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Ausgabe_184

Das "Österreich Journal" zum Durchblättern - die gewohnten vier verschiedenen pdf-Varianten zum Download finden Sie hier: http://www.oesterreichjournal.at/

ÖSTERREICH JOURNAL NR.

ÖSTERREICH JOURNAL NR. 184 / 06. 05. 2019 Chronik Verführung in Apricot Die Originale Wachauer Marille in Niederösterreich 90 Foto: Niederösterreich Werbung / Andreas Hofer Das Blütenmeer, das im Frühjahr die Weltkulturerberegion Wachau in Nie - der österreich bedeckt, verspricht neben dem Genuß fürs Auge auch für den Gaumen vie - le Freuden. Denn beim Verwerten des Früchtesegens der rund 100.000 Marillenbäume sind die Niederösterreicher ausgesprochen kreativ. Das süße Früchtchen, das außerhalb Österreichs den Namen Aprikose trägt, verleiht flaumigen Knödeln, saftigen Kuchen und feinen Marmeladen sein himmlisches Aroma, als Digestivo trinkt man am besten einen edlen Marillenbrand. Nach dem perfekten Blühwetter im Frühling 2019 bleiben die Bäume hoffentlich von spätem Frost und Hagelschlag verschont, da - mit es voraussichtlich ab Anfang Juli eine gute Ernte gibt. Wer das Glück hat, in eine reife, saftige „Wachauer Qualitätsmarille“ zu beißen, erlebt eine Geschmacksexplosion fei - ner Aromen – und versteht, warum die Ös - terreicherInnen auf eine innerhalb der EU ge - schützte Ursprungsbezeichnung bestanden haben. Ihre unvergleichliche Qualität verdankt die Wachauer Marille dem besonderen Zu - sammenspiel von Klima, Boden und jahrhundertelanger Kultivierung, immerhin wird die ursprünglich aus China stammende Frucht schon seit rund 2.000 Jahren hier angebaut. Als im 19. Jahrhundert die Reblaus die Er - Marillenblüte in der Wachau bei Willendorf träge aus dem Weinbau einbrechen ließ, wur - de in der Wachau die Kultivierung der Marille gefördert. Der Verein „Wachauer Marille g.U.“ wacht seit 2003 über die Erhaltung und Vermarktung der Originalen Wachauer Marille. Wer originale, in der Wachau geerntete Ma - rillen kaufen will, sollte unbedingt auf das Gütesiegel „Original Wachauer Marille“ achten, mit dem die über 220 Wachauer Ma - rillenbauern für die Qualität ihrer Früchte bürgen. Über eine Webcam beobachten Marillenfans das Wachsen und Reifen ihres Lieblingsobstes. Wenn die Früchte reif sind, kann auf Festen zu Ehren der Wachauer Marille probiert werden, welche Köstlichkeiten sich dar aus zubereiten lassen. „Alles Marille“ heißt es vom 12.-14. Juli 2019 in Krems, drei Tage lange schwelgen die Besucher in der Altstadt in Marillenknödeln, Marilleneis, Marillenkuchen, Marillenbowle, Marillenpalatschinken und anderen Marillenkreationen. Auftritte von Musik- und Volkstanzgruppen, Kunsthandwerk und Kulinarisches begleiten das Fest. Wer diesen Termin verpaßt, hat noch einmal vom 19.-21. Juli 2019 am Marillenkirtag in Spitz an der Donau die Chance, sich durch die Vielfalt der Marillen- Rezepte zu kosten. Zum Rahmenprogramm gehören Folkloredarbietungen und Musik. Für gelassene Genießer ist eine Marillen- Genuß-Reise zu empfehlen, die alles vereint, was die Wachau so einmalig macht. Heu - rigen besuche, bei denen man inmitten von Weinbergen neben einer Brettljause und ty - pischem Wachauer Riesling auch die schöne Aussicht genießt, zum Beispiel im „Hof in der Lauben“ in Spitz an der Donau, Erkundungen bei ausgezeichneten lokalen Produzenten wie der Bäckerei Schmidl in Dürnstein mit seinen weltberühmten Wachauer La berl, Einkaufen, Essen und Übernachten beim Marillenbauern Aufreiter mit anschließendem Spaziergang über den Marillenweg in Krems-Agern. Den schönsten Ausblick auf die berühmte Tallandschaft der Wachau bietet eine Schifffahrt auf der Donau. Noch mehr Tipps gibt es unter https://www.niederoesterreich.at/genussreise-donau-sommer Unter dem Gütesiegel „Best of Wachau“ haben sich einige der besten Hoteliers und Wirte der Wachau zusammengeschlossen. Im Bewußtsein für Service, Qualität und regionale Produkte bieten sie Genuß auf höchstem Niveau. Bodenständige Winzer gehören genauso dazu wie preisgekrönte 5-Sterne- Hotels oder renommierte Gourmet-Restaurants. Immer mit dabei: Spezialitäten aus der Wachauer-Marille. n https://www.donau.com/de/wachau-nibelungengau-kremstal/best-of-wachau/ »Österreich Journal« – http://www.oesterreichjournal.at

