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Ausgabe 183

Das "Österreich Journal" zum Durchblättern - die gewohnten vier verschiedenen pdf-Varianten zum Download finden Sie hier: http://www.oesterreichjournal.at/Ausgaben/index_183.htm

ÖSTERREICH JOURNAL NR.

ÖSTERREICH JOURNAL NR. 183 / 01. 04. 2019 Der Wörthersee zählt zu den beliebtesten Urlaubs- und Freizeitregionen Kärntens und liegt im dicht besiedelten Zentralraum. Ausgerechnet hier ist das sichere Radfahren rund um den See aber nicht durchgängig mög - lich. Insbesondere am Südufer fehlt eine entsprechende Radinfrastruktur, was in den letz - ten Jahren immer wieder zu Konfliktsituationen geführt hat. „In den Sommermonaten wer den hier täglich bis zu 1000 Radfahrer ge - zählt und die Tendenz ist steigend“, informierte der für Radwegebau zuständige Landesrat Martin Gruber. „Der Ausbau des Radwegs am Südufer ist daher schon aus Sicherheitsgründen dringend notwendig.“ Dieses seit vielen Jahren ungelöste Problem hat Gru - ber daher bereits 2018 zur Chefsache erklärt und auch mit der Bundesregierung Gespräche aufgenommen, um eine schrittweise Lö - sung herbeizuführen. An der wurde in den letzten Monaten in der Straßenbauabteilung des Landes intensiv gearbeitet. Am 12. März wurde nun der erste Bauabschnitt vom Strandbad Maiernigg bis Reifnitz in der Landesregierung beschlossen. Der Baustart erfolgt im Herbst 2019. Zwei Millionen Euro werden von Land Kärnten und Chronik Vierbeiniger Neuzugang beim Bundesheer Foto: Bundesheer Bundespräsident Van der Bellen mit Mitarbeiterinnen und Welpen des Militärhundezentrums Sicheres Radeln rund um den Wörthersee Foto: Land Kärnten / Paul Gruber Bund dafür investiert. Bundesministerin Elisabeth Köstinger unterstützt das Projekt aus Mitteln des Klima- und Energiefonds. Die restlichen Kosten werden aus dem Mobilitätsreferat von LR Ulrich Zafoschnig sowie »Österreich Journal« – http://www.oesterreichjournal.at 84 Am 19. März besuchte Bundespräsident Alexander Van der Bellen das Militärhundezentrum des Bundesheeres in Kaiser - steinbruch. Im Zuge der traditionellen Militärhundetaufe übernahm er die Patenschaft von insgesamt acht Rottweiler-Welpen. Mit dem Umhängen der Hundedienstmarke traten die zehn Wochen alten Hunde offiziell ihren Dienst beim Bundesheer an. „Als Hundeliebhaber habe ich sehr gerne die Patenschaft für die acht Welpen übernom - men. Es muß ein unglaublicher schöner Job sein, jeden Tag mit diesen prachtvollen Tieren zusammenarbeiten zu dürfen. Ich bin überzeugt, daß sie gute Diensthunde sein wer - den. Ich bin beeindruckt vom hohen Fachwissen, das hier im Militärhundezentrum vor - handen ist und vom hohen Engagement aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, so der Bundespräsident Die drei Hündinnen und fünf Rüden starteten mit der Hundetaufe ihre Ausbildung als Wach- und Schutzhunde. Bevor es aber losgeht, besuchen sie die „Welpenschule“. Der Rottweiler zählt zu einer verläßli chen Diensthunderasse im österreichischen Militärhundewesen. Aufgrund seiner Charaktereigenschaften ist er am besten als Wach- und Schutzhund geeignet. Das Militärhundezentrum im burgenländischen Kaisersteinbruch züchtet und bildet Diensthunde für das Bun desheer aus. Derzeit gibt es 172 Militärhunde, darunter größtenteils Rottweiler, Schäfer- und Labradorhunde. Diese werden für Aufgaben im Inund Ausland eingesetzt. http://www.bundesheer.at/ Erster Bauabschnitt ist beschlossen (v.l.) Albert Kreiner, Bgm. Valentin Happe, BM Elisabeth Köstinger, LR Martin Gruber, LR Ulrich Zafoschnig, Bgm. Markus Perdacher, Volker Bidmon aus dem Straßenbaureferat von Gruber aufgebracht. „Damit schaffen wir Schritt für Schritt die Basis für den weiteren Vollausbau“, so Zafoschnig. n https://www.kaernten.at/rad/

