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Ausgabe 183

Das "Österreich Journal" zum Durchblättern - die gewohnten vier verschiedenen pdf-Varianten zum Download finden Sie hier: http://www.oesterreichjournal.at/Ausgaben/index_183.htm

ÖSTERREICH JOURNAL NR.

ÖSTERREICH JOURNAL NR. 183 / 01. 04. 2019 Österreich, Europa und die Welt Architekturschau im Steiermark-Haus in Brüssel eröffnet 30 LR Christopher Drexler eröffnete Ausstellung »Yostar – Young Styrian Architecture«. Foto: Alexander Louvet © Kickenweitz/Stocker Eröffneten gemeinsam die Ausstellung in Brüssel (v.l.): Markus Bogensberger (HdA), Kulturlandesrat Christopher Drexler, Petra Kickenweitz (Yostar-Kuratorin), Ziga Kresevic (Yostar- Kurator) und Ronald Rödl (Leiter des Stmk-Büro Brüssel) »Österreich Journal« – http://www.oesterreichjournal.at In einem dicht besuchten Steiermark-Haus wurde am Abend des 4. März, dem Rosenmontag, die Architektur-Ausstellung „Yostar – Young Styrian Architecture“ im Rahmen von Kultur International von Kulturlandesrat Christopher Drexler eröffnet: „Es ist mir ein großes Anliegen, das Steiermark-Haus mit Kunst und Kultur zu durchfluten und die viel - fältige Kultur der Steiermark in einen internationalen Kontext zu stellen.“ Zahlreiche interessierte Gäste waren ge - kommen, um die Beiträge von 76 Architektinnen und Architekten aus der Steiermark und der Region Štajerska/Untersteiermark zu sehen. Hausherr Ronald Rödl begrüßte so - wohl den Geschäftsführer des Hauses der Ar - chitektur Graz (HdA), Markus Bogensberger, als auch die beiden anwesenden Kuratoren Petra Kickenweitz und Žiga Kreševič mit den Worten: „Architektur ist Ausdruck un serer Lebensweise.“ Das Projekt „Yostar“ basiert auf einem offenen Call, der zustande kam, weil sich das Kuratorenteam (Kickenweitz, Kreševič und Armin Stocker) mit dem HdA die Frage stellte, „Was macht die jüngere Generation der Architekten der Steiermark?“. „Gleichzeitig ist der Begriff ‚Styria‘ nicht klar um - rissen“, erklärte Bogensberger, wie der europäische Gedanke Eingang ins Projekt fand. Schlußendlich wurden 76 Beiträge, da - von 21 aus Slowenien eingereicht. Jedes mitwirkende Architekturbüro, das seit dem Jahr 2000 gegründet wurde, stellt auf drei A4- Platten jeweils ein relevantes eigenes Pro - jekt, ein markantes die eigene Architektur beeinflussendes Referenz-Projekt, sowie eine gewachsene räumliche Situation, die den Hin tergrund und die Haltung des eigenen Schaffens bildet, dar. „Yostar stärkt die Präsenz und Vernetzung der österreichischen und slowenischen Architektur im Kontext der na tionalen und internationalen Öffentlichkeit und leistet damit einen Beitrag zur überregionalen kulturellen Nachhaltigkeit – unter Bedachtnahme einer überregionalen Betrach tung der gesamtsteirischen Region über die nationalen Grenzen hinweg, als Beispiel ge lebter Interkulturalität“, beschreibt das Ku ratoren-Team Kikkenweitz, Stocker und Kreševič ihre Intention für diese Ausstellung. Für Drexler ein weiterer Kultur-Akzent, der im Steiermark-Haus präsentiert wurde: „Wir möchten damit auch die internationale Wahrnehmbarkeit der Kultur in der Steiermark, in diesem Falle der Architektur, stärken.“ Die Ausstellung wurde bereits im Haus der Architektur in Graz, im Hiša Arhitekture Maribor und in der Architektur Galerie Berlin gezeigt. n https://www.verwaltung.steiermark.at/ http://www.europa.steiermark.at/ https://hda-graz.at/

