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Ausgabe 187

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ÖSTERREICH JOURNAL NR.

ÖSTERREICH JOURNAL NR. 187 / 07. 08. 2019 Österreich, Europa und die Welt Smart-Region Wien- Niederösterreich 30 Ein dynamischer und vernetzter Wirtschaftsraum für internationale Betriebe Foto: ecoplus / David Klammer v.l.: Gerhard Hirczi, Geschäftsführer der Wirtschaftsagentur Wien, Markus Schermann, Geschäftsführer von Great Wall Motor, Wiens Wirtschaftsstadtrat Peter Hanke, Jasmin Haider-Stadler, Geschäftsführerin in der Whisky-Erlebniswelt, Niederösterreichs Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav, Jochen Danninger, kaufmännischer Geschäftsführer von ecoplus und Helmut Miernicki, Geschäftsführer von Niederösterreichs Wirtschaftsagentur ecoplus Die dynamische Region Wien-Niederösterreich mit der Bundeshauptstadt Wien ist das pulsierende Zentrum im Osten Österreichs. Beide Bundesländer bilden einen eng vernetzten Wirtschaftsraum mit mehr als 3,5 Mio. EinwohnerInnen. Mehr als ein Drittel des gesamten österreichischen Bruttoinlandsprodukts wird hier erwirtschaftet. Die Metropole und die umliegenden Re - gionen bereichern einander in vielen Aspekten. Im Rahmen des Besuchs einer Wirtschaftsdelegation in Nordrhein-Westfalen präsentierten der Wiener Wirtschaftsstadtrat Peter Hanke mit Niederösterreichs Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav, gemeinsam mit den Geschäftsführern der Wirtschaftsagenturen von Wien und Niederösterreich (ecoplus) Gerhard Hirczi und Helmut Miernicki am 10. Juli das Erfolgsmodell der gemeinsamen Smart-Region. „Wien positioniert sich als innovativer Headquarterstandort insbesondere für den wissensintensiven Bereich, das Flächenbundesland Niederös - terreich bringt sich vor allem als Standort für innovative Betriebe im produzierenden Be - reich in Stellung. Damit hat die Region für Unternehmen jeder Größe und Branche das richtige Angebot. Unser Ziel ist es, mehr in - ternationale Betriebe in unseren Wirtschaftsraum zu locken, die hier Arbeitsplätze schaffen und so zum Wohlstand unserer Bundesländer beitragen“, betonten Hanke und Bo - huslav. Fokus auf hochqualitative Arbeitsplätze in Zukunftsbranchen Wien und Niederösterreich sind eng verbunden. „Beide Bundesländer legen einen starken Fokus auf hochqualitative Arbeitsplätze in Zukunftsbranchen. Damit sind wir als gemeinsame Wirtschaftsregion sehr at - traktiv für internationale Betriebe, vor allem die Lage unserer Regionen im Herzen Europas wird von zahlreichen exportorientierten Betrieben geschätzt“, unterstreicht Bo hus - lav. Beide Wirtschaftsagenturen zusammen »Österreich Journal« – http://www.oesterreichjournal.at konnten im Vorjahr 253 internationale Be - triebsansiedlungen und -erweiterungen be - treuen, was über 3.200 neue Arbeitsplätze geschaffen hat. Im Umfeld dieser Unternehmen ergeben sich zahlreiche Möglichkeiten für Kooperationen und auch für Neugründungen. Pro Jahr werden in Niederösterreich und Wien etwa 16.000 Unternehmen ge grün - det, das sind mehr als 40 Prozent aller Unternehmensgründungen in ganz Österreich. „In unserer Region haben wir ganz entscheidende Vorteile: Wir verfügen über viele sehr gut ausgebildete Fachkräfte, hohe Le - bensqualität und Investitionssicherheit so wie ein breit aufgestelltes Ökosystem an Wirtschaft, Wissenschaft und verlässlicher Verwaltung“, sagte Hanke. Wien ist mit knapp 195.000 Studierenden der größte Universitätsstandort im deutschsprachigen Raum. Insgesamt verfügen die beiden Bundesländer über 29 Universitäten und Fachhochschulen. Im Studienjahr 2017/18 gab es insgesamt 215.804 Studierende in der Region. Auch

