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Ausgabe 185

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ÖSTERREICH JOURNAL NR.

ÖSTERREICH JOURNAL NR. 185 / 05. 06. 2019 »Burgenland Journal« »Die große Burgenland Tour« 3.000 wanderten mit dem ORF durch das Land – Die Publikumswanderung findet auch 2020 statt 74 Foto: ORF Burgenland Rund 3.000 Tour-Fans mit dabei und bezwangen die insgesamt ca. 137 Kilometer lange Wanderstrecke. Die große Burgenland Tour“ des ORF hat am 2. Juni im Bezirk Jennersdorf ihren Abschluss gefunden. Von 27. Mai bis 2. Juni waren rund 3.000 Tour-Fans mit dabei und bezwangen die insgesamt ca. 137 Kilometer lange Wanderstrecke. Start in Potzneusiedl Der Start in die „große Burgenland Tour“ fand im nördlichsten Bezirk in Potzneusiedl statt. Das Wetter war durchwachsen, doch auch davon ließ sich kaum jemand abhalten, bei der Wanderung durch das ganze Land mitzugehen. Die Routen führten die Wandergruppe danach nach Siegendorf, Rohrbach bei Mattersburg, Lockenhaus, Bernstein, Strem und Rudersdorf – angeführt von ORF- Burgenland-Moderator Michael Pimiskern. Über die ersten Sonnenstrahlen am Freitag freute er sich sehr. „Der Mix, den uns das Wet ter beschert hat, hat die Tour spannend gemacht und ich war sehr überrascht, daß trotzdem so viele Menschen mit uns mitgegangen sind“, so Pimiskern. uch ORF-Burgenland-Landesdirektor Werner Herics ist mit der Tour 2019 zufrieden: „Die große Burgenland Tour ist eine Marke geworden, die den ORF Burgenland auszeichnet.“ Durch das große Interesse trotz Regen und schlechtem Wetter, das die Wanderer anfangs be gleitete, stellte er in Aussicht, daß es die „große Burgenland Tour“ auch 2020 wieder geben wird. Davor sind aber Gespräche mit den Partnern und interessierten Gemeinden notwendig. »Die große Burgenland Tour« 2019 Am ersten Tag war die „große Burgenland Tour“ in und um Potzneusiedl im Bezirk Neu siedl am See unterwegs. Die zweite Ta - gesetappe der Tour führte am Dienstag nach Siegendorf. Start war beim Kastell, einer ehemaligen Wasserburg und dem heutigen Rathaus. Am zweiten Tag trotzten 150 Wanderer und weitere 150 SchülerInnen dem starken Regen. Auch am dritten Tag wurden die Wanderer vom Regen begleitet. Die Rou - te zeichnete sich durch viel Natur rund um Rohrbach im Bezirk Mattersburg aus. Be - sonders spannend war der Anstieg zum Herrentisch auf 566 Meter Seehöhe. Tag vier führte in die Gegend rund um Burg Lockenhaus. Die mittelalterliche Burg, dichte Wälder, Minnesänger und Ritterspiele erwarten die Wanderer. Am fünften Tag ging es von Burg Bernstein aus über Redlschlag und Stuben nach Rettenbach und wieder re - tour zum Ausgangspunkt. Auf der Strecke von rund 20 Kilometer mußten etwas mehr als 650 Höhenmeter bewältigt werden. Das war somit die Bergetappe bei der „großen Burgenland Tour“ 2019. Am sechsten Tag der ging es von Strem aus über Steinfurt und Deutsch Ehrensdorf nach Maria Weinberg und retour nach Strem. Ins Wochenende starteten die Wanderer mit https://www.burgenland.at viel Sonnenschein. Gestartet wurde bei Kaiserwetter im „Sattlerpark“. Die Route am letzten Tag führte über den Weingarten des Weingutes Kleber über Dobersdorf zum Fischteich „Kiesgrube“ und wieder zurück nach Rudersdorf. »Die große Burgenland Tour« im ORF Burgenland Der ORF Burgenland begleitete in seinen drei Medien – Radio, Fernsehen, Internet – die „große Burgenland Tour“. In „Burgenland heute“ gab es täglich um 19.00 Uhr in ORF 2 B eine ausführliche Zusammenfassung mit den schönsten Bildern des Tages, einen Einstieg vom Zielort und eine Vorschau auf die Wanderstrecke des nächsten Tages. Radio Burgenland berichtet täglich live von der „großen Burgenland Tour“. Im Internet gab es bereits vorab ausführliche Informationen zu den Rou ten und während der Tour die schönsten Fotos und Eindrücke von den Wanderungen. „Die große Burgenland Tour“ ist eine Publikumswanderung des ORF Burgenland in Zusammenarbeit mit Energie Burgenland, Burgenland Tourismus, der Innung der ge - werblichen Dienstleister, der Innung der Fuß - pfleger, Kosmetiker, Masseure (Wirtschaftskammer Burgenland) und der Burgenländischen Volkszeitung (BVZ). Sie führte durch alle sieben Bezirke des Landes. n https://burgenland.ORF.at

