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Ausgabe 189

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ÖSTERREICH JOURNAL NR.

ÖSTERREICH JOURNAL NR. 189 / 31. 10. 2019 »Burgenland Journal« 74 2019 gesetzt: der Beschluß des Sozialeinrichtungsgesetzes. Es regelt den Betrieb und die Errichtung von Pflege- und Betreuungseinrichtungen. Mit diesem Beschluß soll die Rechtsbasis für den „Zukunftsplan Pflege“ abgeschlossen werden. „Im Mittelpunkt aller Bemühungen stehen die Pflegenden und die zu Pflegenden. Das kostet etwas, aber das ist eine Frage der sozialen Verantwortung“, sagte der Soziallandesrat. „Das Modell soll eine spürbare Le - bensverbesserung bringen“, betonte Illedits. Von einem ambitionierten Anstellungsmodell sprach der Geschäftsführer der KRA- GES, Harald Keckeis, der auch die Pflege Service Burgenland GmbH leiten wird. In den vergangenen Monaten wurde an den Vor - bereitungen für die Anstellung der pflegenden Angehörigen gearbeitet und es würden konkrete Gespräche mit In teressierten ge - führt. Das Modell sei abgestimmt auf Personen in den Pflegestufen 3 bis 5, das Modell gelte auch für pflegende Angehörige der Stufen 6 und 7, sagte Keckeis. Die Entlohnung erfolgt mit 1.700 Euro netto bei einer 40-Stunden-Anstellung, wo bei die pflegebedürftige Person einen Teil des Pflegegeldes und einen Teil des Einkommens (über dem Netto-Ausgleichzulagenrichtsatz) beizutragen hat. Bei Pflegestufe 3 ist eine 20-Stunden-Anstellung möglich, bei Pflegestufe 4 eine 30-Stunden-Anstellung, und ab Pflegestufe 5 ist eine 40-Stunden-Anstellung. Die konkreten Berechnungen werden im Einzelfall seitens der PSB vorgenommen. Wenn nach den Beratungsgesprächen mit den Pflege- und SozialberaterInnen eine An - tragstellung erfolgt, werden dies Anträge in - nerhalb weniger Tage bearbeitet, sagte Keck - eis. Bei Anstellung des pflegenden Angehörigen wird ein Dienstvertrag mit der Pflege Service Burgenland GmbH abgeschlossen so - wie ein Vertrag mit der zu pflegenden Person, die natürlich in alle Schritte eingebunden ist und deren Zustimmung notwendig ist. Der Bedarf in der Bevölkerung nach In - formationen rund um Pflege und Betreuung ist sehr groß. Daher werden die Pflege- und SozialberaterInnen unter der Koordination von DGKP Tamara Hadjwasiri in die Anstellung der pflegenden Angehörigen eingebunden. Die Pflege- und Sozialberater sollen als fundierte Ansprechpartner für pflegebedürftige Menschen und vor allem auch für ihre Angehörigen über die gesamte Angebotspalette im Pflegesektor informieren und mithelfen, eine möglichst individuelle Pflegelösung zu finden. Um die BurgenländerInnen umfassend über das Pflegeangebot zu informieren, fanden im Oktober in allen Bezirken Informations-Abende statt. Die Auftaktveranstaltung wurde gleichzeitig mit dem Start des Mo– dells am 1. Oktober in Schattendorf im Be - zirk Mattersburg abgehalten. n Alle Detailinfos zur Anstellung pflegender Angehöriger findet man auf http://www.pflegeserviceburgenland.at. Dorner: Schulprojekt »Kinder entdecken die Raab« Foto: Bgld. Landesmedienservice Die sichtlich interessierten Schüler der Naturparkschule St. Martin an der Raab erlebten einen spannenden Tag im Freien Die Schüler der Naturparkschule St. Martin an der Raab entdeckten und untersuchten den Fluß in ihrer Gemeinde. Ge - meinsam haben sie mit dem Hauptreferat Umweltwirtschaft von der Baudirektion des Landes, dem Umweltbundesamt in Begleitung der Firma DWS Hydro-Ökologie GmbH Wasser und Ufer erforscht. „Mit der Bewusstseinsbildung für unsere wichtigste Ressource – nämlich dem Wasser – kann man nicht früh genug beginnen“, zeigt sich Infrastrukturlandesrat Heinrich Dorner über diese Initiative sehr erfreut und ergänzt: „Denn das ist die zukünftige Generation, die auch noch in vielen Jahren diese intakte Umwelt vorfinden soll.“ Das Projekt RaabSTAT wird über das EU Programm INTERREG Österreich – Ungarn gefördert. Das Ziel ist die Erfassung der derzeitigen Schadstoffbelastung und des ökologischen Zustandes der Raab auf der österreichischen und auf der ungarischen Seite, so wie die Beurteilung der Auswirkungen bisheriger https://www.burgenland.at Maßnahmen zur Erhaltung der guten Gewässerqualität. Um den Schulkindern die Wichtigkeit von intakten Gewässern zu zeigen, fand dieser Pro jekttag gemeinsam mit der Josef Reichl Naturparkschule in St. Martin statt. Ein Teil war eine öffentliche Probenahme des Wassers, um dessen Güte zu überprüfen. Die Volksschüler haben einen Forschungszyklus mit vier Stationen absolviert und Biologie-Un - terricht mitten in der Natur erlebt. n https://www.interreg-athu.eu/raabstat/

