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Ausgabe 188

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ÖSTERREICH JOURNAL NR.

ÖSTERREICH JOURNAL NR. 188 / 05. 09. 2019 »Burgenland Journal« Grenzen! Grenzen? Herbstgold-Festival in Eisenstadt 2019: KünstlerInnen von Weltruf erneut zu Gast im Schloß Esterházy in Eisenstadt 60 Foto: Schloss Esterházy Kulturverwaltung GmbH / Josef Siffert Bis Ende August zählte man rund 100.000 BesucherInnen im Schloß Esterházy und der vielen Veranstaltungen. Jahre nach dem „Fall des Eisernen 30Vorhangs“ und der Grenzöffnung zwi - schen Österreich und Ungarn präsentiert das Herbstgold-Festival in Eisenstadt 2019 Künst - lerInnen und Werke aus diesen beiden be - nachbarten Ländern, die schon über Jahrhun - derte – nicht zuletzt durch die Familie Esterházy – kulturell eng verwoben sind. Es geht um Grenzen zwischen Mann und Frau, einzelnen Gesellschaftsschichten, zwischen Le - ben und Tod und zwischen unterschiedlichen Religionen. All dies wird im Schloß Esterházy in einer feinfühlig aufeinander abgestimmten Mischung aus klassischen Konzerten und Lie derabenden, einer konzertanten Haydn-Oper, Jazzkonzerten sowie mitreißenden Bal kan- und Roma-Sounds musikalisch um gesetzt. Die kulinarische Ergänzung zu dem vielfältigen Kulturprogramm bildet erneut das Kulinarikfestival Pan O’Gusto in der Orangerie des Schloßparks. Große Werke und große InterpretInnen Zu hören und sehen sind KünstlerInnen von Weltruf, sie interpretieren Werke u.a. von Joseph Haydn, Ludwig van Beethoven, Robert Schumann, Belá Bartók, Johannes Brahms, Franz Schubert, Franz Liszt und vielen anderen. Hervorzuheben ist neben den großen Namen der Interpreten, wie Nicolas Altstaedt und die Haydn Philharmonie, die „Grande Dame des Klaviers“, Elisabeth Leonskaja, Sopranistin Marlis Petersen, das Barenboim Said-Orchester, Schauspielerin Martina Ge - deck, Bass Robert Holl, Pianistin Elena Bashkirova oder Pianist Kirill Gerstein vor allem der breite Bogen an unterschiedlichen Angeboten: Joseph Haydns Symphonie Nr. 60, „Il Distratto“ bildet den künstlerischen Auftakt zum großen „Haydn Fest“, es folgen u.a. Werke wie Beethovens 5. Klavierkonzert, Klavierabende mit Werken von Liszt, Brahms, Bartók und Haydn, Beethovens Va - riationen über ein Thema aus dem Oratorium „Judas Maccabäus“ – eine gemeinschaftliche Produktion mit dem Jerusalem Chamber Music Festival – aber auch ein Liederabend, ein Rezitationsabend mit Musik sowie – mit Orfeo und Euridice – erneut eine halbszenische Haydn-Oper. Natürlich sind auch dieses Jahr wieder mitreißende Balkan- und Roma- Sounds, Jazzkonzerte, sowie heuer auch traditionell ungarisch-türkische Musik Bestand - teil des Festivals. Einen echten Höhepunkt bildet gegen Ende des Festivals der „Haydn Marathon“: StudentInnen der Musikhochschule Bremen interpretieren insgesamt fünf Stunden Haydn https://www.burgenland.at live, zu hören parallel in zahlreichen Räumen des Schlosses Esterházy. Kulinarische Entdeckungsreise durch den pannonischen Raum: Pan O‘Gusto Am 14. und 15. September bildet die hi - storische Orangerie im Schloßpark, die be - reits im 18. und 19. Jahrhundert Schauplatz rauschender Feste war, erneut den stilvollen Rahmen für eine kulinarische Entdeckungsreise durch den pannonischen Raum. Ausgesuchte Produzenten feiner Lebens- und Ge - nußmittel sowie hervorragender Weine stellen ihre Produkte vor und bitten zur Verkostung. Festung Fahnen Schleusen Wie in den vergangenen Jahren werden auch heuer wieder thematisch passende Kunstinstallationen zum Staunen einladen. Parallel zu den Skulpturen unter dem Titel „Festung Fahnen Schleusen“ von Andrea Die - fenbach und Sári Ember vor und in Schloß Esterházy zeigt der Kunstverein Eisenstadt in der Joseph-Haydn-Gasse 1 ab 13. September eine „Komplizen-Ausstellung“ von Sári Ember gemeinsam mit Ralo Mayer. n http://www.herbstgold.at/ http://www.panogusto.at/ http://www.esterhazy.at/