ÖSTERREICH JOURNAL NR. 185 / 05. 06. 2019 »Burgenland Journal« Die Zauberflöte In der Saison 2019 steht in St. Margarethen mit Mozarts »Die Zauberflöte« eine der bekanntesten und beliebtesten Opern überhaupt auf dem Spielplan. 75 Foto: ARENARIA GmbH / Andreas Tischler Beeindruckender Blick über das Gelände der natürlichen Bühne des Steinbruchs in St. Margarethen Die einzigartige Felslandschaft des Steinbruchs St. Margarethen bietet nicht nur eine spektakuläre und zugleich märchenhafte Kulisse für Mozarts Parabel auf die Liebe und die Vernunft, im Bühnenentwurf von Rai - mund Bauer spielt die gewachsene Landschaft selbst eine Hauptrolle. Die Premiere der Inszenierung von Carolin Pienkos und Cor nelius Obonya, die das erste Mal auf Eu - ropas eindrucksvollster Freilichtbühne Re - gie führen, ist am 10. Juli 2019. Die Zauberflöte – Ein Volkstheater für Jung und Alt Der Prinz Tamino – soeben vor einem ge - fährlichen Ungeheuer errettet – wird von der Königin der Nacht entsandt, ihre Tochter Pa - mina zu retten, die von Sarastro entführt wurde. Ihm zur Seite gestellt wird der Vogelfänger Papageno. Tamino erhält eine Zauberflöte, Papageno ein magisches Glockenspiel, um wilde Tiere zu zähmen, Prüfungen zu bestehen und Rätsel zu lösen. Wer wird siegen – Nacht oder Tag? Gut oder Böse? Am Ende bleibt allein die Liebe die Siegerin. Prinz und Prinzessin finden zueinander, ge - hen miteinander durch Feuer und Wasser, https://www.burgenland.at und auch der Vogelfänger darf sein „geliebtes Täubchen“ in die Arme schließen. 1791 in Wien uraufgeführt, ist „Die Zauberflöte“ eines der letzten Werke des früh verstorbenen Genies aus Salzburg. Diese Oper verbindet auf unnachahmliche Art Leichtigkeit und Tiefgang, Verspieltheit und Würde, Kindliches und Reifes. Volkstheater wollte „Die Zauberflöte“ stets sein, im be - sten und wahrsten Sinn des Wortes. Echtes Volksgut sind mittlerweile viele musikalische Hauptthemen geworden: Papagenos Vo - gelfängerlied, Taminos verträumt-innige Be - trachtung des „bezaubernd schönen Bildnisses“ oder Paminas melancholisches „Ach, ich fühl’s“. Vor allem die virtuosen Koloraturarien der Königin der Nacht reißen das Publikum damals wie heute zu Beifallsstürmen hin, und für manch eingefleischten Opernfan sind sie die frühesten Erinnerungen an die leidenschaftliche Begeisterung, die die Oper auszulösen vermag. Ganz im Sinne eines Volkstheaters steht der Papageno im Zentrum jeder „Zauberflöten“-Aufführung: ein Genußmensch, der in jedem Moment den Wein der Weisheit und das Hier und Jetzt einer fernen Ewigkeit vorzieht. Mozarts Textdichter Emanuel Schika - neder hat ihn selbst in der Uraufführung verkörpert. Als publikumsnaher Schauspieler, als „Nicht-Sänger“, traf er genau den richtigen Tonfall und den Nerv seiner Zuschauer. Ganz in dieser Tradition stehend, wird bei der Oper im Steinbruch kein Opernsänger, sondern ein Schauspieler den Papageno verkörpern. Max Simonischek verkörpert den Papageno Die Oper im Steinbruch konnte mit Max Simonischek einen überaus bekannten und beliebten Schauspieler für die Rolle des Pa - pageno gewinnen. Neben seiner intensiven Theaterarbeit ist Max Simonischek einem breiten Publikum vor allem aus zahlreichen preisgekrönten Kino- und Fernsehproduktionen bekannt und wurde 2017 mit dem Wiener Theaterpreis „Nestroy“ geehrt. Als Sympathieträger in „Die Zauberflöte“ er in neuer Dimension seiner großen Liebe zur Musik nachgehen, und voller Elan wird er einen so noch nie gesehenen, wahrhaft „unerhörten“ Papageno kreieren, der auf den Opernbühnen der Welt seinesgleichen suchen wird.

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