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Ausgabe 188

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ÖSTERREICH JOURNAL NR.

ÖSTERREICH JOURNAL NR. 188 / 05. 09. 2019 Wirtschaft Spatenstich am Küniglberg ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz gibt Startkommando für Neubauten am Gelände des ORF-Zentrums 66 Foto: ORF / Thomas Ramstorfer / Schreiner / Kastler Spatenstich am zukünftigen ORF-Me dien - campus: ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz gab das Startkommando für die Bau - arbeiten der Neubauten für Ö1 und Hitradio Ö3 sowie für den Multimedialen Newsroom am Gelände des ORF-Zentrums, dem zu - künftigen ORF-Mediencampus. Wrabetz: „Ich freue mich, daß wir nun nach langer Planung und dem Vorliegen aller Genehmigungen in die heiße Phase bei der Errichtung des ORF-Mediencampus treten. Mit den Neubauten für Ö1, Ö3 und dem Mul - timedialen Newsroom sowie der Übersiedlung von FM4 und anderen ORF-Medien wie ORF.at und Teletext schaffen wir die Konsolidierung der Standorte und damit die optimalen technologischen, räumlichen und or - ganisatorischen Voraussetzungen für die öf - fentlich-rechtliche Medienproduktion der Zu - kunft. Ich bedanke mich bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und besonders beim Team Medienstandort, daß trotz zahlreicher Sanierungsarbeiten und Umzüge über die Jahre ein reibungsloser Sendebetrieb aufrechterhalten werden konnte. Ich bin davon überzeugt, daß wir – ab 2022 näher zusammengerückt – die Herausforderungen der Zukunft erfolgreich meistern werden und so auch in der digitalen Zukunft unser Publikum mit optimiertem öffentlich-rechtlichem Mehrwert versorgen können.“ Pius Strobl, Gesamtprojektleiter Medien - stand ort ORF: „Wir liegen mit der Sanierung und dem Neubau sowohl zeitlich als auch fi - nanziell im Plan: Wir bleiben im projektierten Kostenrahmen von 303,7 Mio. Euro und werden den Bauzeitplan punktgenau einhalten – mit der bautechnischen Fertigstellung ist Ende 2021 zu rechnen. Ich danke dem Herrn Generaldirektor für das Vertrauen in mich und mein Team, das weiterhin mit vollem Einsatz am Projekt Medienstandort arbeiten wird.“ Vom ORF-Zentrum zum ORF-Mediencampus Um die bestmöglichen Rahmenbedingungen für die öffentlich-rechtliche Medienproduktion im Digitalzeitalter zu schaffen, hat der ORF im März 2014 den Beschluß ge faßt, alle Wiener Standorte am Küniglberg zu konsolidieren. Dafür müssen die baulichen Gegebenheiten den zukünftigen technologischen Anforderungen angepaßt werden. Die Sanierung des Hauptgebäudes („Ob- jekt 1“) ist der erste abgeschlossene Teil des umfassenden ORF-Medienstandortprojekts am Wiener Küniglberg, auch die Arbeiten am Gebäudetrakt 2 sind bereits fertiggestellt. Aus diesem – „Oktogon“ genannten – Ge bäu - deteil wird der Jugendkultursender „radio FM4“ ab Anfang 2020 senden. Ein radiohistorischer Sitz, haben doch von hier bereits „Radio Österreich International“ und die „Mittelwelle“ bis zur Jahrtausendwende ge - sendet. In den nächsten beiden Jahren werden die damit in Angriff genommenen Gebäude – Objekte 3, 4 und 6 – des ORF-Zentrums ebenfalls fertig saniert sein. Mit 12. August 2019 starteten die Bauarbeiten zum Neubau des „Plan B“ – dieser umfaßt den zukünftigen Multimedialen Newsroom, den Kultursender Ö1 und Hitradio Ö3. Dazu werden am Areal des ORF die bisher als Werkstätten genützten Hallen zur Gänze auf Erdgeschoßniveau abgebrochen. Auf diesen Fundamenten entstehen die Neubauten für Ö1, Ö3 und den Multimedialen Newsroom. Sämtliche Neubauten werden in der Kubatur der bisherigen Gebäude (Werkstättenhallen und Nebengebäude) errichtet, d. h. die Neubauten für den Multimedialen Newsroom, Ö1 und Ö3 werden genauso hoch und breit wie die bisherigen Objekte – es gibt also keine sichtbar negativen Auswirkungen für die AnrainerInnen. Laut Zeitplan werden die bautechnischen Arbeiten im 4. Quartal 2021 beendet. Nach dem Abschluß aller Bautätigkeiten beginnen die Innenarbeiten wie z. B. der Ein - bau der Rundfunktechnik, die Einrichtung der Räume und weitere Fertigstellungsarbeiten. Die besondere Herausforderung besteht darin, den Produktions- und Sendebetrieb während der gesamten Bau- und Sanierungsphase störungsfrei aufrechtzuerhalten, was bisher gelungen ist. n https://orf.at »Österreich Journal« – http://www.oesterreichjournal.at

