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Ausgabe 186

Das "Österreich Journal" zum Durchblättern - die gewohnten vier verschiedenen pdf-Varianten zum Download finden Sie hier: http://www.oesterreichjournal.at

ÖSTERREICH JOURNAL NR.

ÖSTERREICH JOURNAL NR. 186 / 01. 07. 2019 34 Hamburg, Wien und Zürich Verstärkte Kooperation bei nachhaltiger Entwicklung Foto: Senatskanzlei Hamburg Wiens Bürgermeister Michel Ludwig (r.) unterzeichnete gemeinsam mit Amtskollegin Stadtpräsidentin Corine Mauch von Zürich und dem Ersten Bürgermeister von Hamburg, Peter Tschentscher, eine Erklärung im Sinne der Agenda 2030 der Vereinten Nationen »Österreich Journal« – http://www.oesterreichjournal.at Am 11. Juni trafen in der deutschen Hansestadt Hamburg die Stadtoberhäupter von Hamburg, Wien und Zürich zusammen. Peter Tschentscher, Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg, Michael Ludwig, Bürgermeister der Stadt Wien und Corine Mauch, Stadtpräsidentin von Zürich, setzten damit den Auftakt für den neu ins Le - ben gerufenen Städte-Trialog der drei Metro - polen. Neben intensiven politischen Gesprächen stand insbesondere auch der Erfahrungsaustausch der drei Städte in den unterschiedlichsten Bereichen der kommunalen Entwicklung auf dem Programm. Um die Zu - sammenarbeit auch in Zukunft noch weiter zu intensivieren, unterzeichneten die Stadtoberhäupter eine „gemeinsame Erklärung über eine verstärkte Kooperation zwischen Hamburg, Wien und Zürich“. „Städte spielen in Europa eine zentrale Rolle. Mehr als zwei Drittel der Bevölkerung leben in städtischen Ballungsräumen“, betonte der Wiener Bürgermeister, der auch Präsident des Österreichischen Städtebundes ist. Ludwig sieht insbesondere im starken Be völkerungswachstum und in Fragen des Klimaschutzes die gemeinsamen Herausforderungen, die es zu bewältigen gilt. Wien neh me sich dabei auch andere Städte als Vorbild – um auch von anderen zu lernen. „Gerade auch die Entwicklung zur Smart City, zu einer nachhaltigen und ökologischen Stadt der Zukunft ist von ganz besonderer Bedeutung. Hier nehmen wir uns sehr gerne die Erfahrungen anderer Städte als Bei - spiel. Denn in Wien geht es uns darum, eine funktionale und soziale Durchmischung zu erreichen“, so Bürgermeister Ludwig. Er hob vor allem auch noch hervor, daß es wich tig sei, „daß wir unser gemeinsames Engagement im Klimaschutz in Verbindung mit der Stärkung des Wirtschaftsstandortes und mit den sozialen Fragen setzen. Denn nur so ist eine ökologische Weiterentwicklung zu erreichen.“ Die Stadtregierungen von Hamburg, Wien und Zürich kommen daher im Kontext des fortschreitenden Klimawandels überein, ihre Kräfte als Motoren der sozialen, kulturellen, technologischen und wirtschaftlichen Innovation zu bündeln und ihren kontinuierlichen Erfahrungsaustausch zum allseitigen Vorteil zu intensivieren, wie es in der unterzeichneten Erklärung heißt. m Der Fokus des gegenseitigen Austauschs liegt auf den strategischen Ansätzen und praktischen Erfahrungen in ihren städtischen Kernthemen, wobei Smart City, Klimaschutz, Nachhaltigkeit, Ressourceneffizienz und Innovation sowie Teilhabe und sozialer Zusammenhalt als übergeordnete Leitziele dienen. m Durch gegenseitige Information über die jeweiligen Best Practises und Erfahrungsaustausch über Projekte wird die nachhaltige Entwicklung der Städte im Sinne der „Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung“ der Vereinten Nationen und insbesondere mit Blick auf das Ziel 11 „Nachhaltige Städte und Gemeinden“ und das Ziel 17 „Partnerschaften zur Erreichung der Ziele“ beschleunigt. m Die drei Städte setzen sich dafür ein, daß weitere europäische Großstädte mit zusätzlicher Expertise diesem Beispiel folgen und gemäß den Entwicklungszielen der Vereinten Nationen handeln. Bürgermeister und Stadtpräsidentin be - kennen sich zur pro-aktiven Umsetzung der genannten Ziele und werden relevante Or - ganisationseinheiten und Institutionen ihrer Städte entsprechend einbinden. Abschließend betonte Lud wig, daß man sich gemeinsam dafür einsetze, daß die Städte in Zukunft deutlich mehr Gehör finden – auch in Europa und auch innerhalb der Europäischen Union. n https://www.wien.gv.at

