Aufrufe
vor 5 Monaten

Ausgabe 185

  • Text
  • Bierlein
  • Kurz
  • Welt
  • Burgenland
  • Europa
  • Wien
Das "Österreich Journal" zum Durchblättern - die gewohnten vier verschiedenen pdf-Varianten zum Download finden Sie hier: http://www.oesterreichjournal.at

ÖSTERREICH JOURNAL NR.

ÖSTERREICH JOURNAL NR. 185 / 05. 06. 2019 »Burgenland Journal« »Blaufränkischland pur« … bringt Gäste täglich stündlich von Wien nach Deutschkreutz 70 Dorner: Koordination von Individualverkehr und Öffis nur im Einklang mit den Gemeinden „Diese Verbindung ist nicht nur ein sehr attraktives Angebot für Gäste und besonders für Weinreisende, sondern auch eine positive Antwort auf den Verkehr per se in der Re - gion Mittelburgenland. Es geht darum, ein gedeihliches Miteinander von Individualverkehr und öffentlichen Verkehrsmitteln zu ge - währleisten. Eine nachhaltige, zukunftsorientiere Koordination kann nur im Einklang und in laufender Abstimmung mit den Gemeinden gelingen. Vom ‚Blaufränkisch pur‘ können zweifellos alle Gemeinden profitieren“, betonte Verkehrslandesrat Heinrich Dorner. Foto: Bgld. Landesmedienservice v.l.: LR Alexander Petschnig, LR Heinrich Dorner, Kreisdechant Franz Brei, Bgm. LAbg. Manfred Kölly, Michaela Huber, Vorständin ÖBB-Personenverkehr AG, Christian Gradwohl, Obmann von „Blaufränkisch Pur“, und LH Hans Peter Doskozil Landeshauptmann Hans Peter Doskozil, Verkehrslandesrat Heinrich Dorner, Wirtschaftslandesrat Alexander Petschnig und Bürgermeister LAbg. Manfred Kölly ho - ben gemeinsam mit ÖBB-Personenverkehr AG-Vorstandsdirektorin Michaela Huber am 10. Mai in Deutschkreutz den Regionalexpreßzug „Blaufränkisch pur“ aus der Taufe. Der Zug bringt Gäste täglich jede Stunde vom Wiener Hauptbahnhof oder, von Graz oder Klagenfurt kommend, von Wiener Neustadt ins Mittelburgenland. Von Deutschkreutz aus werden zu bestimmten Zei ten Busverbindungen zu den umliegenden Orten angeboten. Der „BLAUFRÄNKISCHLAND- express“ wird auf allen Strecken im Burgenland verkehren und darüber hinaus regelmäßig die Städte Sopron – Wien – Bratislava verbinden. Doskozil: Regionsbotschafter auf Schienen „Ich freue mich, daß mit dem neuen ‚Blaufränkisch pur‘ nun ein eigener Zug so - zusagen als ‚Regions-Botschafter auf Schienen‘ von der Bundeshauptstadt aus zur Verfügung steht. Der Zug ist eine sinnvolle, umweltfreundliche Alternative zum Auto, mit der Gäste äußerst bequem, rasch und zu fast jeder Tageszeit ins Mittelburgenland reisen können – und somit zumal für Weinfreunde ein sehr attraktives Angebot. Damit leistet der ‚Blaufränkisch pur‘ als kapazitätsstarkes Verkehrsmittel auch im Sinne der Sicherheit einen wertvollen Beitrag für die Region“, ist Landeshauptmann Doskozil überzeugt. Petschnig: Aufwertung für die Region Für Tourismuslandesrat Petschnig ist der ‚Blaufränkisch pur‘ auch aus touristischer Sicht ein Gewinn: „Ich freue mich sehr, zur Zugtaufe hier sein zu dürfen. Der Blaufränkisch-Zug ist eine wichtige Aufwertung für die Region, da der Zug die direkte Anbindung an unseren wichtigsten Herkunftsmarkt Wien darstellt. Das auf Blaufränkisch ge - brandete Triebfahrzeug ist eine mobile weithin sichtbare Werbefläche, die sehr viel Aufmerksamkeit auf sich ziehen wird. Mögen mit diesem Zug zahlreiche Gäste in unser wunderschönes Burgenland kommen und unsere Gastfreundschaft genießen.“ Täglich im Stundentakt bequem von Wien nach Deutschkreutz Der „Blaufränkisch pur“ bringt Gäste täglich direkt von 07:19 Uhr bis 19:19 Uhr im Stundentakt in 88 Minuten von Wien ins Blaufränkischland. Somit bestehen direkte Rei semöglichkeiten (max. 1 x Umsteigen in Wien) in die Rotweinregion im Mittleren Burgenland. Gäste aus Österreich oder einem der europäischen Nachbarstaaten können so entspannt in Wien Hauptbahnhof um - steigen, Reisende aus Richtung Graz und Klagenfurt bereits in Wiener Neustadt Haupt - bahnhof. Die Regionalzüge der ÖBB bringen die Gäste weiter bis nach Deutschkreutz, wo bei ausgewählten Zügen auch abgestimmte Busverbindungen zu den umliegenden Orten angeboten werden. Der BLAU- FRÄNKISCHLANDexpress wird auf allen Strecken im Burgenland verkehren und darüber hinaus regelmäßig die Städte Sopron – Wien – Bratislava verbinden. Huber: Wollen Fahrgästen das beste Produkt bieten 49 Prozent des gesamten Nahverkehrsangebotes Österreichs finden in der dynamisch wachsenden Ostregion statt, zwei Drittel der österreichischen Nahverkehrs-Bahnkunden nutzen die Züge der Ostregion, erläuterte Michaela Huber, Vorständin der ÖBB-Personenverkehr AG. „Modernes, sicheres, komfortables und umweltfreundliches Reisen wird bei den ÖBB groß geschrieben. Wir wol len unseren Fahrgästen das beste Produkt bieten, der Ausbau des Schienennetzes, die Modernisierung der Bahnhöfe sowie der Neu- und Ausbau von Park&Ride-Anlagen sind dabei genauso wichtig, wie Investitionen in unsere Zugflotte. Nur so können wir noch mehr Menschen von der Bahn begeistern und den Nachhaltigkeitsgedanken wei ter ge - ben“. Die ÖBB Personenverkehr AG sei seit jeher ein wichtiger Partner des Burgenlandes; eine bereits seit 1997 bestehende Kooperationsvereinbarung mit der Raaberbahn ge - währleiste günstigere Verkehrsleistungen. n https://www.burgenland.at

