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Ausgabe 191

Monatsmagazin mit Berichten von der Politik bis zur Kultur: sechs bis acht Mal jährlich mit bis zu 100 Seiten Österreich. 14.187 pdf-Downloads im April 2020 auf http://www.oesterreichjournal.at/

ÖSTERREICH JOURNAL NR.

ÖSTERREICH JOURNAL NR. 191 / 11. 03. 2020 »Burgenland Journal« Das Burgenland hat gewählt! LH Hans Peter Doskozil erreichte für seine SPÖ mit der absoluten Mandatsmehrheit im Burgenländischen Landtag ein historisches Ergebnis 72 Foto: Bgld. Landesmedienservice Die neue Landesregierung des Burgenlandes (v.r.): Landtagspräsidentin Verena Dunst, Landesrat Heinrich Dorner, Landeshauptmann Hans Peter Doskozil, Landeshauptmann-Stellvertreterin Astrid Eisenkopf, Landesrat Christian Illedits und Landesrätin Daniela Winkler Quelle: Amt der Burgenländischen Landesregierung Die Burgenländische Landesregierung hat in ihrer Sitzung vom 29. Oktober 2019 den Termin für die Landtagswahl 2020 auf den 26. Jänner 2020 beschlossen. Die SPÖ erreichte laut dem amtlichen Endergebnis 49,94 % (+8,02 %) und mit 19 Mandaten eine absolute Mehrheit. Die ÖVP kommt auf 30,58 % (+1,5 %) und die FPÖ auf 9,79 % (-5,3 %). Die Grünen er reichen 6,72 % (+0,3 %), Die LBL (Liste Burgenland) scheitert mit 1,26 % am Wiedereinzug in den Landtag und NEOS verfehlten mit 1,71 % den Einzug Einzug. Am Tag nach dem Wahlsonntag kam die SPÖ Burgenland zu einer Landesparteivorstandssitzung zusammen, um über den Ausgang der Landtagswahl zu beraten. Landeshauptmann Hans Peter Doskozil stellte klar, daß die SPÖ keine Regierungskoalition mit einer anderen Partei eingehen werde. In einer ersten Stellungnahme sagte Doskozil: „Eine absolute Mehrheit ist eine absolute Mehrheit. Die Burgenländerinnen und Burgenländer haben so entschieden und können sicher https://www.burgenland.at sein, daß wir sehr sorgsam mit dieser absoluten Mehrheit umgehen werden!“ Amtliches Endergebnis der Landtagswahl 2020

ÖSTERREICH JOURNAL NR. 191 / 11. 03. 2020 »Burgenland Journal« 73 Quelle: Amt der Burgenländischen Landesregierung Wer hat wen gewählt? 2020 wählten Frauen überdurchschnittlich oft die SPÖ, sie lag bei dieser Gruppe um zehn Prozentpunkte besser als unter Männern. Vor allem bei Frau en ab 60 Jahren schnitt die Partei gut ab. Män ner wählten häufiger die FPÖ, bei ÖVP und Grünen gab es nur geringe Schwankungen. Nach dem Alter schnitten die Grünen bei den unter 30jährigen sehr gut ab, sie waren hier gleichauf mit der ÖVP zweitstärkste Partei (jeweils 19 % hinter der SPÖ mit 47 %). Die SPÖ lag im ältesten Wählersegment besser, die ÖVP war bei WählerInnen ab 30 Jahren besser. Bei der FPÖ waren die Ab - weichungen klein. Wahlverhalten nach Erwerbsstatus Unter ArbeiterInnen, Angestellten und PensionistInnen war bei dieser Wahl die SPÖ stärkste Partei. Bei den ArbeiterInnen folgte die FPÖ mit 30 % auf Platz zwei. ÖVP und vor allem Grüne wurden häufiger von Angestellten gewählt. PensionistInnen stimmten öfter für die ÖVP. Wahlverhalten nach formaler Bildung Die Unterscheidung nach formaler Bildung zeigt einen Stimmenüberhang für SPÖ und FPÖ bei WählerInnen mit formal niedriger Bildung. ÖVP und vor allem Grüne wurden stärker von Personen mit Matura oder höheren Abschlüssen gewählt. Unter UniversitätsabsolventInnen war die ÖVP stärkste Partei, die SPÖ erzielte in dieser Gruppe ihr schwächstes Ergebnis. Bewertung der Entwicklung des Burgenlandes 45 % der Wahlberechtigten sind der Meinung, daß sich das Burgenland seit 2015 eher positiv entwickelt hat, nur 9 % be klagen Verschlechterungen. Weitere 45 % sagen, daß sich nicht Wesentliches verändert hat. Personen, die eine positive Entwicklung sehen, stimmten zu 76 % für die SPÖ. Von der kleinen Gruppe der WählerInnen, die eine negative Entwicklung sehen, wählten https://www.burgenland.at 53 % die ÖVP, 18 % die Grünen und 16 % die FPÖ. Diese Aufteilung findet sich auch bei der Differenzierung nach Erwerbstätigkeit und Bildung: Erwerbstätige mit formal niedriger Bildung wählten vor allem SPÖ und FPÖ, unter jenen mit formal hoher Bildung hätten ÖVP und Grüne rund 50 %. Zufriedenheit mit der Landesregierung Die Arbeit der Landesregierung aus SPÖ und FPÖ bewerten 18 % sehr und 44 % eher gut. Besonders WählerInnen der SPÖ sind zufrieden, die Zufriedenheit der FPÖ- WählerInnen ist etwas verhaltener. ÖVP- und

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