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Ausgabe 185

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ÖSTERREICH JOURNAL NR.

ÖSTERREICH JOURNAL NR. 185 / 05. 06. 2019 Österreich, Europa und die Welt Europa und Verkehr im Fokus Vorarlbergs LTP Sonderegger war mit Landtagsdelegation in Baden-Württemberg Bei der Informationsreise des Vorarlberger Landtags nach Baden-Württemberg tauschten sich die Parlamentarier am 14. und 15. Mai vor allem zu den beiden Themenschwerpunkten Europa und Verkehr mit Po - litikerInnen und ExpertInnen vor Ort aus. Die Exkursion habe einen großen Mehrwert für die parlamentarische Arbeit, wie Landtagspräsident Harald Sonderegger erklärte: „Die gesammelten Erkenntnisse, Eindrücke und Inspirationen fließen in die Landtagsarbeit ein und können dazu beitragen, neue An sätze für maßgeschneiderte Vorarlberger Lösungen zu finden.“ Im Rahmen der Ex - kursion wurden außerdem auch der Daimler- Konzern, das Turmforum „Stuttgart 21“ so - wie der Thyssenkrupp Testturm besucht. In Stuttgart wurde die Vorarlberger Delegation unter der Leitung des Landtagspräsidenten von Minister a.D. Willi Stächele und Landtagspräsidentin Muhterem Aras begrüßt. Im runderneuerten Landesparlament von Ba - den-Württemberg tauschten sich die Vorarlberger ParlamentarierInnen mit ihren deutschen KollegInnen aus: Mit den Mitgliedern des Baden-Württemberger Europaausschusses wurden Themen wie die bevorstehende Europawahl, mögliche Auswirkungen des Brexit und der aktuelle Weißbuchprozeß der EU diskutiert. Zur Weiterentwicklung der EU war der Tenor, daß vor allem ein „effizienteres Europa“ notwendig ist. Europa müsse künftig „mehr Profil zeigen“, so Landtagspräsident und Europaausschuß-Vorsitzender Sonderegger. Beim Treffen mit dem Baden- Württemberger Verkehrsausschuß standen u.a. die Elektrifizierung der Bahnstrecke Richtung Bregenz und der öffentliche Personennahverkehr, aber auch Dieselfahrverbote und die Förderungen von Elektrofahrzeugen auf der Agenda der ParlamentarierInnen. Die Rich tung sei klar, so waren sich die PolitikerInnen grenzüberschreitend einig: Mehr klimafreundliche Technologien müssen entwickelt bzw. implementiert werden. Das Thema Verkehr fand sich auch im weiteren Verlauf der Exkursion wieder, konkret in Form der Besichtigung der Baustelle des Bahnprojekts „Stuttgart 21“. Dieses steht für drei Personenbahnhöfe, einen Abstellbahnhof und über 57 Kilometer neue Strekke. Mit der Neubaustrecke Wendlingen-Ulm (60 km) werden davon auch Reisende aus Foto: Vorarlberger Landtag / Bertsch Die Vorarlberger Delegation unter der Leitung von Landtagspräsident Harald Sonderegger mit Minister a.D. Willi Stächele, Landtagspräsidentin Muhterem Aras und Mitgliedern des Landtags Baden-Württemberg… … und bei der Besichtigung der Baustelle „Stuttgart 21“ Vorarlberg durch kürzere Fahrtzeiten nach Stuttgart profitieren. Besonderes Interesse galt bei der Führung durch die S21-Ausstellung im Turmforum den maßgeblichen Herausforderungen des Großprojektes – nicht zuletzt auch politischer Natur. Spannende Einblicke in die kommende Welt der Elektromobilität erhielt die Delegation aus erster Hand von einem der führenden europäischen Autobauer, der Daimler AG. So fand ein Expertengespräch in der Konzernzentrale im Werk in Untertürkheim statt. Vor Ort wurde den Parlamentariern u.a. die neue e-Strategie des Konzerns präsentiert: CASE (Connected, Autonomous, Shared & Services, Electric). Als Abschluß der Exkursion besichtigte die Delegation ein einzigartiges, technisches »Österreich Journal« – http://www.oesterreichjournal.at 32 Pionier-Projekt in Baden-Württemberg: Der Thyssenkrupp Turm in Rottweil ist ein 246 Meter hoher Aufzugstestturm für Expreßund Hochgeschwindigkeitsaufzüge. Mit ei - nem Schwingungspendel im Inneren werden reale Windlasten simuliert, ummantelt ist der Turm mit einer speziellen Glasfaser-Textilie. Landtagspräsident Sonderegger wertete die Exkursion des Europaausschusses als Er - folg: „Wir konnten die Zusammenarbeit über die Grenzen hinweg weiter vertiefen. Vor allem aber haben wir von unserer Reise viele Informationen und wertvolle Erkenntnisse mitnehmen können, die nun in unsere parlamentarische Ar beit einfließen und letztlich der Vorarlberger Bevölkerung zugutekommen.“ n https://vorarlberg.at/

