung Datenbrillen mit der dazugehörigen technischen Wissensdatenbank zum Einsatz. Serviceeinsätze können durch dieses digitale Assistenz-Sy - stem von Evolaris (ein Tochterunternehmen von Kapsch) größtenteils remote durchgeführt werden. Das hilft dem Seilbahnbetreiber in Serfaus dabei, kostenintensive Einsätze vor Ort zu vermeiden. „Unsere Kernkompetenz bei Kapsch sind end-to-end Solutions und deren Betrieb. Wir verbinden dabei Netz - werk und IT mit Sicherheitstechnik, smarten Lösungen und Multimedia. Dabei sind wir für unsere Kunden nicht nur Digitalisierungspartner, sondern auch Berater“, so Kiafar. n https://www.serfaus-fiss-ladis.at/ https://www.kapsch.net/

ÖSTERREICH JOURNAL NR. 188 / 05. 09. 2019 Chronik Schulnoten für ÖBB Sehr gut für die MitarbeiterInnen im Reisezentrum und Zug – Top bewertet: Sicherheit und Pünktlichkeit – Fahrgäste mit der Leistung weiterhin sehr zufrieden 71 Foto: ÖBB / Horak Die ÖBB setzen kontinuierlich Maßnahmen an den Bahnhöfen, um das subjektive Sicherheitsgefühl der Fahrgäste deutlich zu erhöhen. Gesamtnote „Gut“ – mit diesem positiven „Gut“ besser bewertet (Note 2,01), als im treiben und in den Ausbau von WLAN und Ergebnis wurde die diesjährige Kun - Vorjahr (Note 2,05). Ähnliches gilt auch für Te lefonie entlang der Bahnstrecke und in denzufriedenheitsanalyse der ÖBB, welche zeitgleich mit dem VCÖ-Bahntest durchgeführt wird, abgeschlossen. Mehr als 7000 Fahrgäste wurden befragt: Bilanz positiv. Mit den Leistungen der ÖBB zeigten sie sich zufrieden bis sehr zufrieden. Laut VCÖ- Bahntest waren in Österreich 36 Prozent der Fahrgäste in den vergangenen 12 Monaten häufiger mit der Bahn unterwegs als davor. Auf der Schulnotenskala von 1 bis 5 vergaben die ÖBB-KundInnen auch heuer wieder ein „Sehr gut“ für die persönliche Beratung, Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft an den Personenkassen (Note 1,82) und der Zugbegleiter während der Fahrt (Note 1,96). Die Informationsqualität und die Bedienfreundlichkeit der Online-Fahrplanauskunft Scotty in der App sowie die regelmäßigen Informationen im Zug bekommen ebenfalls ein „Sehr gut“. Darüber hinaus gab es Bestnoten der BahnfahrerInnen für die Sicherheit bei der Reise (Note 1,60) und auch die Pünktlichkeit (Note 1,81). Gut bewerteten die befragten Fahrgäste auch die Informationsqualität rund um, den Ticketkauf und die Sitzplatzreservierung via ÖBB-App. Verbessern konnten sich die ÖBB in der Dimension Ticketkauf am Automaten und erhielten die Note 2,10 (statt 2,19 im die Sauberkeit an den Bahnhöfen. Die Reisenden vergaben hier ebenfalls die Note 2,04 und bestätigen damit eine Steigerung im Vergleich zum letzten Jahr (2,12). Als „Sehr gut“ nahmen die Fahrgäste bei den Zügen die Sauberkeit ihres Sitzplatzbereichs (Note 1,91) und die Sauberkeit von außen (Note 1,94) wahr. Etwas Verbesserungspotential zeigte sich bei der Häufigkeit der Verbindungen und An - schlüsse an Züge und Busse sowie städtische Verkehrsmittel. So benoteten die Bahnfah - rerInnen die Anzahl der Zugverbindungen auf ihrer Strecke mit der Note 2,11 und die passenden Anschlussverbindungen an andere Züge mit der Note 2,29. Die ÖBB arbeiten mit den Verantwortlichen bei Bund und Ländern sowie internationalen Partnern intensiv an einer Optimierung, um den öffentlichen Verkehr noch attraktiver zu gestalten. Mit dem Caterer „DoN“ haben die ÖBB die Geschmacksnerven der Fahrgäste getroffen: Die Qualität der Speisen und Getränke an Bord bewerteten die Fahrgäste mit einem „Sehr gut“ (Note 1,89). Die Catering-MitarbeiterInnen erhielten die Note 1,71. Verbesserungen sahen die KundInnen beim Sprachempfang für ihr Mobiltelefon und beim Empfang für mobiles Internet im den Zügen zu investieren. Die ÖBB setzen kontinuierlich Maßnahmen an den Bahnhöfen, um das subjektive Sicherheitsgefühl der Fahrgäste deutlich zu erhöhen. Dazu zählen zum Beispiel die Um - gestaltung von nicht einsehbaren Bereichen hin zu helleren und transparenteren Bahnhöfen sowie der Einsatz von knapp 7000 Ka - meras und 925 Notrufeinrichtungen. Beim Bahntest bestätigen die Reisenden mit der Note 2,07 ein gutes persönliches Sicherheits - gefühl – Tendenz steigend (Vorjahr: 2,22). ÖBB: Österreichs größter Mobilitätsdienstleister Als umfassender Mobilitätsdienstleister bringt der ÖBB Konzern jährlich 474 Millionen Fahrgäste und 113 Millionen Tonnen Güter umweltfreundlich ans Ziel. Besonders klimaschonend sind die Bahnreisenden un - ter wegs. Denn 100 Prozent des Bahnstroms stammen aus erneuerbaren Energieträgern. Die ÖBB gehörten 2018 mit rund 96 Prozent Pünktlichkeit zu den pünktlichsten Bahnen Europas. Konzernweit sorgen 41.641 MitarbeiterInnen bei Bahn und Bus (zusätzlich rund 1900 Lehrlinge) dafür, daß täglich rund 1,3 Millionen Reisende sicher an ihr Ziel kommen. Strategische Leitgesellschaft des Vorjahr). Auch die Sauberkeit in den Zügen Zug. Auch hier macht sich die Strategie der Konzerns ist die ÖBB-Holding AG. n wurde von den Fahrgästen mit einem klaren ÖBB bezahlt, die Digitalisierung voranzu- https://www.oebb.at »Österreich Journal« – http://www.oesterreichjournal.at

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