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Ausgabe 189

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ÖSTERREICH JOURNAL NR.

ÖSTERREICH JOURNAL NR. 189 / 31. 10. 2019 Österreich, Europa und die Welt Burgenland Know-how für China Erstmals Treffen einer hochrangigen Delegation aus der chinesischen Partnerregion Hunan mit Landeshauptmann Hans Peter Doskozil – Austausch über erneuerbare Energie, Urbanisierung, Wasserstoffbusse und Windkraft 14 Foto: Bgld. Landesmedienservice Landeshauptmann Hans Peter Doskozil im Gespräch mit der chinesischen Delegation aus der Partnerregion Hunan Seit 1999 pflegt das Burgenland eine Partnerschaft mit der chinesischen Provinz Hu nan. Die Region investiert in die Be - kämpfung von Luft- und Umweltverschmutzung. Davon könnten auch burgenländische Unternehmen profitieren. Bei den Gesprächen mit der hochrangigen Politik- und Verwaltungsdelegation stand die Intensivierung und Optimierung der bisherigen partnerschaftlichen Beziehungen im Mittelpunkt. Über den Tellerrand blicken „Es ist wichtig über den Tellerrand zu blicken und sich auch mit so großen Länder wie China auszutauschen, dadurch eröffnen sich ganz andere Dimensionen und Sichtweisen, von denen auch das Burgenland profitieren kann,“ so Landeshauptmann Hans Peter Dos kozil. China ist im Umbruch und treibt seine eigene Energiewende voran. Die Regionalregierung der Provinz Hunan in Zentralchina will eine lebenswerte Umwelt für die nächsten Generationen schaffen. Seen und Flüsse sollen wieder sauber gemacht, CO2 und Ener gie eingespart werden. Bei diesen Bestrebungen soll das Burgenland mithelfen. Bilaterale Beziehungen weiter ausbauen Der Landeshauptmann will die bilateralen Beziehungen mit der Partnerprovinz Hunan weiter ausbauen und bietet für die Um setzung der chinesischen Energiestrategie Hilfe aus dem Burgenland an. Daß das Burgenland 150 Prozent des burgenländischen Strombedarfs aus sauberer, erneuerbarer Energie gewinnt, war für die Delegation äußerst beeindruckend. Die Provinz Hunan mit 73 Millionen Einwohnern ist bekannt für den Tourismus und reich an Seen und Flüssen, die man vor al - lem für BesucherInnen nun wieder sauber bekommen möchte. Dafür benötigt die Re - gion in Zentralchina ausländisches Fachwissen. 2020 soll die Partnerschaft zwischen dem Burgenland und Hunan durch besondere kulturelle Veranstaltungen gemeinsam ge - feiert werden. Die Beziehungen des Burgenlandes zu China haben bereits Tradition. Unter Landeshauptmann Karl Stix kam zu einer Partnerschaft des Burgenlandes mit der südchinesischen Provinz Hunan. Unterzeichnet wurde dieses Übereinkommen im Jahr 1999. »Österreich Journal« – http://www.oesterreichjournal.at Die bereits bestehenden Beziehungen werden seitdem besonders auf den Gebieten Wirtschaft, Handel, Kultur, Bildung und Ge - sundheitswesen intensiviert. Die Provinz Hunan Der Name der Provinz stammt daher, daß Hunan südlich des Dongting-Sees liegt ( 湖 , hú ‚See‘; 南 , nán ‚Süden‘). Schon seit der Yuan- und Ming-Dynastie, als Hunan und Hu - bei in der Provinz Huguang ( 湖 廣 , húguǎng) zusammengefaßt waren, spielt es eine wichtige Rolle bei der Reisversorgung des Landes. Hunan ist eine der fruchtbarsten und am besten bewässerten Provinzen Chinas. Ne - ben Reis spielt auch die Erzeugung von Tee und Baumwolle eine wichtige Rolle. Im Jahr 2015 erwirtschaftete die Provinz, die sich aus 13 bezirksfreien Städten und einem Autonomen Bezirk zusammensetzt, ein BIP in Höhe von 479 Mrd. US-$ und belegte damit Platz 7 unter Chinas Provinzen, das Wohlstandsniveau lag ungefähr auf dem Niveau von Südafrika und betrug 85 Prozent des chinesischen Durchschnitts. n https://www.burgenland.at Quelle Hunan: https://de.wikipedia.org/wiki/Hunan