ÖSTERREICH JOURNAL NR. 185 / 05. 06. 2019 »Burgenland Journal« Eisenstadts Bürgerbudget geht in die zweite Runde In den vergangenen Jahren entwickelten sich Erfolgsprojekte wie der Stadtbus. Nicht nur die Idee zum Stadtbus wurde gemeinsam mit den Bürgern erarbeitet, auch bei der Na - mensfindung und bei der Werbekampagne war die Bevölkerung intensiv beteiligt. Im letzten Jahr wurde die Bürgerbeteiligung auf eine neue Stufe gehoben: Das Bürgerbudget wurde 2018 ins Leben gerufen, die ersten Pro jekte werden heuer umgesetzt. „Unsere Bürger sollen die Möglichkeit haben, Projekte in Eisenstadt selbst zu entwickeln und können selbstständig die Vergabe eines ge - wissen Budgets in jedem Stadtteil bestimmen“, erklärte Bürgermeister Thomas Steiner. Reptilienwand in St. Georgen Mit der Reptilienwand in St. Georgen wur de am 10. Mai das erste umgesetzte Projekt präsentiert. Auf der bereits bestehenden Stützmauer in der Verlängerung des Koglwegs in Richtung des Rückhaltebeckens St. Georgen entstand das Lehrprojekt „Reptilienwand“. Sie dient zur Bewußtseinsbildung für den Natur- und Tierschutz, sowohl im schulischen, als auch im außerschulischen Bereich. Durch Schautafeln werden Informationen über die vor Ort lebenden Reptilien (Eidechsen, Schlangen) veranschaulicht, eine zusätzliche Ansiedlung von Reptilien ist nicht vorgesehen. Weiters wur - de ein Rastplatz mit Bänken geschaffen, insgesamt wurden hier 5.000 Euro budgetiert. Das Projekt wurde von der Biologin Tanja Duscher (Bewohnerin von St. Georgen) in - haltlich begleitet. Foto: Magistrat der Landeshauptstadt Freistadt Eisenstadt Bgm. Thomas Steiner (2.v.r.) mit Betreuern und Kindern bei der Reptilienwand in St. Georgen Weitere Bürgerbudgetprojekte für 2019 Entlang des Geh- und Radweges in der Georgistraße (im Bereich zwischen Kreisverkehr Kasernenstraße und Kreuzungsbereich Dr. Isidor Pap-Straße) werden am mittleren Grünstreifen Bäume und Sträucher ge - pflanzt. Diese sollen einerseits einen Sonnen - schutz und dadurch ein besseres Klima für die Nutzer des Weges, aber auch einen Lärm - schutz für die angrenzende Siedlung erzeugen. Es ist geplant Linden zu pflanzen. In Eisenstadt ist ein sogenannter Pumptrack geplant. Dabei handelt es sich um eine speziell geschaffene Mountainbikestrecke, auf der ohne Pedaltritt und mittels Hochdrücken des Körpers aus der Tiefe am Fahrrad Geschwindigkeit aufgebaut wird. Die Fahrstrecke wird asphaltiert und die Zwi - schenräume begrünt werden. Es ist eine Grundfläche von ca. 600 m² für die Realisierung des Projektes vorgesehen. Für den Stadtbezirk Kleinhöflein sind zwei Projekte aus dem Bürgerbudget entstanden: Einerseits