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Ausgabe 183

Das "Österreich Journal" zum Durchblättern - die gewohnten vier verschiedenen pdf-Varianten zum Download finden Sie hier: http://www.oesterreichjournal.at/Ausgaben/index_183.htm

ÖSTERREICH JOURNAL NR.

ÖSTERREICH JOURNAL NR. 183 / 01. 04. 2019 Österreich, Europa und die Welt Oö. Touristiker tragen ein Stück Heimat in die Welt 28 Achleitner: »Tradition, Innovation und Modernität – dafür stehen die neue Tracht und das Tourismusland Oberösterreich« – erster Einsatzort war auf der ITB Berlin Foto: In der neuen Tracht, mit der sich Oberösterreichs TouristikerInnen künftig präsentieren werden (v.l.): Andreas Winkelhofer, Geschäftsführer Oberösterreich Tourismus, Maria Huber, Filialleiterin OÖ. Heimatwerk Linz, und Wirtschafts- und Tourismus-Landesrat Markus Achleitner Oberösterreichs Meisterhandwerk in die Welt tragen – das ist das Ziel der nun gestarteten Wirtschaftskooperation von Ober - österreich Tourismus und dem Oberösterreichischen Heimatwerk: Gemeinsam wurde eine Tracht entworfen, mit der sich Oberösterreichs TouristikerInnen künftig präsentieren werden. Erster Einsatzort war die ITB in Berlin, die weltgrößte Tourismusmesse, bei der eine oö. Delegation mit Wirtschaftsund Tourismus-Landesrat Markus Achleitner an der Spitze die neue Tracht präsentierte. In enger Zusammenarbeit von Oberösterreich Tourismus und OÖ. Heimatwerk wurden Damenblazer und Herrenjacken designt, die eine besondere Mischung aus traditionellen Schnitten, modernen Interpretationen und qualitätsvollen Materialien vereint. „Die Tracht drückt aus und vermittelt, wofür auch Oberösterreich und insbesondere die Tourismusdestination Oberösterreich steht: Tradition, Innovation und Qualität. Die - se Botschaft wollen wir mit der neuen Tracht in die Welt tragen. Gleichzeitig ist die Tracht auch ein klares Bekenntnis zu dem in der Landes-Tourismusstrategie 2022 festgeschriebenen Ziel, Allianzen mit Netzwerkpartnern stärker zu aktivieren“, erklärte Achleitner anläßlich der ersten Anprobe im OÖ. Heimatwerk in Linz. Die Oberbekleidung wurde in echter Handarbeit am Standort Oberösterreich produziert. Mit diesem neuen, hochwertigen Out - fit „Made in Upper Austria“ werden die touristischen BotschafterInnen des Landes künf - tig bei nationalen und internationalen Präsen - tationen und Veranstaltungen sichtbar. Auftakt dazu bildete die Internationale Tourismusbörse in Berlin, die mit über 10.000 Ausstellern, 50.000 PrivatbesucherInnen und 109.000 FachbesucherInnen als weltgrößte Tourismusmesse gilt. Hier waren Oberösterreichs Tourismus-VertreterInnen mit dem Wirtschafts- und Tourismus-Landesrat an der Spitze bereits mit der neuen Tracht aufgetreten. Die Kooperation mit dem OÖ. Heimatwerk bindet nicht nur das regionale Netzwerk gekonnt ein, sondern schafft die Verbindung von Tradition mit neuer Frische. „Im Heimatwerk wird nach Maß geschneidert, genäht und gestickt – dabei ist stets Raum für neue Ideen und aktuelle Modetrends. Das Ergebnis ist eine moderne Interpretation von traditioneller Trachtenkleidung mit hohem Anspruch an Qualität und De - sign“, erklärte Maria Huber vom OÖ. Heimatwerk. Die Zusammenarbeit mit dem OÖ. Heimatwerk vermittelt ein authentisches, traditionell-modernes Bild von Oberösterreich, das vor allem auch in der Kommunikation mit dem Gast genutzt wird. „Der Gast interessiert sich immer mehr für das Besondere, das unser Land auszeichnet und für die Menschen, die diese Besonderheiten pflegen und innovativ weiter entwickeln. Durch die Ge - schichten über Land und Leute, die wir beispielsweise im Online-Magazin, in der PR und auf Social Media erzählen, laden wir den Gast dazu ein, Oberösterreich und seine Men - schen näher kennen zu lernen. Und inspirieren ihn subtil für die nächste Reise“, erklärte »Österreich Journal« – http://www.oesterreichjournal.at Andreas Winkelhofer, Geschäftsführer des Oberösterreich Tourismus. Ein guter Shoppingtipp, den vor allem auch asiatische Gä ste schätzen, ist dabei in - klusive. „Die Kooperation zeigt eindrucksvoll, wie wichtig die Vernetzung unterschiedli - cher Branchen ist und damit sinnstiftend für alle Partner wirkt. Tourismus ist Teil eines erfolgreichen Wirtschaftsstandortes, der sich immer mehr öffnet und kreative Zugänge findet, um neue Gästeschichten anzusprechen“, freut sich BR KommR Robert Seeber, Vorsitzender des Strategie-Boards des Oberösterreich Tourismus. Das Outfit soll zukünftig allen oberösterreichischen TouristikerInnen zum Erwerb frei stehen, mit dem Ziel, den gemeinsamen Mar - kenauftritt weiter zu stärken und ein Stück Oberösterreich gemeinsam in die Welt zu tragen. n http://www.land-oberoesterreich.gv.at/ https://www.oberoesterreich.at/ https://www.ooe-heimatwerk.at/

