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Ausgabe 189

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ÖSTERREICH JOURNAL NR.

ÖSTERREICH JOURNAL NR. 189 / 31. 10. 2019 Österreich, Europa und die Welt Liechtenstein-Empfang in Wien Bilaterale Vereinbarung zur Förderung der Forschung unterzeichnet – Regierungschef Adrian Hasler überreichte zwei Orden 40 Foto: ikr / Elena Azzalini Liechtensteins Bildungsministerin Dominique Hasler und Klement Trockner, Präsident des Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung bei der Unterzeichnung einer bilateralen Vereinbarung zur Förderung der Forschung Am 12. September unterzeichnete Liechtensteins Bildungsministerin Dominique Hasler in Wien gemeinsam mit Klement Tockner, Präsident des Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung, die Vereinbarung über die Weiterführung der Zu - sammenarbeit im Forschungsbereich. Seit dem 18. Januar 1990 besteht zwischen der Regierung Liechtensteins und dem Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF) eine Zusammenarbeitserklärung. Ziel dieser Vereinbarung ist es, Forschungsprojekte in Liechtenstein zu fördern, den Austausch zwischen österreichischen und liechtensteinischen Forschenden anzuregen und die gutnachbarschaftlichen Beziehungen im Hochschulwesen zu würdigen. Hasler nutzte ihren Besuch in Wien an - läßlich des Liechtenstein-Empfangs dazu, die - se Vereinbarung zu erneuern. „Wir würdigen durch die Neuauflage des Abkommens die seit rund 30 Jahren bestehende Erklärung und steigern ihre Sichtbarkeit“, betonte die Regierungsrätin. „Gemeinsam mit dem gleichwertigen Abkommen, das mit dem Schweizerischen Nationalfonds SNF be - steht, wird liechtensteinischen WissenschaftlerInnen damit ein gleichberechtigter Zu - gang zu Forschungsgeldern dieser Fonds ge– währt.“ Mit der Erneuerung des Abkommens wer - Foto: ikr / Elena Azzalini den die Anreize zur Antragsstellung für die WissenschaftlerInnen liechtensteinischer For - schungsinstitute und Hochschulen erhöht. Regierungschef Adrian Hasler überreichte zwei Orden Regierungschef Adrian Hasler hat im Auftrag von S.D. Erbprinz Alois von und zu »Österreich Journal« – http://www.oesterreichjournal.at Liechtenstein am 12. September in Wien zwei Orden überreicht. Ausgezeichnet wurden Sandra Diepenseifen, Leiterin des Österreich-Bibliotheken- Referates im Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres, sowie Elisabeth Kolm, Generalsekretärin der Österreichisch- Liechtensteinischen Gesellschaft. Liechtensteins Regierungschef Adrian Hasler mit Sandra Diepenseifen, Leiterin des Öster - reich-Bibliotheken-Referates im Bundesministerium für Europa, Integration und Äusseres (l.) sowie Elisabeth Kolm, Generalsekretärin der Österreichisch-Liechtensteinischen Gesellschaft, nach der Verleihung der Orden