wird der Fußballplatz durch zusätzliche kleinere Tore und Ballfangnetze aufgewertet. Andererseits wird der Spielplatz am Bründlfeldweg mit einem Fitness-Parcours – ähnlich dem Generationenspielplatz in der Wormer Straße – erweitert und die bestehenden Fußball- und Basketballplätze erneuert. Neue Projekte gesucht Im April 2019 wurde die zweite Runde des Bürgerbudgets eingeläutet. Projektideen können mittels Ideen-Postkarte oder per E- Mail an idee@eisenstadt.at eingereicht werden – bisher gibt es rund 70 Rückmeldungen. Gleichzeitig kann man sich als engagierte Bürgerin oder engagierter Bürger bewerben, um aktiv im Entscheidungsprozeß (Bürgerbudgetabende) für ein Projekt im eigenen Stadtteil mitzuwirken. https://www.burgenland.at 71 So funktioniert das Bürgerbudget Je Stadtteil werden maximal zwölf Personen aus den Bewerbungen gelost, es wird aber darauf geachtet, daß sich in den einzelnen Gruppen der Querschnitt der Eisenstädter Bevölkerung abbildet. Aktive Politiker der Stadt Eisenstadt sind aus diesen Entscheidungsprozessen ausgeschlossen. Die Projekteideen bzw. die Bewerbungen als engagierte Bürgerin oder Bürger können noch bis zum 24. Mai 2019 eingereicht werden. Bei den Bürgerbudget-Abenden werden die Projekteinreichungen unter professioneller Anleitung durch Mitarbeiter der Ge - schäftsbereiche des Magistrates erläutert und gemeinsam diskutiert. Wenn der Entscheidungsprozeß abgeschlossen ist, werden die jeweiligen „Siegerprojekte“ in den Stadtbezirksausschüssen prä - sentiert, anschließend im Gemeinderat be - schlossen und durch die jeweiligen Ge - schäftsbereiche des Magistrates Eisenstadt zur Umsetzung gebracht. Aus dem Budget der Stadt werden für die Stadtteile Eisenstadt-Stadt, St. Georgen und Kleinhöflein pro Jahr je € 35.000 bereitgestellt. Diese Summe kann auf mehrere Projekte aufgeteilt werden oder für ein Projekt verwendet werden. Außerdem besteht die Möglichkeit, ein Großprojekt über maximal 3 Jahre mit max. 3 Jahresbudgets umzusetzen. „Ein Dankeschön an alle, die in den Prozess eingebunden sind und die sich freiwillig für ein lebenswerteres Eisenstadt engagieren“, freut sich Bürgermeister Thomas Steiner abschließend. n http://www.eisenstadt.at/

Österreich Journal

Ausgabe 181
Ausgabe 182
Ausgabe 183
Ausgabe_184
Ausgabe 185
Ausgabe 186
Ausgabe 187
Ausgabe 188

Österreich Journal

Ausgabe 171
Ausgabe 172
Ausgabe 173
Ausgabe 174
Ausgabe 175
Ausgabe 176
Ausgabe 177
Ausgabe 178
Ausgabe 179
Ausgabe 180

Österreich Journal

Ausgabe 161
Ausgabe 162
Ausgabe 163
Ausgabe 164
Ausgabe 165
Ausgabe 166
Ausgabe 167
Ausgabe 168
Ausgabe 169
Ausgabe 170
Bierlein Kurz Welt Burgenland Europa Wien