ÖSTERREICH JOURNAL NR. 187 / 07. 08. 2019 Österreich, Europa und die Welt 31 deshalb ist die Metropole ein Magnet für in - ternationale Ansiedlungen. Hohe Lebensqualität, vernetzter Arbeitsmarkt, gute Verkehrsinfrastruktur Wien und Niederösterreich bieten eine einmalige Kombination von Lebens- und Standortqualität. Wien führt die Rankings als lebenswerteste Stadt der Welt an und punktet als Smart City im Wettbewerb mit den großen Metropolen. In der wirtschaftlichen Struktur der Bundeshauptstadt weisen wissensintensive Dienstleistungen mit 5,8 Prozent ein besonders starkes Wachstum auf. Auch Niederösterreich ist ein sehr attraktiver Lebensraum und bietet vielfältige Freizeitangebote vor eindrucksvoller Naturkulisse, unter anderem in der Wachau. Mit einem starken produzierenden Bereich – etwa 30 Prozent der Wirtschaft des Bundeslandes zählen dazu – kann Niederösterreich viele Unternehmen versorgen, die nach Ost- und Mitteleuropa exportieren. Täglich pendeln etwa 190.000 Menschen nach Wien in die Arbeit. Aber auch in die andere Richtung ist mit 90.000 PendlerInnen ein starker Austausch zu verbuchen. Die Verkehrsinfrastruktur ist dafür und auch als in - ternationale Drehscheibe sehr gut ausgebaut. Das beginnt beim Flughafen Wien-Schwechat mit 27 Millionen Passagieren pro Jahr, geht über die Wasserstraße Donau und reicht bis zu einem engmaschigen Nahverkehrsangebot wie Tram, Bus und U-Bahn. Forschung und Entwicklung – Von den Grundlagen bis zur Anwendung Im Raum Wien-Niederösterreich arbeiten zusammen rund 50.000 Personen in Forschung und Entwicklung. Das Spektrum reicht dabei von der Grundlagenforschung bis hin zu stark anwendungsorientierten Ak - tivitäten. Inhaltlich ist die Palette ebenfalls sehr breit: Life Sciences, Umwelt und Energie, Informations- und Kommunikationstechnologien, Mobilität, Stadtforschung & Stadttechnologien, Wirtschaftswissenschaften oder auch Creative Industries sind nur einige der Themen. Kooperation ist dabei gelebte Praxis: Einrichtungen wie das Au - strian Institute of Technologie (AIT), die Technische Universität und die Universität für Bodenkultur sind übergreifend in der gesamten Region tätig. Unternehmen, Ausbildungs- und Forschungseinrichtungen der Smart-Region arbeiten in verschiedenen Clustern eng zusammen. In diesen Netzwerken werden konkrete Anwendungen für 3D- Foto: Wirtschaftsföderung / Bundesstadt Bonn Foto: Stdt Düsseldorf / Wilfried Meyer Bonns Wirtschaftsförderin Victoria Appelbe, Stadtdirektor Wolfgang Fuchs und Stefan Wagner, Leiter des Amtes für Internationales und globale Nachhaltigkeit, empfingen Landesrätin Petra Bohuslav (2.v.l.) und Kommerzialrat Peter Hanke (2.v.r.) im Alten Rathaus. Düssseldorfs Oberbürgermeister Thomas Geisel empfing die österreichische Wirtschaftsdelegation, angeführt von den Landesräten Petra Bohuslav (rechts neben OB) und Peter Hanke (links neben OB), im Jan-Wellem-Saal des Rathauses. Drucken, nachwachsende Rohstoffe oder Industrie 4.0 entwickelt. Wirtschaftsagenturen legen besonderen Wert auf Exportorientierung Die Wirtschaftsagenturen von Wien und Niederösterreich unterstützen Unternehmen und Initiativen in vielen Belangen. Gerhard Hirczi, der Geschäftsführer der Wirtschaftsagentur Wien: „2018 haben sich 221 internationale Betriebe in Wien angesiedelt. Das ist ein neuer Rekord! Dadurch wurden alleine im Vorjahr 232 Millionen Euro Investitionen in Wien ausgelöst. Wir unterstützen Unternehmen sehr gerne bei der Suche nach dem geeigneten Standort sowie der passenden »Österreich Journal« – http://www.oesterreichjournal.at Förderung und haben zusätzlich mit unserem Expat Center auch eine eigene Anlaufstelle für alle weiteren Fragen geschaffen.“ Auch Helmut Miernicki, Geschäftsführer von ecoplus, Niederösterreichs Wirtschaftsagentur un terstreicht: „Wir wollen in Nordrhein- Westfalen ein Kontaktnetzwerk aufbauen, um Leads für unsere Standorte zu generieren. Das geht bei einem Bundesland mit knapp 18 Millionen Einwohnern aber nur, wenn man Schwerpunkte setzt. Darüber hinaus wollen wir aber auch unsere Services als Wirtschaftsagentur ecoplus interessierten Be trieben anbieten, so bieten wir Mietobjekte und Grundstücke nach Maß in unseren 18 Wirtschaftsparks im ganzen Bundesland

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