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Ausgabe 186

Das "Österreich Journal" zum Durchblättern - die gewohnten vier verschiedenen pdf-Varianten zum Download finden Sie hier: http://www.oesterreichjournal.at

ÖSTERREICH JOURNAL NR.

ÖSTERREICH JOURNAL NR. 186 / 01. 07. 2019 Österreich, Europa und die Welt Hochrangige Delegation aus China in Kärnten 18 LH Kaiser begrüßt Gouverneur der autonomen Region Guangxi – gegenseitiger Austausch, verstärkte Zusammenarbeit und wirtschaftliche Kooperationen in einem Memorandum besiegelt Foto: Land Kärnten / fritzpress, Walter Fritz Empfang der Delegation im Spiegelsaal der Landesregierung mit LH Peter Kaiser, LTPräs.Reinhart Rohr und Gouverneur Chen Wu Eine hochrangige Delegation aus der lichen Entwicklung des Landes. Chen Wu en und verstärkten Zusammenarbeit ein Me - autonomen Region Guangxi konnte Lan - be kräftigte den regelmäßigen Austausch morandum. deshauptmann Peter Kaiser am 20. Juni im Spiegelsaal der Landesregierung in Klagenfurt willkommen heißen. Angeführt wurde die chinesische Delegation, die der Einladung Kaisers gefolgt ist, vom Gou verneur der Region Guangxi, von Chen Wu. Der Landeshauptmann betonte in seiner Begrüßung, daß Kärnten sehr daran interessiert sei, die Zusammenarbeit mit Guangxi wieder aufleben zu lassen und sie auszuweiten und zu verstärken: „Ich freue mich, diese hochrangige Delegation willkommen heißen zu können, die auch die wesentlichen Kompetenzen für eine zukünftige, verstärkte Zu - sammenarbeit unserer beiden Regionen ab - deckt. Wir erneuern und besiegeln damit un - ser gegenseitiges Übereinkommen.“ Auch Chen Wu betonte seine große Freude über die Zusammenarbeit und die Partnerschaft seiner Region mit Kärnten und dankte für den Empfang an einem Feiertag. Chen Wu zeigte sich beeindruckt von der Schönheit Kärntens und von der wirtschaft- zwischen den Regionen und lud Landeshauptmann Peter Kaiser mit einer Delegation nach Guangxi ein, um Kooperationen in den Bereichen Wirtschaft, Handel, Touris - mus, Wissenschaft und Kultur auszuweiten. Kaiser nahm die Einladung gerne an und kündigte seinen Gegenbesuch für das Frühjahr 2020 an, „weil ich aus einem Land kommen möchte, das über politisch stabile Verhältnisse verfügt“, sprach Kaiser die Nationalratswahl im Herbst dieses Jahres an. Außerdem erfolgte von Seiten Chen Wu’s auch eine Einladung zur China/Asien-Expo im September 2019 in seiner Region, damit sich Kärntens Politik und Wirtschaft in diesem großen Rahmen präsentieren kann. Kaiser werde zudem die neu auflebende Zusammenarbeit mit der Region Guangxi in einer der nächsten Regierungssitzungen zum Thema machen. Der Landeshauptmann und der Gouverneur unterzeichneten zur Bekräftigung der seit 1986 bestehenden Freundschaft der beiden Regionen und der nun neu - „Dieses Memorandum sollte unsere Freundschaft und Zusammenarbeit verbessern, unsere Beziehungen intensivieren und Kontakte ermöglichen, die wirtschaftliche Ko operationen zur Folge haben und damit die positive Entwicklung in unseren beiden Regionen forcieren“, so Kaiser. Beide, Kaiser und Chen Wu, verständigten sich darauf, daß nun auf Mitarbeiterebene die nächsten konkreten Schritte für eine verstärkte Zu - sammenarbeit erfolgen. Guangxi liegt im Süden Chinas, verfügt über eine ausgesprochen günstige geografische Lage und beheimatet 48,38 Mio. EinwohnerInnen. Das autonome Gebiet setzt stark auf die Industrialisierung, die Automobilindustrie sowie die Nahrungsmittelverarbeitung und den Maschinen- und Anlagenbau. Aber auch in kultureller Hinsicht möchte die Region mit Kärnten zusammenarbeiten, ebenso wie im Universitären Bereich. n https://www.ktn.gv.at/ https://de.wikipedia.org/wiki/Guangxi »Österreich Journal« – http://www.oesterreichjournal.at

