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Ausgabe_184

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ÖSTERREICH JOURNAL NR.

ÖSTERREICH JOURNAL NR. 184 / 06. 05. 2019 Gastronomie & Kulinarisches Oberösterreicherin zapft am besten 94 Zipfer Zapf Master unter Österreichs Gastronomie- und Hotelleriefachschülern wurde eine Oberösterreicherin, Platz zwei und drei gingen nach Niederösterreich und ins Burgenland. Foto: Brau Union Österreich / Klemens Fellner v.l.: Braumeister Christian Mayer, Gastronom Karl Fruhstorfer, Robert Schwendenwein, Sophie Kimmeswenger, David Guttmann, regionaler Verkaufsdirektor Christian Payrhuber und Eurothermenchef Thomas Prenneis Gastronomie- und Hotelleriefach- hatten sich nach Bundeslän- 27schüler derausscheidungen für das alles entscheidende Bundesfinale am 25. April in Oberwang qualifiziert. In der letzten Runde des Wettbewerbs galt es, das perfekte Glas heller Freude mit der schönsten Schaumkrone zu zapfen und die hochkarätige Jury – besetzt mit Braumeister Christian Mayer, Christian Payr - huber, regionaler Verkaufsdirektor der Brau Union Österreich, und bekannten Gastronomen aus Oberösterreich – mit perfekter Zapfqualität zu überzeugen. Nach einem harten Kampf holte sich Sophie Kimmeswenger aus Oberösterreich, BBS Weyer, den Titel Zipfer Zapf Master 2019. Sie zapfte bei dem Bewerb, der bereits zum 10. Mal ausgetragen wurde, das perfekte Glas Bier mit der schönsten Schaumkrone. Auf den zweiten Platz zapfte sich David Guttmann von der HLF Krems aus Niederösterreich. Dritter wurde Robert Schwenden - wein vom HFT Pannoneum aus dem Burgenland. Auf den neuen Zipfer Zapf Master wartet nun ein Preis der Extraklasse: Ein Flachau- Wochenende für zwei Personen im Schloßhotel Lacknerhof inkl. Actiontage in der Flachau von Flying Fox bis hin zur rasanten Sommerrodelbahn. Die Zweit- und Drittplatzierten können sich über ein Musik-Package inkl. Festivaltickets für das Zipf Air freuen. Rege Teilnahme: mehr als 1.600 ZapferInnen aus 54 Schulen Die Zipfer Zapf Masters wurden ins Le - ben gerufen, um bei Österreichs Gastro no - mie nachwuchs ein Bewußtsein für gute Zapfqualität zu schaffen. Um „Zipfer Zapf Master“ zu werden, braucht es vor allem zwei Dinge: Ausdauer und kontinuierliche Leistung. Alle österreichischen Gastronomie- und Hotelleriefachschüler waren zum Zapfwettbewerb eingeladen – in schuleigenen Vorrunden wurden seit Anfang des Jahres die TeilnehmerInnen für das Landesfinale ermittelt. Die jeweils drei Landesbesten zogen in das Bundesfinale im oberösterreichischen Oberwang ein. Daß das Thema Zapfqualität bei den Nachwuchszapfern eine große Rolle spielt, zeigt die rege Teilnahme: Mehr als 1.600 junge Zapfer aus 54 Schulen waren in die Vorrunden gestartet. »Österreich Journal« – http://www.oesterreichjournal.at Die Gastronomen von morgen Zipfer steht den jungen Bierzapfern mit Rat und Tat zur Seite: Mit ausführlichen Bier- und Zapfschulungen werden die Teilnehmer auf den Wettbewerb vorbereitet. Die Zipfer Zapf Masters sind in den letzten Jahren zum fixen Bestandteil der Ausbildung der heimischen Gastronomie- und Hotelleriefachschüler geworden. „Die Teilnehmer der Zipfer Zapf Masters sind die Gastronomen von morgen. Ein perfekt gezapftes Bier ist ein Zeichen gelebter Bierkultur – kompetente Beratung und vollendete Zapfkunst sind den österreichischen Biergenießern wichtig. Ich freue mich, so viele motivierte und fähige Schüler im Wettbewerb und zu - künftig auch in der Gastronomie zu haben“, betont Magne Setnes, Vorstandsvorsitzender der Brau Union Österreich. Österreichische Bierkultur In Österreich wird seit jeher viel Bier ge - trunken – und zwar mit Genuß. Laut dem aktuellen Bierkulturbericht, einer für Österreich repräsentativen Studie, die jährlich vom Linzer market-Institut im Auftrag der Brau Union Österreich erarbeitet wird, legt die Mehrheit der heimischen BiertrinkerInnen sehr großen Wert auf ein perfekt gezapftes Bier. Auch die Beratungsqualität ist wichtig, die Bierauswahl wird bewußter getroffen – wichtige Indizien dafür, daß zentrale Aspekte der Bierkultur in Österreich immer populärer werden: Österreich gilt – auch beim Biergenuß – als herausragendes Kulturland. n http://www.zipfer.at/zipfer/zipfer-zapf-masters.html

