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Ausgabe 183

Das "Österreich Journal" zum Durchblättern - die gewohnten vier verschiedenen pdf-Varianten zum Download finden Sie hier: http://www.oesterreichjournal.at/Ausgaben/index_183.htm

ÖSTERREICH JOURNAL NR.

ÖSTERREICH JOURNAL NR. 183 / 01. 04. 2019 »Burgenland Journal« 66 rer Investition von 144 Millionen Euro in die S 31 sorgen wir in erster Linie für mehr Verkehrssicherheit. Das Wichtigste dabei: wir trennen die Fahrtrichtungen mit einer Betonleitwand. Frontalunfälle kann es dadurch nicht mehr geben und die Strecke wird damit auch leistungsfähiger. Zusätzlich schaffen und sichern die Bauarbeiten Arbeitsplätze in der Region.“ Weitere Projekte 2019 im Burgenland Im Jahr 2019 investiert die ASFINAG insgesamt 101 Millionen Euro im Burgenland. Zusätzlich zum Sicherheitsausbau der S 31 wird heuer auch auf der Ost Autobahn A 4 gearbeitet. Parndorf und Neusiedl: zwei neue ASFINAG Rastplätze Anfang April beginnt die ASFINAG mit den Arbeiten an neuen Rastplätzen auf der A 4. Die bestehenden Areale Parndorf und Neusiedl werden zu modernen ASFINAG Rastplätzen umgebaut. Mit Ende des Jahres stehen den Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern insgesamt 141 Lkwund 68 Pkw-Stellplätze zur Verfügung. Bei - de Plätze werden mit einer Infrastrukturzeile, LED-Beleuchtung sowie WLAN, Notruf und Videoüberwachung ausgestattet. 11 Mil - lionen Euro investiert die ASFINAG in die Rastplätze. Umgestaltung des Verkehrskontrollplatzes A 4 beim Grenzübergang Nickelsdorf Dort vergrößert die ASFINAG die bestehenden Flächen, errichtet ein Flugdach und stellt Containerbüros auf. Zusätzlich werden zwei neue Zufahrten für die Verkehrsführung und eine Verkehrsbeeinflussungsanlage (VBA) errichtet. Die Investitionen dafür betragen 4 Millionen Euro. S 7: Eine neue Schnellstraße von der Steiermark bis ins Burgenland Die S 7 Fürstenfelder Schnellstraße verläuft künftig vom Knoten Riegersdorf (A 2) über Fürstenfeld in der Steiermark bis zur Staatsgrenze bei Heiligenkreuz im Burgenland. Sie wird die Gemeinden in der Oststeiermark und im Burgenland vom Durchzugsverkehr entlasten und eine schnelle, leistungsstarke und sichere Anbindung darstellen. 2020 plant die ASFINAG den Start des Abschnitts Ost, der zur Gänze im Burgenland liegt (Dobersdorf und Königsdorf sowie weiter bei Eltendorf und Poppendorf bis zur Staatsgrenze). Die ASFINAG investiert in die neue S 7 insgesamt knapp 700 Millionen Euro. https://www.burgenland.at Ausblick und Planungen Bis 2024 hat die ASFINAG Investitionen in der Höhe von 814 Millionen Euro budgetiert. Zwei der größten Zukunftsprojekte sind: A 4 – dritte Fahrspur bis Neusiedl/Gewerbepark Im Jahr 2023 plant die ASFINAG mit dem Bau der dritten Fahrspur auf der A 4 Ost Autobahn zwischen Bruck/West und der An - schlußstelle Neusiedl/Gewerbepark zu be - ginnen. Derzeit laufen die Detailplanungen. 90 Millionen Euro investiert die ASFINAG in die neue Spur auf der burgenländischen A 4. Nach der Verkehrsfreigabe – voraussichtlich 2025 – ist der Sicherheitsausbau der Ost Autobahn abgeschlossen. Sicherheitsausbau S 4 Mattersburg bis Wiener Neustadt Ende 2020 plant die ASFINAG den Start der Generalerneuerung und den Ausbau der S 4 Mattersburger Schnellstraße. Sie wird verbreitert, mit neuen Pannenbuchten so - wie einem Pannenstreifen ausgestattet. Die Richtungsfahrbahnen werden mit einer Be - tonleitwand getrennt. 2024 sollen die Ar - bei ten abgeschlossen sein, die ASFINAG investiert 143 Millionen Euro. n http://www.asfinag.at