ÖSTERREICH JOURNAL NR. 188 / 05. 09. 2019 Wirtschaft Starke Binnenkonjunktur hält Wirtschaft auf Wachstumskurs 61 Handelskonflikte und politische Unsicherheiten dämpfen die Aussichten für die österreichische Wirtschaft in der zweite Jahreshälfte 2019 – Der erwartete BIP- Anstieg für Österreich bleibt mit 1,4 für 2019 und 1,3 Prozent für 2020 unverändert Nach der deutlichen Abschwächung in der ersten Jahreshälfte 2019 bleibt auch zu Beginn der zweiten Jahreshälfte die Konjunkturstimmung in Österreich verhalten. „Der UniCredit Bank Austria Konjunkturindikator hat sich im Juli gegenüber dem Vormonat nicht verändert. Mit 1,6 Punkten hat sich der Indikator auf einem Niveau stabilisiert, das für die kommenden Monate zumindest ein moderates Wachstumstempo der ös - terreichischen Wirtschaft signalisiert. Nach dem kräftigen Aufschwung seit Mitte 2016 mit Wachstumsraten von zum Teil um die 3- Prozent-Marke scheint sich der laufende Konjunkturzyklus jedoch nun seinem Ende zu nähern“, meint UniCredit Bank Austria Chefökonom Stefan Bruckbauer. Der Takt für die Konjunkturverlangsamung in Österreich wird weiterhin aus dem Ausland vorgegeben. „Zu Beginn der zweiten Jahreshälfte 2019 hat sich der Graben zwischen der ungebrochen gut laufenden Bin nenkonjunktur in Österreich und der sich abschwächenden globalen Wirtschaft weiter vertieft“, so Bruckbauer und ergänzt: „Die politischen Unsicherheiten etwa rund um den Brexit nehmen zu. Der Handelskonflikt zwischen den USA und China und auch die zu - nehmende Volatilität an den Finanzmärkten könnte in den kommenden Monaten dem globalen Handel noch stärker zusetzen und die Belastungen für die österreichische Ex - portwirtschaft erhöhen.“ Weiter Optimismus im Land, doch externe Herausforderungen nehmen zu Der aktuelle UniCredit Bank Austria Konjunkturindikator hat sich zu Beginn der zweiten Jahreshälfte 2019 zwar stabilisiert, aber die Entwicklung ist weiterhin von einer spürbaren Verschlechterung des globalen Wirtschaftsumfelds gekennzeichnet und kann kaum durch die derzeit noch anhaltend starke Inlandsnachfrage kompensiert werden. Der auf Basis der österreichischen Aussenhandelsanteile ermittelte Exportstimmungsindikator ist im Juli auf den niedrigsten Wert seit Herbst 2009 gesunken, als die Österreich Konjukturprognose Prognose 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 Wirtschaftswachstum (real, Vdg. z. Vorjahr) 1,8 2,9 0,7 0,0 0,7 1,1 2,0 2,6 2,7 1,4 1,3 Industrieproduktion (real, Vdg. z. Vorjahr) 7,0 6,7 0,1 0,8 1,1 2,4 2,5 4,2 3,8 1,0 0,5 Privater Konsum (real, Vdg. z. Vorjahr in %) 1,0 1,3 0,5 -0,1 0,3 0,4 1,4 1,4 1,6 1,5 1,3 Investitionen (real, Vdg. z. Vorjahr in %) *) -2,6 6,6 0,9 1,6 -0,4 2,3 4,3 3,9 3,4 3,3 1,3 Inflationsrate (Vdg. zum Vorjahr in %) 1,9 3,3 2,4 2,0 1,7 0,9 0,9 2,1 2,0 1,7 1,99 Arbeitslosenquote (nationale Definition) 6,9 6,7 7,0 7,6 8,4 9,1 9,1 8,5 7,7 7,4 7,4 Beschäftigung (Vdg. zum Vorjahr in %) **) 0,8 1,9 1,4 0,6 0,7 1,0 1,6 2,0 2,5 1,6 0,8 Öff. Haushaltssaldo (in % des BIP) -4,4 -2,6 -2,2 -2,0 -2,7 -1,0 -1,6 -0,8 0,1 0,5 0,2 Öffentliche Verschuldung (in % des BIP) 82,7 82,4 81,9 81,3 84,0 84,7 83,0 78,2 73,8 71,0 68,5 *) Bruttoanlageinvestitionen **) ohne Karenzgeldbezieher, Präsenzdiener und Schulungen Quelle: UniCredit Research »Österreich Journal« – http://www.oesterreichjournal.at

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