ÖSTERREICH JOURNAL NR. 189 / 31. 10. 2019 Österreich, Europa und die Welt Eisenstadt besucht EUFOR-Truppe Bosnien 15 Eine kleine Eisenstädter Delegation, an - geführt von Bürgermeister Thomas Steiner, besuchte am 26. Oktober, dem Nationalfeiertag, die EUFOR-Truppe in Bosnien und Herzegowina. Der Eisenstädter Generalmajor Reinhard Trischak führt seit Juni 2019 das Kommando über rund 600 Soldatinnen und Soldaten aus 20 Ländern. Am 26. Juni 2019 übernahm Generalmajor Reinhard Trischak das Kommando über die EUFOR-Truppe. Für den aus Eisenstadt stammenden Offizier ist es der zweite Auslandseinsatz. Er ist seit 1981 beim Österreichischen Bundesheer und war unter anderem von 2006 bis 2008 in Brüssel im EU-Militärstab tätig. Österreich hat unter der Führung von Generalmajor Trischak bereits zum achten Mal in Folge das Kommando über die EU-Mission. Bürgermeister Thomas Steiner besuchte über das Wochenende Truppe in Bosnien und Herzegowina. Gemeinsam mit 1. Vizebürgermeister Istvan Deli nutzte er die Chance, sich einen interessanten Einblick in die Aufgaben und Arbeitsweisen des Österreichischen Bundesheeres auf Auslandseinsätzen zu verschaffen. Für die derzeit sieben burgenländischen Soldaten der EUFOR-Mission hatte die Delegation mit den „Haydngulden“, einen süßen Gruß aus der burgenländischen Landeshauptstadt, im Gepäck. Neben diversen Briefings über die „Mission Althea“ im Camp in Sarajevo standen auch Besuche in der historischen Innenstadt von Sarajevo, der Stadt Mostar mit der weltbekannten Bogenbrücke und dem „Tunnel of Life“ beim Flughafen Sarajevo auf dem Pro - gramm. „Österreich leistet einen wesentlichen Beitrag zum Frieden in Europa und stellt mit über 300 Soldaten das größte Kontingent der EUFOR-Mission. Daß ein Eisenstädter das Kommando über die gesamte Mission hat, freut mich natürlich besonders. Ich wünsche Reinhard Trischak auch weiterhin viel Er - folg und Soldatenglück für seine Aufgabe“, so Bürgermeister Thomas Steiner. Das Österreichische Bundesheer beteiligt sich seit 1996 an der internationalen Friedens - truppe in Bosnien und Herzegowina. Seit Eisenstädter führt Kommando über 600 Soldaten Fotos: Magistrat der Landeshauptstadt Freistadt Eisenstadt Bürgermeister Thomas Steiner und Generalmajor Reinhard Trischak im Hauptquartier der European Union Forces »Operation Althea« in Sarajevo Generalmajor Reinhard Trischak (2.v.l.) zeigte Bürgermeister Thomas Steiner, 1. Vizebürgermeister Istvan Deli (l.) und 2. Landtagspräsident Rudolf Strommer (r.) im Zuge ihres EUFOR- Besuchs auch den „Tunnel of Live“ in Sarajevo. Dezember 2004 stehen die österreichischen Soldaten unter dem Kommando der Europäischen Union. Der wesentliche Auftrag der Trup pe ist es, ein sicheres Leben für die Be - völkerung in Bosnien und Herzegowina zu gewährleisten und bei innerstaatlichen Konflikten einzuschreiten. Durch Patrouillentätigkeiten und die Un - terstützung bei Unterrichten in Schulen im »Österreich Journal« – http://www.oesterreichjournal.at Hinblick auf die Sensibilisierung in Bezug auf Minen, wird die Bevölkerung auf die ständige Präsenz von EUFOR-Kräften aufmerksam gemacht. Auch die Unterstützung der bosnischen Sicherheitskräfte kann im Be - darfsfall zu einem bestimmten Grad gewährleistet werden. n http://www.eisenstadt.at/ http://www.bundesheer.at/ausle/eufor/

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