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Ausgabe 185

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ÖSTERREICH JOURNAL NR.

ÖSTERREICH JOURNAL NR. 185 / 05. 06. 2019 Österreich, Europa und die Welt 10 Thematisch zeigt sich die NEOS-Wählerschaft breit interessiert und diskutierte neben dem Erstarken von nationalistischen Kräften in Europa sowie Umwelt- und Klimaschutz auch über Zuwanderung, Arbeitsplätze, Wirtschaft und Sozialpolitik. Wahlverhalten nach Bevölkerungsgruppen Die Wahltagsbefragung zeigt bei dieser Wahl deutliche Unterschiede im Wahlverhalten unterschiedlicher soziodemographischer Gruppen. Unterschiede nach Alter Die ÖVP erreicht bei dieser Wahl mit 48 % ihr bestes Ergebnis unter den Ab-60jährigen. Unter den Unter-30jährige haben hingegen die Grünen mit 28 % eine Mehrheit vor SPÖ (22 %), FPÖ (17 %), ÖVP (16 %) und NEOS (14 %). Wahlverhalten nach Erwerbsstatus Unter ArbeiterInnen liegt bei dieser Wahl die FPÖ mit 50 % der Stimmen klar voran. Aber auch die ÖVP kann in dieser Gruppe 25 % holen, die SPÖ 17 %. Die Stimmen der Angestellten verteilen sich wie folgt: ÖVP 30%, SPÖ 23%, Grüne 17%, FPÖ 16% und NEOS 11%. Wahlverhalten nach formaler Bildung Die ÖVP schneidet unter Personen mit Mittlerem Schulabschluß (BMS) mit 49 % besonders stark ab, ebenso mit 39 % unter Personen mit Lehrabschluß. Unter Personen mit maximal Pflichtschulabschluß liegt die ÖVP (33 %) vor FPÖ (29 %) und SPÖ (25 %). Männer ohne Matura haben überdurchschnittlich FPÖ gewählt, sie kommt auf 37 %. Personen mit Universitätsabschluß haben insbesondere die Grünen gewählt, die in dieser Gruppe auf 30 % kommen. n https://www.bmi.gv.at/412/ https://www.sora.at/ https://www.oevp.at/ https://spoe.at/ https://www.fpoe.at/ https://www.neos.eu/ https://listepilz.at/ Hauptgrund, die jeweilige Partei zu wählen »Österreich Journal« – http://www.oesterreichjournal.at

ÖSTERREICH JOURNAL NR. 185 / 05. 06. 2019 Österreich, Europa und die Welt Van der Bellen trifft Putin Eröffnung des bilateralen Dialogforums durch Österreichs Bundespräsident und den russischen Präsidenten in Sotschi 11 Foto: HBF / Peter Lechner Bundespräsident Alexander Van der Bellen im Gespräch mit Rußlands Präsidenten Wladimir Putin Der russische Präsident Wladimir Putin und Bundespräsident Alexander Van der Bellen haben am 12. Mai im Schwarzmeer- Badeort Sotschi das bilaterale Gesprächsforum „Sotschi-Dialog“ eröffnet. Die beiden erklärten in einer Pressekonferenz, die ge - planten Veranstaltungen sollten die ohnehin guten Beziehungen vertieft werden. Auch in einigen internationalen Fragen zeigten sie Einigkeit. Etwa zum Iran betonten die Staatsoberhäupter, daß sich Teheran an die Verpflichtungen des im Juli 2015 in Wien ge schlos - senen Atom abkommens gehalten ha be. Sie kritisierten beide die USA dafür, aus der Vereinbarung ausgetreten zu sein. Es ge he nicht nur um „Vertragstreue“, sagte Alexander Van der Bellen, sondern er warnte auch davor, daß sich der Iran zu einem „Krisenherd“ entwickeln könne. Und er sagte, daß die USA mit ihren Sanktionen gegen den Iran indirekt auch Europäer „bestrafen“ würden. Präsident Putin seinerseits erklärte, daß das „wohl meistkontrollierte und transparenteste Land auf der Welt“ mit seinem angekündigten Teilausstieg aus dem Atomabkom - men nur auf die USA geantwortet habe. „Morgen werden alle vergessen haben, daß die USA der Initiator waren, und der Iran Foto: HBF / Peter Lechner wird daran schuld sein“, antizipierte er. Und obwohl Rußland das Abkommen retten wol - le, könne es „nicht alles retten“. „Rußland ist kein Feuerwehrteam“, so Putin. Es hänge „nicht nur von uns ab, es kommt auf alle Län - der an“. Für ein Treffen mit US-Präsident Donald Trump zeigte sich Putin dennoch offen. „Wir sind offen für diese Gespräche an jedem Ort, insbesondere auch in Wien“, sagte er. »Österreich Journal« – http://www.oesterreichjournal.at Beide Staatsoberhäupter bekräftigen ausserdem ihre Unterstützung für das umstrittene und von den USA angefeindete Pipelineprojekt Nord Stream 2. Präsident Putin zeigte sich genervt über das Tauziehen: Mit den Türken sei es einfacher zusammenzuarbeiten als mit den Europäern. „Hier braucht man 27 Staaten, um zu einer Einigung zu kommen. Und jahrelang kauen wir Kaugummis und nichts passiert. Das ist ein Trauerspiel.“ Bun - Der Bundespräsident mit der österreichischen Delegation der bei ihrer Ankunft in Sotschi

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