ÖSTERREICH JOURNAL NR. 183 / 01. 04. 2019 Die Wohnbauförderung hat seit langer Zeit eine große Bedeutung für das Burgenland. Im Vordergrund steht dabei, leistbares Wohnen in hoher Qualität zu gewährleisten. Im Jahr 2019 sind dafür rund 125 Millionen Euro an Budget vorgesehen. „Mein Ziel als Wohnbaureferent ist es, das Burgenland zum Wohnland Burgenland zu machen, um dadurch den Burgenländerinnen und Burgenländern noch mehr die Möglichkeit zu geben, hier im Burgenland – sei es jetzt im Bereich des Eigenheimes, durch den Bau eines Einfamilienhauses, aber auch beim so - zialen Wohnbau, durch das Beziehen einer Wohnung – seßhaft zu werden. Die 2018 beschlossene Wohnbauförderung Neu hat das Burgenland als Wohnland hier noch attraktiver gemacht. Ein wichtiger Aspekt ist dabei nicht nur der Soziale, sondern auch der Ökologische, denn der schonende Umgang mit unseren Ressourcen darf nicht hintangestellt werden. Das neue Gesetz bietet deshalb auch Anreize für die Revitalisierung bereits bestehender, bisher nicht für Wohnzwecke ge - nutzter Gebäude. Ein Vorzeigeprojekt für nachhaltiges Bauen in gewachsenen Strukturen wird aktuell hier in Eisenstadt von der Oberwarter Siedlungsgenossenschaft (OSG) umgesetzt“, betonte Wohnbaulandesrat Hein - rich Dorner in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit KommR Dir. Alfred Kollar, Obmann und Geschäftsführer der Oberwarter Siedlungsgenossenschaft, gegenüber Me - dienvertretern. Das ehemalige SVB Gebäude in zentraler Lage, ein Betonbau aus den 80er-Jahren, wurde von der OSG gekauft und wird – den heutigen technischen und wärmeschutzmäss igen Anforderungen angepaßt – in ein mo - dernes Wohnhaus umgebaut. „Ein immer wichtigeres Thema für uns wird das Bauen in gewachsenen Strukturen, denn das Thema der Nutzung von brachliegenden Industrie-, Gewerbe- und Wohnflächen wird immer wichtiger, um den Bodenverbrauch nachhaltig einzudämmen. Die Oberwarter Siedlungsgenossenschaft hat diesen Weg vor Jah - ren bereits erfolgreich eingeschlagen und ge - zielt Projekte umgesetzt, indem man brachliegende Gebäude gekauft, saniert und – wie jetzt hier in Eisenstadt – in ein modernes »Burgenland Journal« Wohnland Burgenland Landesrat Dorner sieht OSG-Projekt in Eisenstadt als Paradebeispiel für nachhaltiges Bauen in gewachsenen Strukturen mit Unterstützung der Burgenländischen Wohnbauförderung Foto: Bgld. Landesmedienservice Wohnbaulandesrat Heinrich Dorner (l.) und KommR Dir. Alfred Kollar, Obmann und Geschäfts - führer Oberwarter Siedlungsgenossenschaft, stehen für ein qualitätsvolles, leistbares und ressourcenschonendes Wohnland Burgenland Wohnprojekt umgewandelt hat“, so KommR Dir. Alfred Kollar. Insgesamt 44 Wohnungen – vorwiegend Kleinwohnungen, als Startwohnungen für jun - https://www.burgenland.at 67 ge Menschen oder auch für die ältere Generation – werden hier entstehen. Zusätzlich wird um ein Dachgeschoß erweitert. Hier wer - den gezielt moderne Wohnungen mit großzügigen Dachterrassen errichtet. Die Fertigstellung ist für das Frühjahr 2020 geplant. Da zu Wohnbaulandesrat Hein rich Dorner: „Mit der Burgenländischen Wohnbauförderung Neu si chern wir den sozialen Wohnbau und schaffen Anreize für den Bau von Einfamilienhäusern. Bereits einige Tage nach meinem Amtsantritt konnten wir in der ersten Sitzung des Wohnbauförderungsbeirates mehr als 11 Millionen Euro an Wohnbaugeldern be willigen und damit 447 Wohneinheiten fördern. Wir stärken damit die Baubranche und somit auch den heimischen Arbeitsmarkt. Mit diesen finanziellen Mittel schonen wir aber auch die Umwelt, denn wir setzen einen wesentlichen Schwerpunkt auf res - sourcenschonendes, bodenverbrauchsparendes Bauen.“ n https://www.osg.at/ Burgenlands Wohnbaufibel zum Download: https://www.burgenland.at/themen/wohnen/wohnbaufibel/

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Arik Brauer