ÖSTERREICH JOURNAL NR. 189 / 31. 10. 2019 Österreich, Europa und die Welt 41 Beide Damen erhielten das Komturkreuz des Fürstlich Liechtensteinischen Verdienst - ordens. Die Verleihung erfolgte aufgrund der besonderen Verdienste der Geehrten um die Beziehungen zwischen Liechtenstein und Ös - terreich. Empfang in Wien Regierungschef Adrian Hasler und Re - gierungsrätin Dominique Hasler vertraten am 12. September die Liechtensteiner Regierung beim traditionellen Liechtenstein-Empfang in Wien. Bereits seit Jahren gelingt es mit diesem Anlaß, über 200 Persönlichkeiten aus der österreichischen Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Kultur und den Medien zu einem entspannten Austausch mit ihren Liechtensteinischen Gegenübern zusammen zu bringen. Dieses Jahr fand der Empfang unter dem besonderen Hintergrund des 300-Jahr- Jubiläums Liechtensteins statt. Im eleganten Rahmen des Gartenpalais Liechtenstein begrüßten Regierungschef Adrian Hasler, Regierungsrätin Dominique Hasler und I.D. Botschafterin Maria-Pia Kothbauer, Prinzessin von und zu Liechtenstein, die geladenen Gäste, unter ihnen der österreichische Vizekanzler Clemens Jabloner, Innenminister Wolfgang Peschorn, Aussenminister Alexander Schallenberg, die Präsidentin des Rechnungshofs Margit Kraker und der Vize-Gouverneur der österreichi - ÖsterreicherInnen tendieren zu Aufschub des Brexit-Datums Foto: ikr / Elena Azzalini v.l.: I.D. Botschafterin Maria-Pia Kothbauer, Prinzessin von und zu Liechtenstein, Innenminister Wolfgang Peschorn, Liechtenstein Regierungsrätin Dominique Hasler, Vizekanzler und Justizminister Clemens Jabloner, LIechtensteins Regierungschef Adrian Hasler und Außenminister Alexander Schallenberg im Gartenpalais Liechtenstein in Wien schen Nationalbank Gottfried Haber. Nach einer kurzen, durch Botschafterin Kothbauer geleiteten Fragerunde mit den liechtensteinischen Regierungsmitgliedern, bot sich den Gästen neben vielen Gesprächsmöglichkeiten beim Apéro auch die Gelegenheit, bei einer Führung mehr über die Fürstlichen Sammlungen zu erfahren. „Zusätzlich zur intensiven fachlichen »Österreich Journal« – http://www.oesterreichjournal.at Zusammenarbeit mit den Österreichischen Gre mien bietet dieser Anlaß immer wieder einen sympathischen Anknüpfungspunkt auf unterschiedlichsten Ebenen“, waren sich Re - gierungschef Hasler und Regierungsrätin Has - ler am Ende des gelungenen Abends einig. n https://www.liechtenstein.li/ http://www.oe-liechtenstein.at/ https://www.dachverband-pan.org/ Geht es nach der Meinung der ÖsterreicherInnen, so sollte die Europäische Union Großbritannien noch einmal einen Aufschub gewähren, damit es nicht zu einem ungeregelten EU-Austritt kommt“, interpretiert Paul Schmidt, Generalsekretär der Ös - terreichischen Gesellschaft für Europapolitik, das Ergebnis einer aktuellen ÖGfE-Um - frage. 45 % der ÖsterreicherInnen unterstützen eine solche Fristverlängerung in der bundesweit durchgeführten Befragung (512 Personen / Telefon). Hingegen sprechen sich 35 % der Befragten dafür aus, daß das Vereinigte Königreich in jedem Fall die Union mit 1. November verlassen soll, auch wenn keine Austrittsvereinbarung zustande kommt. Trotz, oder womöglich wegen, der Brisanz dieser Frage ist die Zahl jener, die sich in ihrem Urteil unsicher sind, recht hoch: 20 % antworteten „weiß nicht“ oder machten keine Angabe. Gegenüber einer von der ÖGfE – kurz vor dem ursprünglich anvisierten Austrittsdatum 29. März – in Auftrag gegebenen On - line-Umfrage, hat sich das Meinungsbild der Befragten geringfügig in Richtung der Ak - zeptanz eines möglichen Hard-Brexits verschoben. So sagten im März noch 57 % der Befragten, daß die Verhandlungen zwischen der EU und Großbritannien verlängert werden sollten, um einen ungeregelten Austritt zu verhindern. 32 % waren zum damaligen Zeitpunkt für einen Austritt Großbritanniens zum 29. März, auch wenn dies ein ungeregeltes Ausscheiden aus der EU mit sich gebracht hätte. Die Zahl jener, die sich unsicher waren, lag bei 11 % (weiß nicht/Keine Angabe). „Ein ungeregelter Austritt Großbritanniens aus der EU wäre für beide Seiten ein worst-case Szenario. Das ist wohl der Grund, warum die ÖsterreicherInnen nach wie vor eine weitere Fristverlängerung unterstützen. Ein Austritt ohne Abkommen wäre alles an - dere als ein schneller Schlußstrich, auch wenn ein gutes Drittel der Befragten, aus nachvollziehbaren Gründen, den bereits drei Jahre andauernden Schwebezustand rasch beenden möchte.“ Aus dem Brexit wird kein Öxit Während sich das britische Meinungsbild in Sachen Brexit in den letzten Jahren wenig verändert hat, ist die Zustimmung zur EU- Mitgliedschaft in Österreich seit dem Brexit- Votum weiter angestiegen und bleibt auf konstant hohem Niveau. 74 % der ÖsterreicherInnen sagen in einer ÖGfE-Befragung vom September, daß unser Land Mitglied der EU bleiben soll. 10 % plädieren für einen Austritt aus der Union. 16 % beziehen keine Stellung. Die Zustimmung zur Mitgliedschaft Ös - terreichs in der EU hat seit Sommer 2016 deutlich zugelegt: Aktuell sprechen sich rund drei Viertel der Befragten dafür aus, daß unser Land EU-Mitglied bleibt. Die Zahl der expliziten AustrittsbefürworterInnen ist in diesem Zeitraum stark zurückgegangen. n https://oegfe.at/

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