ÖSTERREICH JOURNAL NR. 184 / 06. 05. 2019 Chronik Historische Tramway in Wien Die Tramwayfahrten sind erstmals individuell online buchbar und werden auf breiter Basis weltweit angeboten. Themenfahrten mit historischen Tramway- Zügen des Wiener Tramwaymuseums bereichern das Fremdenverkehrsangebot in Wien um eine zusätzliche Touristenattraktion. Das Besondere daran: Die Tramwayfahrten sind erstmals individuell online buchbar und werden auf breiter Basis weltweit angeboten. Wien ist der Touristenhostspot in Österreich und entwickelt sich seit Jahren äußerst positiv. Dem fügt jetzt das Wiener Tramwaymuseum WTM, das weltweit größte seiner Art, einen neuen Schwerpunkt für Wiens Gä - ste hinzu: Die immer live kommentierten Themenfahrten mit historischen Straßenbahnen werden in Zusammenarbeit mit m BigBus, dem weltweit größten Hop-On Hop-Off Buslinienbetreiber, unterstützt von der m Wiener Wirtschaftskammer, die bei der Auswahl der für die jeweiligen Themen mit ihren bestgeeigneten Fremdenführerinnen und Fremdenführer ihr Know-how einbringt, angeboten. Das Wiener Tramwaymuseum Diese weltweit größte auf eine Stadt be - zogene Sammlung wurde von Helmut Portele 1966 gegründet und seitdem kontinuierlich aufgebaut. Sie umfaßt heute 109 denkmalgeschützte Straßenbahnwagen. Viele die - ser Fahrzeuge und andere Exponate aus der Sammlung können im Verkehrsmuseum Re - mise der Wiener Linien besichtigt werden. Erstmalig kann das Wiener Tramwaymuseum seine „fahrenden Denkmälern“, die Fahrzeuge unterstehen dem Denkmalschutz, nicht nur für Gruppen, sondern international buchbar anbieten. Die Stadt Wien gemeinsam mit den Wiener Linien ermöglicht seit über 50 Jahren, das eine Sammlung, die von der Pferdetramway aus 1868 bis zum ULF- Versuchsträger aus 1992 reicht, erhalten wer - den kann. Damit wird sowohl die Museumslandschaft als auch der Tourismus Wiens um eine wahre Perle bereichert. Tourismusdirektor Norbert Kettner: „Die neuen Themenfahrten mit den historischen Tramway-Wagen sind ein begrüßenswertes Angebot nicht nur für geschichtlich interessierte Gäste, die Wien aus neuer Perspektive Foto: Wiener Tramwaymuseum – WTM v.l.: Reinhard Grubhofer (Big Bus General Manager – Vienna | Budapest), Peter Hanke (Amtsführender Stadtrat für Finanzen, Wirtschaft, Digitalisierung und Internationales der Stadt Wien), Robert Moser (ArtPro Businessdevelopment GmbH), KommR Gerti Schmidt (Fachgruppenobfrau der Sparte Freizeit- und Sportbetriebe der Wirtschaftskammer und Fremdenführerin) Patrick Portele (Vorsitzender Wiener Tramwaymuseum), Elisabeth Portele (Vorsitzende-Stellvertreterin, Finanzreferentin und Kundenbetreuung Wiener Tramwaymuseum), und Hannes Herbst (Stadtrat für Kultur und Kunst sowie Vorsitzender des Stadthistorik-Ausschusses der Stadt Traiskirchen in Niederösterreich,wo das Wiener Tramwaymuseum seinen zweiten Museums-Standort hat) erleben wollen. Sie leisten einen Beitrag zur smarten, weil umweltschonenden, Fortbewe - gung in der Stadt und bieten eine ideale Er - gänzung zu bestehenden Touren für BesucherInnen Wiens. Durch Einbindung der FremdenführerInnen ist erstklassige Wissens - vermittlung ebenso wie ein nicht zu unterschätzender Beitrag zur lokalen Wirtschaft garantiert. Ein großartiges Angebot, auch für die WienerInnen.“ Über Big Bus Tours Big Bus Tours ist der weltweit größte Anbieter von Besichtigungsfahrten in offenen Doppeldeckerbussen und bietet Rundfahrten durch 19 Städte auf drei Kontinenten. Die Sightseeing-Touren bieten einen flexiblen Ansatz zur Erkundung von Städten. Bei jeder Stadtrundfahrt im offenen Doppeldeckerbus gibt es an zahlreichen interessanten Stationen Ein- und Ausstiegsmöglichkeiten. »Österreich Journal« – http://www.oesterreichjournal.at 91 Themenfahrt »Wien auf historischen Pfaden« Das Jugendstiljuwel Otto Wagner Pavillon am Karlsplatz ist Ausgangspunkt einer fantastischen Reise durch Wiens Zentrum, die vom Ambiente historischer Tramway- Wa gen aus erkundet wird. Vom ehemaligen Stationsgebäude der Stadtbahn aus geht es all - abendlich auf Schienen weiter zum Schwarzenbergplatz. Rechts grüßt die Karlskirche, das letzte große Werk des barocken Stararchitekten Johann Bernhard Fischer von Er - lach. Links zeigt sich der Musikverein in seiner ganzen Pracht mit seinem von Theophil Hansen konzipierten Großen Musikvereinssaal, der als Kronjuwel unter den Konzertsälen dieser Welt gilt und von dem Wien seinen musikalischen Neujahrsgruß mit dem Neujahrskonzert alljährlich in alle Kontinente sendet. Den nächsten Einblick in die Vielfalt Wiens Stadtarchitektur gibt der Schwarzen-

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