ÖSTERREICH JOURNAL NR. 185 / 05. 06. 2019 Österreich, Europa und die Welt 40 Jahre Wiener UNO-City UNO-Generalsekretär Guterres trug sich ins Goldene Buch der Stadt Wien ein Der Generalsekretär der Vereinten Nationen, António Guterres, hat sich am 27. Mai ins Goldene Buch der Stadt Wien eingetragen. Guterres war anläßlich des Ju - biläums „40 Jahre Vienna International Centre“ aus New York angereist und wurde von den Generaldirektoren der in Wien ansässigen UN-Organisationen und von Bürgermeister Michael Ludwig, Außenministerin Karin Kneissl und Landtagspräsident Ernst Woller begrüßt (siehe auch Seite 21). „Es macht mich stolz, hier in Wien einen der vier Hauptsitze der Vereinten Nationen – den einzigen innerhalb der Europäischen Union – zu beheimaten. Es ist uns bewußt, daß das keine Selbstverständlichkeit ist“, sag - te Wiens Bürgermeister Michael Ludwig anläßlich der Unterschrift Guterres‘ im Goldenen Buch der Stadt Wien im Roten Salon. Der Wiener Bürgermeister würdigte den wertvollen Beitrag, den die Internationalen Organisationen leisten, um die globalen Herausforderungen zu bewältigen. Landtagspräsident Woller unterstrich die Rolle Wiens als Menschenrechtsstadt, in der großer Wert auf Solidarität und Zusammenhalt gelegt werde. Guterres bedankte sich bei Bürgermeister Ludwig für den freundlichen Empfang im Rathaus. Wien sei eine „wundervolle“ Stadt und eine ausgezeichnete „Host City“ für die UNO, diese könne sich auf die Unterstützung und das Entgegenkommen der Stadt verlassen. Unter den MitarbeiterInnen der UNO sei Wien wegen der hohen Lebensqualität und den besten Voraussetzungen für die Arbeit eine der beliebtesten Standorte. Beim anschließenden Empfang im Festsaal des Wiener Rathauses zum 40jährigen Jubiläum des Vienna International Centre sang der Kinderchor Superar für die Gäste. Eine Ausstellung gab Einblick in die Entstehungsgeschichte der Wiener Uno-City und das Alltagsleben am Vienna International Centre. Die Schau informierte außerdem über die dort ansässigen Organisationen, sowie die Rolle Österreichs bei den Vereinten Nationen. Gäste konnten auch aus alten Ausstellungsplanen angefertigte Taschen erwerben, die in der Nähwerkstätte des Vereins „Nachbarinnen“, einem Projekt zur Verbesserung der Lebensumstände von Migrantinnen, hergestellt werden. Der dabei eingenommene Foto: PID / C. Jobst Foto: WienTourismus / Christian Stemper Auf Einladung von Bürgermeister Michael Ludwig trug sich UNO-Generalsekretär Guterres sich ins Goldene Buch der Stadt Wien ein. Spendenerlös kommt dem Projekt „School of Excellence“ des UN-Flüchtlingshochkommissariats (UNHCR) zu gute. Es ermöglicht Flüchtlingskindern in Ruanda den Besuch einer weiterführenden Schule. 40 Jahre Wiener UNO-City 1979 wurde das Vienna International Centre (VIC) im 22. Wiener Gemeindebezirk er - öffnet und den Internationalen Organisationen übergeben. Seither ist es längst zu einem Wahrzeichen Wiens geworden und gilt als Symbol für das Selbstverständnis als Stätte der internationalen Begegnung im Herzen »Österreich Journal« – http://www.oesterreichjournal.at 33 Eu ropas. Es beherbergt über 15 UN-Organisationen und Büros, die sich unter anderem der Sicherung des Weltfriedens, der Einhaltung des Völkerrechts, dem Schutz der Menschenrechte, der Förderung der internationalen Zusammenarbeit und auch der Umsetzung der UN-Ziele für nachhaltige Entwikklung widmen. Mehr als 50.000 internationale TeilnehmerInnen kommen hierfür jährlich zu Konferenzen und Treffen nach Wien. Von den 5.000 MitarbeiterInnen aus 125 Län - dern, sind ein Drittel ÖsterreicherInnen. n https://www.wien.gv.at/ https://www.unov.org/unov/de/ Seit 40 Jahren Sitz der internationalen Organisationen: die Uno City in Wien

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