ÖSTERREICH JOURNAL NR. 183 / 01. 04. 2019 Österreich, Europa und die Welt Mehr oder weniger EU – das ist hier die Frage 29 Das Land Salzburg legt seine europapolitischen Ziele bis 2023 fest. Salzburg will und kann europapolitische Entscheidungen beeinflussen und mitgestalten, bei denen Interessen des Landes be - rührt werden. Wenn es um Aufgaben geht, die grenzüberschreitend gelöst werden müssen, braucht es mehr EU. Aber bei dem, was die Länder am besten regeln können, weniger, lauten die Eckpfeiler der Salzburger Europapolitik. Im Detail festgehalten sind die Ziele des Landes im europapolitischen Vorhabensbericht, der Anfang März vom Salzburger Land - tag einstimmig beschlossen wurde. In den kommenden Jahren wird Salzburg schwerpunktmäßig die Auswirkungen neuer EU- Rechtsakte auf das Land beurteilen, die Landesinteressen in aktuellen bzw. drohenden Vertragsverletzungsverfahren wahren und aktiv am EU-Zukunftsszenario mitgestalten. „Wir müssen Europa noch näher zu den Men - schen bringen und ganz selbstverständlich in das tägliche Leben integrieren. Denn nur wer mit dabei ist, kann politische Entscheidungen akzeptieren und nachvollziehen. Wir können und wollen uns als Salzburger Landtag dem nicht verschließen, ganz im Gegenteil, ich sehe den Salzburger Landtag als Vermittler und ich werde diese Aufgabe auch in den kommenden Jahren weiterhin gezielt ver - folgen“, so Landtagspräsidentin Brigitta Pallauf, die Salzburg EU-Interessen im Ausschuß der Regionen vertritt. Schon heute zähle Salzburg in vielen Be - reichen zu den Besten, und bis 2023 soll das Bundesland in weiteren entscheidenden Zukunftsfeldern an der Spitze stehen, so Landeshauptmann Wilfried Haslauer in seinenen Vorbemerkungen im „Europapolitischer Vorhabensbericht“. „Hierfür haben wir im Koalitionsvertrag die ,Vision Salzburg 2023‘ formuliert, die wir in fünf Grundsätze für unsere Regierungsarbeit gefaßt haben: ,Salzburg zukunftsfit‘, ,Salzburg in Bewegung‘, ,Salzburg sicher und sozial‘, ,Salzburg regional‘ und ,Salzburg gemeinsam‘. Bildung, Wettbewerbsfähigkeit, Mobilität, Ge sundheit, Lösungen für den ländlichen Raum und gesellschaftlicher Zusammenhalt sind auf Landes- wie auf Europaebene wichtige Ankerthemen“, so Haslauer. Foto: Land Salzburg / Katharina Wimmer Landtagspräsidentin Brigitta Pallauf (l.) und Michaela Petz-Michez vom Europabüro mit dem druckfrischen „Europapolitischen Vorhabensbericht“ des Landes Salzburg „Gemeinsam“ sei zudem ein wichtiges Stichwort für Salzburg in Europa, denn die bereits bestehenden Partnerschaften innerhalb Salzburgs und mit anderen europäischen Regionen „wollen wir kontinuierlich weiter ausbauen und stärken. Dieser Vorhabensbericht steckt den Handlungsrahmen für die Umsetzung unserer Europavision ,Salzburg in Europa bewegen‘ bis 2023 ab“, so der Landeshauptmann. Salzburgs Europastrategie 2018 bis 2023 gründet sich auf drei Pfeiler: m Salzburg bekennt sich zur Europäischen Union und zu einem Europa der Regionen, m Salzburg setzt auf europäische strategische Partnerschaften und europäische Kooperation und m Salzburg setzt auf Kommunikation und Transparenz. »Österreich Journal« – http://www.oesterreichjournal.at Mehr EU bei Sicherheit und Forschung, weniger bei regionalen Kernthemen Unterstützen wird das Land EU-Initiativen in den Bereichen Außengrenzschutz, in - nere und äußere Sicherheit, Forschung, Inno - vation und Digitalisierung. Kritische hinterfragt hingegen wird der Mehrwert von EU- Regelungen bei Gesundheit, Industrie, Kultur, Tourismus, allgemeine und berufliche Bil dung, Jugend, Sport, Katastrophenschutz und Verwaltungszusammenarbeit. Diese Bereiche sind laut dem vom Landes-Europabüro zusammengestellten Bericht auf tatsächlich transnationale Aspekte einzugrenzen. Ebenso sind Beihilfe- und Vergaberegelungen auf EU-Ebene auf das für das Funktionieren des Binnenmarkts unerläßliche Maß zu beschränken. n https://www.salzburg.gv.at/

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Arik Brauer