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Ausgabe 186

Das "Österreich Journal" zum Durchblättern - die gewohnten vier verschiedenen pdf-Varianten zum Download finden Sie hier: http://www.oesterreichjournal.at

ÖSTERREICH JOURNAL NR.

ÖSTERREICH JOURNAL NR. 186 / 01. 07. 2019 Österreich, Europa und die Welt 42 ches Modell für wissenschaftliche Exzellenz darstellt.“ Zum Nature Index Der Nature Index wird jährlich vom Wis - senschaftsjournal „Nature“ veröffentlicht. Der Index ist ein Meßinstrument für den Er - folg wissenschaftlicher Einrichtungen in den Naturwissenschaften. Publikationen, in de - nen ForscherInnen ihre wissenschaftlichen Er - gebnisse in den angesehensten und bekanntesten Fachjournalen präsentieren, zählen da - bei als Währung des Erfolges. Der Nature Index basiert auf einer Liste von 82 Qualitätsjournalen unterschiedlicher Fachgebiete. Er summiert die Beiträge von AutorInnen zu Artikeln in diesen Journalen und analysiert deren Institutszugehörigkeit. So sollen diejenigen Institute und Universitäten identifiziert werden, die den größten Impact auf die weltweite Forschungslandschaft haben. Das für das Jahr 2018 erstmals erstellte „normalisierte“ Ranking berechnet den Anteil dieser Artikel am gesamten Publikations-Output der jeweiligen Institution und relativiert dadurch erstmals wissenschaftlichen Output im Vergleich zu deren Größe. Über das IST Austria Das Institute of Science and Technology (IST Austria) in Klosterneuburg ist ein Forschungsinstitut mit eigenem Promotionsrecht. Das 2009 eröffnete Institut widmet sich der Grundlagenforschung in den Naturwissenschaften, Mathematik und Computerwissenschaften. Das Institut beschäftigt ProfessorInnen nach einem Tenure-Track-Mo - dell und Post-DoktorandInnen sowie PhD StudentInnen in einer internationalen Graduate School. Neben dem Bekenntnis zum Prin - zip der Grundlagenforschung, die rein durch wissenschaftliche Neugier getrieben wird, hält das Institut die Rechte an allen resultierenden Entdeckungen und fördert deren Verwertung. Der erste Präsident ist Thomas Hen - zinger, ein renommierter Computerwissenschaftler und vormals Professor an der University of California in Berkeley, USA, und der EPFL in Lausanne, Schweiz. Wissenschaftsministerin gratuliert „Weltweit die Nummer 2. Zu dieser sensationellen Platzierung gratuliere ich allen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern am Institute for Science and Technology (IST) Austria sehr herzlich. Sie erhalten da - mit eine klare Anerkennung ihrer exzellenten Grundlagenforschung und großartigen Arbeit“, so Wissenschaftsminister Iris Rauskala. „Das IST hat sich seit seiner Gründung im Jahr 2007 stets auf der wissenschaftlichen Überholspur befunden und sich längst als internationales Zentrum etabliert. Das Top-Ranking ist aber auch die objektive Bestätigung, daß sich Österreich gesamt als Wissenschaftsstandort außerordentlich gut ent wickelt und seine wissenschaftliche Produktivität steigt.“ n http://ist.ac.at/ Bundespräsident gratulierte zu zehn Jahren IST Austria Nur zehn Jahre nach seiner Eröffnung im Jahr 2009 kann das IST Austria bereits in der weltweiten Top-Liga der Forschungsinstitute mitspielen. Das Jubiläum und den großen Erfolg der vergangenen zehn Jahre feierte man am IST Austria eine Woche lang mit einer Serie von Veranstaltungen. Den Auf - takt bildete ein Festakt am 4. Juni mit hohen Gästen aus Politik und Forschung, an dem auch Bundespräsident Alexander Van der Bellen teilnahm und dem Institut gratulierte. Mehr als 300 geladene Gästen aus Forschung, Politik und Wirtschaft waren am 4. Juni in die Raiffeisen Lecture Hall des IST Austria Campus in Klosterneuburg gekommen, um das Jubiläum des Instituts zu feiern. „Es ist großartig, einen Ort wie das IST Au - stria, an dem nationale und internationale Forschungsgrößen zusammenkommen, in Ös - terreich zu haben,“ sagte der Bundespräsident in seiner Ansprache. Ein österreichisches Wunder sei geschehen. Auch Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner sowie Präsident und Rektor der „Central European University“, Michael Ignatieff, gratulierten dem Institut und seinem Präsidenten, dem Computerwissenschafter Tom Henzinger, zu der beeindruckenden Entwicklung. Am 5. Juni faszinierte ein öffentlicher Vor trag des Nobelpreisträgers Sir Paul Nurse ein 200köpfiges Publikum im Rahmen der IST Lectures. In seinem Vortrag „Science as revolution“ argumentierte der Genetiker und Foto: IST Austria / Anna Stöcher v.l.: IST Austria-Präsident Tom Henzinger, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und der ehemalige Präsident der Österreichischen Nationalbank, Claus Raidl Zellbiologe, daß die Wissenschaft als die am längsten anhaltende Revolution in der Ge - schichte der Menschheit angesehen werden kann. Von der Vorgeschichte bis zur Gegenwart erforschten neugierige Köpfe die Natur nach wissenschaftlichem Prinzip, und die Wis senschaft habe durch akribisch genaues Denken, durch experimentelle Methoden und reproduzierbare Ergebnisse als Hauptantrieb für Kultur und Zivilisation gewirkt. Die ÖAW-IST Lecture von Bernhard Schölkopf, einem der führenden Computerwissenschafter Deutschlands, markierte tags »Österreich Journal« – http://www.oesterreichjournal.at darauf den Abschluß der Jubiläumswoche. Er sprach in seinem Vortrag „Can Europe catch up in artificial intelligence?“ über die derzeitige Goldrauschmentalität in der Er - forschung künstlicher Intelligenz und diskutierte, wie Europa an den Entwicklungen par tizipieren und eine aktive Rolle in der KI- Forschung spielen kann. Es solle sichergestellt werden, daß das höchste Forschungsniveau auf diesem Gebiet weiterhin in den of - fenen Gesellschaften Europas durchgeführt wird, so seine Empfehlung. n http://ist.ac.at/

