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Ausgabe 185

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ÖSTERREICH JOURNAL NR.

ÖSTERREICH JOURNAL NR. 185 / 05. 06. 2019 Österreich, Europa und die Welt 22 Konsularische Krisenübungen im BMEIA – Bestmöglich gerüstet für den Ernstfall! Wenn es irgendwo auf der Welt zu einer Krise oder Katastrophe kommt, bei der Menschen zu Schaden kommen, ist das Außenministerium ge - fordert: Sind ÖsterreicherInnen be troffen? Wie steht es konkret um die dortigen AuslandsösterreicherInnen? Wie können sie unmittelbar gewarnt werden? Wie kann ihnen so schnell wie möglich geholfen werden? Mit solchen und ähnlichen Fragen beschäftigt sich insbesondere das Team der Abteilung IV.1 im BMEIA, das als „Bürgerservice“ ÖsterreicherInnen im Ausland in Notlagen hilft und federführend für das operative konsularische Krisenmanagement im Ausland zuständig ist. In engster Abstimmung mit der jeweiligen Österreichischen Vertretungsbehörde, ob Botschaft, General- oder Honorarkonsulat, wird österreichischen StaatsbürgerInnen vor Ort im Rahmen der Möglichkeiten rasch und möglichst unbürokratisch geholfen. Foto: BMEIA Um in solchen Krisensituationen zielgerichtet helfen zu können, müssen die Instrumente und Mechanismen der konsularischen Serviceleistungen auch einstudiert und immer wieder aktiv beübt werden. Dazu werden im BMEIA immer wieder Krisenübungen durchgeführt, im größeren wie auch im kleineren Rahmen: So wurde im Rahmen der Verwaltungs- und Konsularkonferenz im Sommer 2018 erstmals eine Großkrisenübung durchgeführt. Rund 120 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Ausland sowie aus der Zentrale („Bürgerservice“ und erweitertes Team „SOKO-Krise“) wurden so für den konsularischen Ernstfall geschult. Als zu probendes Krisenszenario wurde eine überregionale Anschlagserie in zwei europäischen Ländern gewählt. Für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer galt es, sich rasch in die Krisenreaktionsabläufe des Außenministeriums einzuarbeiten, effektiv zu handeln und den konsularischen Notfall geschlossen als Team zu bewältigen. Ziel dieser Übungen ist es, durch Erprobung der Abläufe im Krisenfall die bestmögliche Betreuung betroffener österreichischer StaatsbürgerInnen vor Ort sicherzustellen. Während der Krisenübungen werden SMS und E-Mails an registrierte ÖsterreicherInnen in den betroffenen Ländern versendet, um auf die Gefahren hinzuweisen und Direktiven für das Verhalten vor Ort durchzugeben. Das Zusammenspiel der verschiedenen Teams ermöglichte es den Fallbetreuern, sowohl in Wien als auch „vor Ort“ schnell auf neue Sachlagen einzugehen, die dringendsten Fälle vorrangig zu behandeln und Anrufe von Betroffenen und deren Angehörigen effizient zu bearbeiten. Auch für die diesjährige Konsularkonferenz im Sommer sind Großkrisenübungen eingeplant, zuvor wird auch noch eine fokussierte Übung mit einer einzelnen Botschaft durchgeführt. Damit das Außenministerium Ihnen als AuslandsösterreicherInnen aber rasch und gezielt helfen kann ist es wichtig, daß Sie sich auch selbst online registrieren. Ganz einfach unter: https://www.bmeia.gv.at/buergerservice/treffpunkt-auslandsoesterreicherinnen/registrierung/ Ein Beitrag des Büros für Bürgerservice und operatives Krisenmanagement im Ausland im Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres. https://www.bmeia.gv.at/reise-aufenthalt/leben-im-ausland/treffpunkt-auslandsoesterreicherinnen/ »Österreich Journal« – http://www.oesterreichjournal.at

ÖSTERREICH JOURNAL NR. 185 / 05. 06. 2019 Österreich, Europa und die Welt Europa ist ein Europa der Regionen 23 Es war das erste Zusammentreffen von Landeshauptmann Hans Peter Doskozil mit dem Präsidenten der Europäischen Kommission, Jean-Claude Juncker. Dabei ging es am 6. Mai um aktuelle EU-Themen wie den mehrjährigen EU-Haushalt und die künftige EU-Förderpolitik. „Burgenland muß Übergangsgebiet bleiben“, sagte Juncker nach dem Gespräch. Dabei zeigte sich Juncker auch beeindruckt von den bisherigen Leistungen des Burgenlandes. „Europa ist ein Europa der Regionen und kein Schmelztiegel.“ Auch der Landeshauptmann betonte, daß die Regionalpolitik und die grenzüberschreitende Zusammenarbeit „Europa stärken“ und zum „Europa-Bewußtsein der Menschen beitragen“. Begleitet wurde der Landeshauptmann von Landesrat Christian Illedits und Landesamtsdirektor Ronald Reiter. Illedits erklärte, daß „Europa nur von unten nach oben gebaut werden kann“. Auf dem Programm der burgenländischen Delegation standen auch Gespräche mit EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger, dem Präsidenten des EU-Ausschusses der Regionen (AdR), Karl-Heinz Lambertz, Burgenlands Landeshauptmann Hans Peter Doskozil traf EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker v.l.: Landesrat Christian Illedits, EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker und Landeshauptmann Hans Peter Doskozil Österreichs EU-Botschafter Alexander Marschik und der bilateralen Botschafterin Elisabeth Kornfeind. Doskozil überbrachte Juncker, Oettinger und Lambertz eine Einladung zu einer Aufführung der Operette „Land des Lächelns“ in Mörbisch. „Ein Lächeln, das braucht Europa jetzt“, sagte Lambertz. Am Abend traf Doskozil auch den Präsidenten der Arbeitnehmer im Wirtschafts- und Sozialausschuß der EU, Oliver Röpke. n http://www.burgenland.at/ Fotos: Bgld. Landesmedienservice v.l.: Landeshauptmann Hans Peter Doskozil, AdR-Präsident Karl- Heinz Lambertz und Landesrat Christian Illedits v.l.: Landeshauptmann Hans Peter Doskozil, EU Haushaltskommissar Günther Oettinger und Landesrat Christian Illedits »Österreich Journal« – http://www.oesterreichjournal.at

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