ÖSTERREICH JOURNAL NR. 189 / 31. 10. 2019 »Burgenland Journal« Erntedankfest der burgenländischen Bäuerinnen in Wiesen Burgenländische Bäuerinnen des Bezirks Mattersburg gestalteten am 8. September einen Erntedank-Gottesdienst in Wiesen. Zu oft werden Nahrungsmittel als selbstverständlich hingenommen. Es wird maßlos damit umgegangen. Aus der Norm fallendes Obst und Gemüse wird entsorgt und oft werden Produkte im Kühlschrank einfach verges - sen. Die burgenländischen Bäuerinnen schaf - fen Aufmerksamkeit gegenüber Lebensmit - telverschwendung und veranstalteten daher das Erntedankfest. Die Festmesse wurde in der wunderschön geschmückten Pfarrkirche in Wiesen von Pfarrer Thorsten Carich zelebriert. Nikolaus Berlakovich, Präsident der Landwirtschaftskammer, Landesbäuerin Irene Deutsch, KR Ök.-Rat Silvia Toth und Ök.- Rat Adalbert Endl zählten zu den Festgästen. Maßgeblich an der Gestaltung des Gottesdienstes und der besinnlichen Texte beteiligt waren wie jedes Jahr die Bäuerinnen des Bezirks unter der Leitung von KR Bezirksbäuerin Andrea Tobler. Die Erntekrone wurde von der Landjugend, gefolgt von den Gabenkörben der Bäue - rinnen in einem feierlichen Einzug in die Kirche getragen. Für die musikalische Um - Am 1. Oktober wurde der EisenStadt- Wein 2019 zu präsentiert – verantwortlich zeichnet der Weinbauverein Kleinhöflein für den neuen Jahrgang, präsentiert wurden die Pläne für den neuen Jahrgang im Kleinhöfleiner Winzerschlössl von Silvia und Kurt Kaiser. Anläßlich 1700 Jahre Hl. Martin wurde 2016 ein eigener EisenStadtWein aus der Tau - fe gehoben – mit dem Plan, den Wein jedes Jahr von einem anderen Winzer bzw. Weingut der burgenländischen Landeshauptstadt kreieren zu lassen. Nach Eisenstädter Weingütern (Weingut Esterhazy und Klosterkeller der Barmherzigen Brüder) und den Winzern aus St. Georgen ist 2019 der Weinbauverein Kleinhöflein am Zug. Der EisenStadtWein erfreut sich jedes Jahr großer Beliebtheit. „Der ursprüngliche Plan, den Wein nur zu besonderen Anlässen der Stadt anzubieten, wurde schnell ad acta gelegt“, weiß Bürgermeister Thomas Steiner zu berichten: „Auf Grund der vielen positiven Rückmeldungen und der hohen Nachfrage, wurde der EisenStadtWein aber bereits im ersten Jahr auch in den freien Verkauf ge - geben.“ Foto: LK Burgenland / Lydia Teufl v.l.: OB Stv. Anneliese Waldherr, Landesbäuerin Stv. KR Silvia Toth, OB Stv. Eva Nussbaumer, BB Stv. Maria Fröch, Landesbäuerin KR Irene Deutsch, KR Adalbert Endl, Nationalratsabgeordneter LK-Präsident Nikolaus Berlakovich, Pfarrer Thorsten Carich, OB Gerda Huditsch, BB KR Andrea Tobler, BB Martina Schmit, BB Stv. Elisabeth Neuberger, OB Edeltraud Leeb und Angelika Moser rahmung des Gottesdienstes sorgten „Clemens und Band“. Die gesegneten Nahrungsmittel konnten im Rahmen einer Agape, in Neuer EisenStadtWein präsentiert Foto: Magistrat der Landeshauptstadt Freistadt Eisenstadt Der Jahrgang 2019 liefert den heimischen Winzern zwar im Vergleich zu den Vorjahren eine kleinere Ernte, dafür weisen die Trauben aber eine Spitzenqualität auf. Durch die gleichmäßige Reifung der Trauben sind die Weine sehr fruchtintensiv und aromatisch. „Für den EisenStadtWein 2019 soll der beste Wein aus Kleinhöflein abgefüllt werden. Es wird eine Verkostung geben, bei der https://www.burgenland.at 75 Form von diversen selbstgemachten Köstlichkeiten, genossen werden. n https://bgld.lko.at/ Bürgermeister Thomas Steiner freut sich gemeinsam mit Weinkönigin Tatjana I., Wein Burgen - land-GF Christian Zechmeister, Stadtbezirksvorsteher Josef Weidinger, GR Ruth Klinger- Zechmeister sowie den Kleinhöfleiner Winzern auf den EisenStadtWein 2019. alle Kleinhöfleiner Winzer die Möglichkeit haben, ihren Wein für den Stadtwein einzureichen. Eine Jury wird dann die eingereichten Weine verkosten und den Sieger küren. Dieser wird dann der EisenStadtWein für den Jahrgang 2019“, erläutern Silvia und Kurt Kaiser das Prozedere. n http://www.eisenstadt.at/ https://www.winzerschloessl.at/

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