ÖSTERREICH JOURNAL NR. 186 / 01. 07. 2019 Österreich, Europa und die Welt 24. Europa-Forum Wachau Bierlein: Österreich steht für Stabilität und Kontinuität in der Europapolitik – Mikl-Leitner: Europa fit für die Zukunft machen – Eichtinger: Regionalisierung und Globalisierung »kein Gegensatz« 19 Foto: NLK / Burchhart v.l.: Olaf Heinrich, Bezirkstagspräsident von Niederbayern, EU-Kommissar Johannes Hahn, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Zoran Zaev, Ministerpräsident der Republik Nordmazedonien, Bundeskanzlerin Brigitte Bierlein, Landesrat Martin Eichtinger, Präsident des Europa-Forum Wachau, und Arno Kompatscher, Landeshauptmann der Autonomen Provinz Bozen Das Europa-Forum Wachau, das heuer bereits zum 24. Mal stattfand, wurde im Jahr 1994 anläßlich des Beitritts Österreichs zur EU ins Leben gerufen. Es stand in diesem Jahr unter dem Generalthema „Europa fit für die Zukunft machen“. Gäste aus ganz Europa trafen dabei im niederösterreichischen Stift Göttweig zusammen, um über die Zukunft der Europäischen Union zu diskutie - ren. Ziel ist es, das Thema Europa voranzutreiben sowie die Beteiligung der BürgerInnen in den Mittelpunkt zu stellen. Seit 1995 haben neben einem Staatspräsidenten bereits 26 Premierminister und 32 Außenminister, drei Kommissare sowie über 10.000 Gäste am Europa-Forum Wachau teilgenommen. „Mit der neuen Ausrichtung des Europa- Forum Wachau, wo im Rahmen von sechs Sa - lons in den Regionen Niederösterreichs über »Österreich Journal« – http://www.oesterreichjournal.at die Zukunft Europas debattiert und diskutiert wurde und diese Ideen, Gedanken und Anregungen hier am Göttweiger Berg einfließen, wollen wir die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger in den Mittelpunkt stellen“, sagte Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner am Eröffnungstag, dem 14. Juni. Im Zuge ihrer Teilnahme über 20 Jahre habe es viele historische Ereignisse gegeben – vom Fall des Eisernen Vorhangs im Jahr 1989 über den Beitritt Österreichs zur Eu ropäischen Union im Jahr 1995 bis zur EU-Osterweiterung im Jahr 2004. Im Laufe dieser Zeit habe sich nicht nur die Geschichte Europas gewendet und das Gesicht unseres Kontinents erneuert, im Besonderen habe auch das gemeinsame Europa Fortschritte gemacht, so die Landeshauptfrau weiter. Europa, das lange Zeit eine rasante Entwicklung genommen habe, sei in den letzten zehn Jahren von Herausforderungen wie der Euro- und Finanzkrise, der Migrationskrise, dem Brexit und seinen Folgen gebremst wor - den: „In den vergangenen zehn Jahren haben wir alle zu oft ein Europa der Defensive er - lebt. Worum es jetzt geht, ist, vom Europa der Defensive wieder zum Europa der Offensive zu gelangen.“ Genau dieser Fragestellung „Wie können wir Europa fit für die Zukunft machen?“ habe man sich heuer auch am Göttweiger Berg verschrieben. Die Wahlbeteiligung bei der letzten Europa-Wahl sei diesbezüglich ein positives Zeichen dafür, daß Europa Zukunft habe und Europa unsere Zukunft sei: „Ein Europa, das wir mit Vernunft und Hausverstand gestalten müssen. Und nicht den Populisten und Ex - tremisten überlassen dürfen, die das gemein-

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