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Ausgabe 189

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ÖSTERREICH JOURNAL NR.

ÖSTERREICH JOURNAL NR. 189 / 31. 10. 2019 »Burgenland Journal« Großartige Dienste für das Burgenland 76 Bischofsvikar Voith besuchte größtes Ordenshaus der Diözese, die Schwestern vom Göttlichen Erlöser, im Provinzhaus in Eisenstadt-Oberberg Bischofsvikar P. Lorenz Voith besuchte ein Fest des größten Ordenshauses der Diözese, der Schwestern vom Göttlichen Er - löser, im Provinzhaus in Eisenstadt-Oberberg. Die Gemeinschaft zählt aktuell 27 Mitglieder, sieben von ihnen feierten im Rahmen des sehr herzlich gestalteten Festes ihr 25jähriges, 50-, 60- sowie sogar 65jähriges Profess- Jubiläum. Großartige Dienste für das Burgenland „Ihr seid wahrlich lebendige Zeugen der bald 60jährigen Geschichte der Diözese Eisenstadt. Ihr habt in so vielen unterschiedlichen Bereichen großartige Dienste geleistet, im Bischofshof, in den Schulen, Kindergärten, Krankenhäusern, Pflegeheimen und Pfarren“, so der für die Orden zuständige Bi - schofsvikar, der den Schwestern zugleich den Dank von Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics übermittelte. Vier 65jährige Profess-Jubiläen Die Schwestern Ämiliana Kurnik, Ma - thilde Klein, Eleonore Schwartz und Andrea Wolf feierten ihr 65jähriges Profess-Jubiläum. Sr. Theodora Unger das 60jährige, Sr. Helga Josef das 50jährige und Sr. Maria Zeitler das 25jährige Profess-Jubiläum. Die Ordensfrauen leisteten über Jahrzehnte hinweg wertvolle Dienste an der Gemeinschaft. Sie waren als Kindergarten-Pädagoginnen, in der Krankenpflege und im Schuldienst tä - tig. Beinahe alle Ordensmitglieder sind mittlerweile in Pension. Die jüngste, Sr. Maria Zeitler, unterrichtet noch am Theresianum in Eisenstadt. Feierlicher Gottesdienst Der von den Schwestern liturgisch tiefgründig gestaltete Gottesdienst wurde von Propstpfarrer Wilhelm Ringhofer zelebriert. Es konzelebrierten der emeritierte Dompropst Franz Graf sowie Pfarrer Johannes Schlegl. Für die schöne musikalische Umrahmung sorgten Robert Kovacs (Orgel), Peter Bauer (Trompete) sowie die junge Sopranistin Francesca Cattaneo. Foto: Sr. Consolata Supper Die Schwestern Ämiliana Kurnik, Mathilde Klein, Eleonore Schwartz und Andrea Wolf feierten ihr 65jähriges Profess-Jubiläum. Sr. Theodora Unger das 60jährige, Sr. Helga Josef das 50jährige und Sr. Maria Zeitler das 25jährige Profess-Jubiläum. Zsifkovics: Ein Schatz in unserer Ordenslandschaft Die Generaloberin der Kongregation, Sr. Johanna Vogl, und Provinzoberin Sr. Consolata Supper erinnerten an Ordensgründerin Sr. Alphonsa Maria Eppinger, die am 9. September 2018 im Straßburger Münster seliggesprochen wurde. Bischof Zsifkovics, der an der Seligsprechungsfeier teilgenommen hat te, würdigte immer wieder die großen Ver - dienste der Ordensgründerin und der Or - densgemeinschaft: „Die Schwestern vom Gött lichen Erlöser sind ein wahrer Schatz in der Ordenslandschaft des Burgenlandes, für den man gar nicht genug danken kann. Die Schwestern engagieren sich sehr in der Pä - dagogik vom Kindergarten bis zur Schule, erbringen wertvolle Dienste in der Krankenund Altenpflege sowie in der kirchlichen Jugendarbeit“, so der Bischof. Ordensgründerin Alphonsa Maria Eppinger Elisabeth Eppinger wurde am 9. September 1814 als erstes von elf Kindern in Nie - https://www.burgenland.at derbronn im Elsass geboren. 1849 gründete sie in Niederbronn die Kongregation der Schwestern vom Göttlichen Erlöser und nahm den Ordensnamen Alphonsa Maria an. Die Schwestern widmeten sich in Not geratenen und kranken Menschen, die sie in den Häusern besuchten, lange vor der „Hauskrankenpflege“. Der Orden breitete sich rasch aus und zählte 1852, nur drei Jahre nach der Gründung, bereits 153 Mitglieder in 30 Ge - meinschaften. Mutter Alphonsa Maria starb am 31. Juli 1867 erst 53jährig an den Folgen eines Gehirnschlags. Seit über 150 Jahren im Burgenland Bereits 1857 kamen Schwestern nach Wien und ins heutige Burgenland, 1866/67 wurde in Sopron eine eigene Kongregation gegründet. Derzeit gibt es über 1000 Schwestern weltweit, die in drei unabhängigen Kon - gregationen aufgeteilt sind. Ein Generalat dieser größten Ordensgemeinschaft im Burgenland befindet sich in Eisenstadt. n http://www.martinus.at/ http://www.sdr.or.at/