ÖSTERREICH JOURNAL NR. 186 / 01. 07. 2019 Österreich, Europa und die Welt Talentcenter ist weltbestes Bildungsprojekt 43 Institution der Wirtschaftskammer Steiermark als »Champion of Innovation« beim Kongreß der »International Chamber of Commerce« in Rio de Janeiro geadelt. Daß am Talentcenter der WKO Steiermark Top-Berufsorientierung geboten wird, ist in der Steiermark schon lange kein Geheimnis mehr. Schon 80 Prozent der steirischen Schüler durchlaufen die innovative Teststraße, um herauszufinden, welche Ta - lente in ihnen schlummern. Damit wurden in Sachen Berufsorientierung neue Maßstäbe ge setzt, die nun auch international ausgezeichnet wurden: Als bestes Bildungsprojekt wurde das Talentcenter beim Kongreß der „International Chamber of Commerce“ in Rio de Ja - neiro ausgezeichnet. „Damit haben wir nicht nur die beste Bildungsinitiative der Welt in der Steiermark, sondern sind auch international zum absoluten Vorbild geworden“, freu en sich WKO-Steiermark Präsident Josef Herk und WIFI-Institutsleiter Martin Neubauer über die Auszeichnung. Sie hoffen, daß das Konzept des Talentcenters auch in anderen Ländern Anklang findet und so die Berufsorientierung weltweit weiterentwickeln könnte. „Erste internationale Kooperationsgesprä - che werden bereits geführt“, sagt Neubauer. Gelobt wurde von der Jury der revolutionäre und wissenschaftliche Zugang des Talentechecks. So würde der Entscheidungsprozeß der Jugendlichen über ihre Zukunft auf eine völlig neue Basis gehoben werden. Die Jury betonte auch die enge Verzahnung zwischen Talentcenter, der Wissenschaft und der steirischen Wirtschaft in der Begründung ihrer Entscheidung. Von Seiten der Uni Graz sehen Rektorin Christa Neuper und der wissenschaftlicher Begleiter Martin Arendasy die ses Projekt als Musterbeispiel für eine erfolgreiche Kooperation zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Foto: WKO Steiermark / Foto Fischer v.l.: WKO-Direktor Karl-Heinz Dernoscheg mit Präsident Josef Herk und WIFI-Institutsleiter Martin Neubauer vor dem Talentcenter in Graz Huawei Technologies lud Österreichs Studierende erneut zur Teilnahme am Wettbewerb „Seeds for the Future“ ein. StudentInnen der TU Wien, TU Graz, Uni Wien, FH Oberösterreich, FH Joanneum und FH St. Pölten können mit Ideen zur Zukunft der Informations- und Kommunikationstechnik teilnehmen. Die zehn besten gewannen eine zweiwöchige Bildungsreise nach China und werden die Huawei-Zentrale in Shenzhen be - suchen. Die GewinnerInnen des Studierendenwettbewerbs „Seeds for the Future“ von Huawei wurden im Wiener Rathaus von Bürgermeister Michael Ludwig, dem chinesischen Botschafter Xiaosi Li und PAN Yao, CEO von Huawei Austria, ausgezeichnet. Ende August fahren die zehn Studierenden für eine zweiwöchige Bildungsreise nach China, um kulturelle und technische Erfahrungen zu sammeln. »Österreich Journal« – http://www.oesterreichjournal.at Leuchtturmprojekt in Sachen Berufsorientierung „Es macht mich stolz, daß wir in der Steiermark so ein besonderes Leuchtturmpro - jekt haben, das weltweit ausstrahlt“, betont Herk. Er sieht im Talentcenter die einmalige Chance, Jugendliche bestmöglich auf ihre berufliche Karriere vorzubereiten. „Wir setzen alles daran, die Talente, die in jedem jungen Menschen stecken, zu identifizieren und damit die richtige Bildungs- und Berufswahl zu begleiten. Nur so können wir dem Fachkräftemangel effektiv entgegenwirken“, er - klärt Herk. n http://www.talentcenter.at/ FH St. Pölten: Studienreise nach China Für die FH St. Pölten gewannen Lara Gamsjäger (Digital Media Management), Bernhard Ganglbauer (Bahntechnologie und Management von Bahnsystemen) und Julian Lindenhofer (Information Security). Dazu PAN Yao, CEO von Huawei Austria: „Wir freuen uns sehr, daß der Studierendenwettbewerb bei den Studierenden der FH St. Pölten jedes Jahr so gut ankommt und auch heuer wieder zahlreiche Teilnehmer fand. Ganz herzlich möchte ich den diesjährigen drei Gewinnerinnen und Ge - winnern gratulieren, die nicht nur fachlich, sondern auch persönlich einen positiven Eindruck bei der Jury hinterlassen haben. Unsere zweiwöchige Bildungsreise ermöglicht es ihnen Einblicke in eines der führenden Telekommunikationsunternehmen der Welt zu bekommen und ihr Wissen im Bereich IKT zu vertiefen.“ n https://www.fhstp.ac.at/

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