ÖSTERREICH JOURNAL NR. 188 / 05. 09. 2019 Erneut wurde Wien nun zur lebenswertesten Stadt der Welt gekürt. Egal ob bei Kultur, Bildung, Sicherheit oder medizinischer Versorgung: Unsere Bundeshauptstadt gehört im internationalen Vergleich zu den Spitzenreitern. Doch wie sehen das ihre Be - wohnerInnen selbst? Dieser Frage geht das digitale Markt- und Meinungsforschungsinstitut Marketagent.com im aktuellen Wien Report nach. Die sowohl für ihren Grant als auch für ihren Schmäh bekannten WienerInnen geben Auskunft zum Leben in ihrer Heimatstadt in all seinen Facetten, von der U- Bahn bis zum Wiener Schnitzel, vom Life Ball bis zur Lebensqualität. Die Ergebnisse zeigen: Die WienerInnen finden ihre Stadt im Großen und Ganzen echt „leiwand“. Chronik »Echt leiwand« Der große Wien Report 2019: Vom Verkehr bis zur Kulinarik – So sehen und schätzen die WienerInnen ihre Heimatstadt Wien ist lebenswert Wien ist lebenswert – das sagen knapp 9 von 10 WienerInnen. 88 % haben Freude dar - an, in der österreichischen Hauptstadt wohnhaft zu sein und die Hälfte der Befragten würde auch nirgendwo anders wohnen wollen. Nur Wien Süd tanzt aus der Reihe. Hier gilt die Stadt als weniger lebenswert und wird weniger gern bewohnt. Die Lebensqualität variiert aber nicht nur regional, sondern auch altersbedingt. Besonders gut läßt es sich als junger Erwachsener oder Student (89 %), Single (87 %) oder Jugendlicher (85 %) in Wien leben. Jeweils etwa ein Drittel der Befragten kann sich aber für Pensionisten und junge Familien einen besseren Wohnort vorstellen. Besonders wenn die Sonne die Innenstadt während der Sommermonate in eine Sauna verwandelt und kaum ein Lüftchen zu spüren ist, wird es für knapp jeden Zweiten schon mal unangenehm, in der Wiener Wohnung zu verweilen. 67 Wienerisch als Lifestyle Doch Wien ist mehr als eine Stadt. Das Wienerische ist ein Lebensgefühl, eine eigene Kultur und ein eigener Slang. Dem Ruf, sie hätten den Grant perfektioniert, können auch die WienerInnen selbst nicht widerspre - chen. Mehr als 4 von 10 Befragten schätzen sich selbst und ihre MitbürgerInnen als un - freundlich ein. Das Lieblings-Schimpfwort der WienerInnen ist dabei übrigens „Deppata“. Auch in Sachen Weltoffenheit besteht noch Luft nach oben. Nur für gut jeden Zwei - ten trifft diese Eigenschaft auf die EinwohnerInnen Wiens zu. „Auf die eigene Gastronomie und Kultur sind die BewohnerInnen unserer Hauptstadt be sonders stolz. An erster Stelle in Punkto Kulinarik steht dabei wenig überraschend das Wiener Schnitzel“, das für 8 von 10 Be - fragten der Inbegriff des typisch wienerischen Gerichtes ist, gefolgt von Sachertorte (55 %) und Kaiserschmarrn (33 %). Aber auch der Würstelstand ist nicht aus der Stadt wegzudenken, wenn auch der berühmt-be - rüchtigte eigene Jargon nach und nach in »Österreich Journal« – http://www.oesterreichjournal.at

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