ÖSTERREICH JOURNAL NR. 189 / 31. 10. 2019 »Burgenland Journal« Millionen-Investition am FH-Campus in Pinkafeld Investition von 25,1 Millionen Euro soll in zwei Phasen umgesetzt werden Den Campus der FH Burgenland in Pinkafeld nachhaltig ausbauen, Labore und Forschungsräume gezielt erweitern und das Technologie-Zentrum durch ein bauliches „Fitness-Programm“ stärken. – Dafür sollen in den nächsten Jahren rund 25,1 Mio. Euro in den südburgenländischen Lehr- und Forschungsknoten investiert werden. Landeshauptmann Hans Peter Doskozil stellte die Planungen am 11. September gemeinsam mit Bauten-Landesrat Heinrich Dorner, Bürgermeister Kurt Maczek und FH-Geschäfts-führer Georg Pehm vor. Die Bauprojekte werden in zwei Phasen verwirklicht – Baubeginn ist im nächsten Jahr. „Diese Investitionen stellen einen weiteren, starken Impuls für das Südburgenland dar“, betonte Landeshauptmann Doskozil: „Sie schaffen neue Arbeitsplätze in der Re - gion und treiben Innovation weiter voran. Zudem sind sie eine Einladung an Betriebe, sich in diesem Brennpunkt von hochqualitativer Ausbildung und verschiedenen Forschungs-Leistungen anzusiedeln.“ Das Projekt bringe dem Burgenland weiteres „kluges Wachstum“: „In die erste Ausbaustufe werden 11,8 Mio. Euro investiert, insgesamt werden es 25,1 Mio. Euro sein“, gab Doskozil bekannt. Doskozil: Themen der Zukunft im Mittelpunkt Der Landeshauptmann verwies zudem auf die aktuell brennenden Themen, die nicht nur in Österreich, sondern weltweit Wissenschaft, Wirtschaft und Politik bewegten: „Er- neuerbare Energie und Klimaschutz, Ge - sundheit und Pflege, Digitalisierung und Informatik. – Das sind die großen zentralen Herausforderungen, die wir gemeinsam zu lösen haben“, erläuterte Doskozil. In allen drei Bereichen habe jedoch die FH Burgenland gemeinsam mit ihrer Forschungsgesellschaft bemerkenswerte Kompetenzen aufgebaut und erfolgreiche Studiengänge entwikkelt. „Wenn wir nun Ausbildung und Forschung in diesen Bereichen durch bessere Rahmenbedingungen weiter stärken, dann machen wir damit auch einen großen Schritt in die Zukunft und in die Zukunftsfähigkeit unseres Landes.“ Foto: Fachhochschule Burgenland GmbH v.l.: Pinkafelds Bürgermeister Kurt Maczek, Landeshauptmann Hans Peter Doskozil, Landesrat Heinrich Dorner und FH Geschäftsführer Georg Pehm bei der Standortbesichtigung Er freue sich zudem, daß sich mit dem Ausbau auch sein Vorschlag verwirklichen lasse, künftig auch am Campus Pinkafeld einen Studiengang im Bereich Informatik an - zubieten. Der bereits genehmigte neue Studiengang „Softwareentwicklung und intelligente Systeme“ soll im September 2020 mit 25 Studienplätzen starten und im Vollausbau 75 Studienplätze bieten. „Damit erhalten Maturanten der HTL eine ‚logische‘ Fortsetzung ihrer Ausbildung und regionale IT- Unternehmen die Chance auf bestens ausgebildete Fachkräfte“, sagte Doskozil. Dorner: Lückenschluß ermöglicht große Lösung Für Landesrat Dorner stellt der Ausbau des Campus Pinkafeld ein weiteres, bedeutendes Infrastruktur-Projekt im Burgenland dar. „Jeder Euro, den wir hier einsetzen, wird sich langfristig rechnen.“ Durch den Ankauf des angrenzenden Grundstücks und der Gebäude des Unternehmens Pöll sei nunmehr eine „große Lösung“ möglich geworden, erläuterte Dorner: „Mit diesem Lückenschluß werden die Gestaltungsmöglichkeiten für die Immobilienentwicklung breiter und der Standort dadurch aufgewertet.“ Man habe die Gunst der Stunde genutzt und eine Gesamtlösung erzielen können, in die im Gegenzug vom Land nicht mehr benötigte Liegenschaften in Oberwart und Unterwart eingebracht wurden. „Eine https://www.burgenland.at 77 sinnvolle Lösung für das Land und unsere Zielsetzungen“, sagte Dorner. Pehm: Für Fachhochschule ein immens wichtiger Schritt“ FH-Geschäftsführer Pehm sprach von einer „immens wichtigen Entscheidung“ für die Zukunft der Hochschule am Standort Pinkafeld. „Für uns wird diese bauliche Erweiterung neue Perspektiven im Studium und in der Forschung möglich machen,“ sagte Pehm. „Vor allem wird Studieren in Pinkafeld noch spannender, attraktiver und zukunftsweisender.“ Notwendig sei die Raumerweiterung geworden, weil man bereits an absolute Kapazitätsgrenzen gestoßen sei, erläuterte Pehm. Aktuell seien am Campus rund 100 Mitarbeiter beschäftigt und über 1.000 Studierende inskribiert – allein für die letzten acht Jahre entspreche das einer Steigerung um über 70 Prozent. Für die nächsten Jahre rechne man mit weiteren 200 Studierenden – im Bereich Digitalisierung und Informatik, in der Technik und im Gesundheitsbereich, sagte Pehm. Auch die Forschungsleistungen in diesen Bereichen sollen nochmals gesteigert werden. Zudem werde der Ausbau die positive Entwicklung von im Technologiezentrum und in der Region angesiedelte Unternehmen unterstützen. n http://www.fh-burgenland.at/

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