ÖSTERREICH JOURNAL NR. 184 / 06. 05. 2019 Personalia Oberösterreich ehrt Josef Ratzenböck zum 90. Geburtstag LH Thomas Stelzer: »Der Mann für die großen Probleme und die kleinen Sorgen hat unser Land geprägt.« 95 Foto: Land OÖ / Denise Stinglmayr v.l.: Bettina und LH Thomas Stelzer, LH a.D. Josef Ratzenböck und Gattin Anneliese und LH a.D. Josef Pühringer Josef Ratzenböck hat sich in seinem Denken nie auf Oberösterreich alleine be - schränkt – er hat Politik in großen Zu sam - menhängen gemacht und immer wieder die Probleme des Landes in die großen Zusam - menhänge hineingestellt. Er hat aber dabei immer die Menschen mitgenommen. Zum Markenzeichen von Josef Ratzenböck gehört aber auch, daß er nicht nur an die großen Probleme denkt, sondern sich auch um die kleinen Anliegen der Bürgerinnen und Bürger annimmt.“ Mit diesen Worten würdigte Landeshauptmann Thomas Stelzer am 24. April das politische Wirken von Landeshauptmann a.D. Josef Ratzenböck, der am 15. April 90 Jahre alt wurde. Das Land Oberösterreich hatte zu einem Festakt zu Ehren des Jubilars in das Linzer Landhaus geladen. „Er hat maßgeblich dazu beigetragen, daß wir in jenem Oberösterreich leben können, das wir schätzen und in dem es uns gut geht. Eng mit dem Namen Ratzenböck verbunden ist aber auch das politische Klima in Oberösterreich“, erinnerte Stelzer. „Er war ein Mann der Zusammenarbeit und hat sie auch gelebt. In diesem Geist führen wir die Landespolitik auch weiter.“ Politik für die Menschen zu machen, damit es ihnen besser geht Nach diesem Grundsatz wurde in der Zeit von Ratzenböck etwa in der Wohnbaupolitik der „Ratzenböck-Wohnbauplan“ ge schaffen, der ein Modell für ganz Österreich wurde; ebenso nahm die Idee des Pflegegeldes in Oberösterreich ihren Ausgang. Stelzer würdige Ratzenböck aber auch als großen Kulturpolitiker, dessen Credo gewesen sei: „Letztlich ist jedes Problem in der Gesellschaft auf ein zu wenig an Kultur zurückzuführen.“ Insbesondere die Gründung des Musikschulwerkes durch Ratzenböck hob Stelzer hervor: „Viele Musikschülerinnen und -schüler sitzen heute bei den Wiener Philharmonikern oder sind international re - nommierte Musiker – den Grundstein dafür hat Josef Ratzenböck gelegt.“ In die Amtszeit von Josef Ratzenböck fielen große politische und gesellschaftliche Her ausforderungen und Veränderungen: vom zweiten Erdölschock über die Verstaatlichten-Krise – bis hin zur Ansiedlung von BMW in Steyr – Umweltprobleme in der Traun und der Ager, die es zu beheben galt, und natürlich der Fall des Eisernen Vorhangs, den Ratzenböck am 11. Dezember »Österreich Journal« – http://www.oesterreichjournal.at 1989 durchschnitten hat. Das gemeinsame Europa des Friedens war demgemäß auch das politisch und gesellschaftlich wichtigste Anliegen von Ratzenböck, der sich in sei ner Rede an den „ungeheuer weiten Weg“ seines Lebens erinnerte: „Mein Platz ist die Erinnerung. Hier bin ich in Verbindung mit allen, die je meinen Weg gekreuzt haben. Das ist etwas ungeheuer erfreuliches“, sagte Ratzen - böck, und in Richtung seiner politischen Wegbegleiter, die zahlreich zur Feier ge - kommen waren: „Jeder hat seinen Anteil an den Verdiensten. Es war wunderbar, mit den Politikern verschiedener Parteien zusam - men zuarbeiten. Wir haben immer überlegt, was dem anderen zumutbar ist. Wir haben un sere Arbeit im Weinberg Oberösterreich gemacht. Und wir haben festgestellt: Miteinander geht’s leichter. Und diese Toleranz wirkt in Oberösterreich noch immer.“ Das Oö. Landesmusikschulwerk gestaltete die Feier mit einem Konzert zu Ehren seines Gründers, das Brass-Ensemble führte die eigens komponierte Geburtstags-Fanfare für Ratzenböck auf, wo für sich dieser bedankte: „Ich glaube, daß diese Fanfare in zehn Jahren wieder gespielt werden sollte.“ n https://de.wikipedia.org/wiki/Josef_Ratzenb%C3%B6ck

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