ÖSTERREICH JOURNAL NR. 183 / 01. 04. 2019 Österreich, Europa und die Welt Bilanz zur Nordischen Ski-WM LH Platter: »Ein friedliches und perfekt organisiertes Sportfest geht zu Ende« Nach zwölf spannenden Tagen ging am 3. März die Nordische Ski-WM 2019 in Seefeld und Innsbruck zu Ende. „Tirol hat sich in den vergangenen zwei Wochen einmal mehr als hervorragender Gastgeber für sportliche Großereignisse präsentiert. Es wa - ren Tage voller Emotionen. Alles in allem läßt sich sagen: Es war ein friedliches, internationales Sportfest, bei dem das Miteinander im Vordergrund stand und sich Tirol von seiner besten Seite zeigte. Vorbildhaft war auch die Veranstaltungs- und Sicherheitsorganisation dieser Weltmeisterschaft. Die Zu - sammenarbeit zwischen Behörden, Gemeinde, Veranstalter und Einsatzorganisationen hat einwandfrei funktioniert“, bilanzierte Landeshauptmann Günther Platter. Erfolgreich waren auch die österreichischen SportlerInnen bei der WM: „Neun Medaillen sind eine außerordentliche Leistung zu der ich allen Athletinnen und Athleten herzlich gratuliere“, so Platter. In Hinblick auf die Dopingereignisse stellte der Landeshauptmann erneut klar: „Die WM auf solch unerfreuliche Ereignisse zu reduzieren, wäre ein absolut falsches Signal. Denn es sind die ‚sauberen‘ Sportlerinnen und Sportler, die Organisatorinnen und Organisatoren, die vielen freiwilligen Helferinnen und Helfer als auch die Fans, die aus der ganzen Welt nur für dieses Event angereist sind, die diese WM zu einem unvergesslichen Sportfest gemacht haben.“ Foto: Land Tirol / Die Fotografen Landeshauptmann Günther Platter (Mitte links) feuerte die AthletInnen vor Ort an – im Bild mit Deutschlands Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen 43.000 Einsatzstunden und über 5.000 Seiten an Dokumenten „Über 200.000 Zuschauerinnen und Zu - schauer sind ein starkes Signal – aber auch eine Herausforderung hinsichtlich Logistik und Sicherheit. Trotz dieser hohen BesucherInnenzahl ist es zu keinen außergewöhnli - chen Vorkommnissen entlang der Zuschauerbereiche oder Fanmeilen gekommen. Das Zusammenspiel aller Beteiligten hat bestens funktioniert“, sagte der für Sicherheitsagenden zuständige LHStv Josef Geisler und be - tonte, daß auch die Stimmung hervorragend war: „Die Begeisterung war durchwegs zu spüren, es war ein friedliches Publikum. Das zeigt auch die geringe Anzahl von lediglich fünf Ordnungsstörungen.“ Unter der Leitung von Josef Schreier von der BH Innsbruck-Land als Veranstaltungsund Sicherheitsbehörde – der Gesamteinsatz wurde gemeinsam mit dem Bezirkspolizeikommando Innsbruck geleitet – trafen sich täglich VertreterInnen von Gemeinde, Polizei, Veranstalter, Feuerwehr, Rotes Kreuz, Bergrettung, Bundesheer, ÖBB sowie des privaten Sicherheitspersonals zur Lagebesprechung in der Einsatzzentrale auf dem WM- Gelände – über 43.000 Einsatzstunden (jene der Polizei sind in dieser Berechnung ausgenommen) zählen die Einsatzorganisationen. „Die umfangreichen Planungen spiegeln sich in den über 5.000 Seiten an Konzepten, Bescheiden, Gutachten und Verordnungen wider und haben sich mehr als bewährt. Täglich gab es einzelne Handlungserfordernisse, die wir in Zusammenarbeit mit den Einsatzkräften flexibel abgearbeitet haben. Insgesamt waren es beispielsweise bis zu 10.000 verkehrsrechtliche Einzelmaßnahmen wie Verkehrsleitungen, die getroffen wurden“, berichtete Schreier und hob hervor, daß die Konzeptionen auch während der WM adaptiert wurden. „Aufgrund des Tauwetters ha - ben wir das Parkplatzkonzept rasch überarbeitet, aber auch bei baulichen Anlagen nachgebessert oder zusätzliche Beleuchtungen am Medal Plaza installiert. Vorbereitungen sind wichtig, doch gilt es auch, sie den aktuellen Gegebenheiten anzupassen.“ Platter sprach Dank aus „Die Nordische Ski-WM ist ein Highlight in der Sportgeschichte Tirols und wird uns »Österreich Journal« – http://www.oesterreichjournal.at 31 lange in Erinnerung bleiben. Umso mehr möchte ich mich bei allen, die in unterschiedlicher Art und Weise in die Organisation dieses Sportfestes eingebunden waren, herzlich bedanken. Jede helfende Hand hat dazu beigetragen, daß sich diese WM aus or - ganisations- und sicherheitsrelevanter Sicht zu einer Bilderbuchveranstaltung entwickelt hat. Im Namen der Tiroler Landesregierung spreche ich allen unseren größten Dank aus“, so Platter. Factbox m Insgesamt wurden 43.000 Einsatzstunden von BH Innsbruck, Gemeinde Seefeld, Feuerwehr, Rotem Kreuz, Österreichischem Bundesheer, ÖBB und privaten Sicherheitsunternehmen geleistet. m Die Polizei war je nach Veranstaltungstag mit 200 bis 400 BeamtInnen im Einsatz. m Täglich waren 24 Mann von der Feuerwehr im Einsatz – insgesamt waren es damit 271 Mann mit über 1.800 Einsatzstunden. m Das Rote Kreuz verzeichnete insgesamt rund 100 medizinische Einsätze – über 3.500 Einsatzstunden von 195 Personen. m Das Österreichische Bundesheer war mit 140 Personen und damit insgesamt rund 8.000 Stunden im Einsatz. m Rund 200 Personen waren von privaten Sicherheitsunternehmen 21.300 Stun den im Einsatz. n https://www.tirol.gv.at/

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Arik Brauer