ÖSTERREICH JOURNAL NR. 183 / 01. 04. 2019 Chronik Jedes Grazer Kind bekommt künftig ein Bäumchen Die Grazer KinderbürgermeisterInnen Martina Kogler (11), Valentin Watzinger (8) sowie ihrer Vorgängerin Madeleine Stolz (13) präsentierten am 12. März ge - meinsam mit Bürgermeister Siegfried Nagl und Bürgermeister-Stellvertreter Mario Eu - stacchio eine Idee, die Graz in Zukunft noch grüner machen wird: Jede neugeborene Grazerin und jeder Grazer, die das Licht der Welt erblicken, bekommen von der Stadt ein Bäumchen geschenkt. Diese tolle Idee wurde im KinderParlament Graz (KiPa) bereits im vergangenen Jahr geboren und der zuständige Stadtrat Kurt Ho - hensinner war davon restlos begeistert. Die Umsetzung erfolgte in Kooperation mit der GBG Gebäude- und Baumanagement Graz GmbH, die für den Stadtwald zuständig ist und dem Amt für Jugend und Familie. Eine entsprechende Information finden die Eltern in jener Mappe, die vom Amt für Jugend und Familie direkt ans Wochenbett geliefert wird. Abgeholt werden kann das Bäumchen dann jeweils am zweiten Mittwoch im April, im Mai, im September sowie im Oktober von 14 bis 17 Uhr in der Schönaugasse 83. Der Foto: Stadt Graz / Foto Fischer Eine tolle Idee der KinderbürgermeisterInnen Madeleine, Valentin und Martina (v. l.) wurde umgesetzt. Bürgermeister Siegfried Nagl (l.), Bürgermeister-Stellvertreter Mario Eustacchio und Jugendstadtrat Kurt Hohensinner (r.) zeigten sich hoch erfreut. Grund dafür ist von der Natur vorgegeben: Nicht zu jeder Zeit im Jahr sollte ein Baum gepflanzt werden. Schließlich ist es ja im Sin - ne der Familien, daß das Gehölz auch tüchtig wächst. Valentin und Martina verrieten dann »Österreich Journal« – http://www.oesterreichjournal.at 85 auch noch ihre Lieblingsbaumsorte: „Vogelkirsche!“ Madeleine würde sich für die Nord - manntanne entscheiden: „Weil sie auch einen schönen Christbaum abgibt.“ n Von der Gründung der Luftschiffstation Fischamend … Meilensteine in der Fluggeschichte Ös - terreichs, wie die Verlegung der k. u. k. Aeronautischen Anstalt nach Fischamend oder die Gründung des Wiener Flughafens Wien-Aspern, sind nur einige Schwerpunkte der Schau in der Besucherwelt im Terminal 3 des Wiener Flughafens. Ebenso beleuchtet werden die internationalen Flugtage in den Jahren 1912 bis 1914 in Wien, österreichische Luftpioniere – darunter Igo Etrich – sowie die weltweit erste tägliche Flugpostlinie Wien- Krakau-Lemberg-Kiew von April bis Mitte Oktober 1918. Besonderes Highlight ist das Replikat der Körting-Luftschiffhalle, das in Zusammenarbeit mit der HTL-Mödling und der Interessengemeinschaft Luftfahrt Fischamend (ILF) erstellt wurde. Mehr als 20 Informationstafeln – gespickt mit Fotos und zahlreichen Hintergrundinformationen – leiten durch die Ausstellung. „Österreich hat in der Zeit von 1909 bis 1919 wesentliche Beiträge zur Entwicklung der zivilen und militärischen Luftfahrt geleistet, nicht zuletzt durch die Unterstützung seitens des Kaisers. Wir spannen in der Ausstellung einen weiten Bogen von der Gründung der Luftschiffstation Fischamend bis zur Foto: Flughafen Wien AG Exponate der Ausstellung „Bewegung in den Lüften“ Gründung der Ersten Republik und geben anhand von einzigartigen Exponaten tiefen Einblick in die historische Momente dieser Epoche“, so Günther Ofner, Vorstand der Flughafen Wien AG. Weiteres Thema ist der Wien-Besuch des französischen Luftfahrtpioniers Louis Blériot im Jahr 1909 mit einem Schauflug in der Simmeringer Haide… n http://www.viennaairport.com/besucherwelt

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