ÖSTERREICH JOURNAL NR. 186 / 01. 07. 2019 Österreich, Europa und die Welt Exportpreis und Exporttag 2019 Beeindruckende Leistungen heimischer Exporteure ausgezeichnetNeuauflage von go-international vorgestellt – »Africa Innovation Challenge« kürt gesellschaftliche Innovationen – 70 WKÖ-Wirtschaftsdelegierte vor Ort Am Vorabend des Exporttags 2019 zeichnete die Aussenwirtschaft Austria der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) am 24. Juni heimische Unternehmen aus, die durch ihr internationales Engagement unverzichtbar für Wachstum, Wohlstand und Be - schäftigung in Österreich sind. Mit dem Ex - portpreis wurden nun bereits zum 25. Mal überdurchschnittliches Engagement und Er - folge heimischer UnternehmerInnen im Ausland gewürdigt. Die Verleihung der Exportpreise vor mehr als 500 Gästen erfolgte durch Elisabeth Udolf-Strobl, Bundesministerin für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort (BMDW), und WKÖ-Präsident Harald Mahrer. Durch den abwechslungsreichen Abend im Mu - seumsQuartier Wien führte Alfons Haider. „Der Exportpreis ist mehr denn je ein Signal an ganz Österreich, mit dem wir zeigen, wie wichtig die heimischen Exporteurinnen und Exporteure mit ihren internationalen Erfolgen für Österreichs Wohlstand sind“, betonte WKÖ-Präsident Mahrer. Sieger reichen vom innovativen KMU bis zum global tätigen Konzern „Die Sieger reichen vom innovativen KMU bis zum global tätigen Konzern. Wir zeichnen neue Ansätze aus, die Österreichs Außenwirtschaft beleben – von außergewöhn - lichen Marketingstrategien bis zu unentdeck - ten Nischen“, bekräftige Michael Otter, Leiter der Aussenwirtschaft Austria. Die Preiswürdigkeit der rund 270 Einreichungen wurde von einer unabhängigen Ex - pertenjury an hand der Exportleistungen der vergangenen Jahre be urteilt. Der Preis wird in sechs Hauptkate go rien vergeben: Gewerbe & Handwerk, Handel, Industrie, Information & Consulting, Tourismus & Freizeitwirtschaft sowie Transport & Verkehr. Zu - dem gab es drei Son derpreise. Erstmals wurde der „Global EcoVision Award“ verliehen. Der Preis zeichnet österrei - chische Unternehmen aus, die durch ihre in - novativen Technologien, Produkte oder Dienstleistungen zu einer nachhaltigen Entlastung der Umwelt und zum Klimaschutz beitragen. Als erster Preisträger wurde die voestalpine AG und ihr Leuchtturmprojekt Fotos: Aussenwirtschaft Austria / Frank Helmrich Photographie Global EcoVision Award – voestalpine AG (v.l.): Präsident Harald Mahrer, Rudolf Zauner (Verbund), Johann Prammer (voestalpine AG) und Mariana Kühnel Generalsekretär-Stellv. Global Player Award – Greiner AG (v.l.): Präsident Harald Mahrer, Axel Kühner und Hannes Moser (Greiner AG), Mariana Kühnel Generalsekretär-Stellv. und Michael Otter, Leiter der Aussenwirtschaft Austria „H2FUTURE“ ausgezeichnet. Das Unterneh - men leistet durch die derzeit weltgrößte PEM-Elektrolyseanlage zur Erzeugung und Nutzung grünen Wasserstoffs einen wichtigen Beitrag zur langfristigen Dekarbonisierung energieintensiver Industrien in Europa. Der „Global Player Award“, der für die erfolgreiche Internationalisierung eines Un - ternehmens vergeben wird, ging heuer an die »Österreich Journal« – http://www.oesterreichjournal.at 35 Greiner AG aus Oberösterreich, dem weltweit erfolgreichen Spezialisten in den Bereichen Kunststoffverarbeitung und Schaumstoffproduktion. Das Unternehmen mit knapp 11.000 Mitarbeitern und einem Umsatz von 1,6 Mrd. Euro hat eine Exportquote von rund 87 Prozent. Die wichtigsten Auslandsmärkte sind Deutschland, die USA und das Ver - einigte Königreich.

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