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Ausgabe_184

Das "Österreich Journal" zum Durchblättern - die gewohnten vier verschiedenen pdf-Varianten zum Download finden Sie hier: http://www.oesterreichjournal.at/

ÖSTERREICH JOURNAL NR.

ÖSTERREICH JOURNAL NR. 184 / 06. 05. 2019 »Burgenland Journal« 80 des Kunstobjekte-Ensembles würde in ho - hem Maße dazu beitragen, daß die Sammlung dem breiten Publikum und der wissenschaftlichen Forschung unter würdigen Verhältnissen und zur Gänze wieder zugänglich wird. Aufgaben und Pflichten der Leitung der Esterhazy Privatstiftung, welche von der Gründerin der in der ersten Hälfte der 90er- Jah re gestifteten Privatstiftung, Melinda Esterházy, der Witwe und Generalerbin von Paul Esterházy V., festgelegt wurden, sind die Bewahrung der kulturellen Güter sowie die Gewährleistung ihrer Erforschbarkeit und ihrer Präsentation in möglichst breiten Kreisen der Öffentlichkeit. Durch diese Berufung gesteuert ist die Esterhazy Privatstiftung be - strebt, die rechtliche Einheit der einzelnen Teile der Sammlung wiederherzustellen, wo - bei sie den geschützten Status der Kunstobjekte in Ungarn respektiert. Diese über Jahrhunderte andauernde, un - gebrochene Einheit ist es, was diese Sammlung so bedeutend macht und die es ermöglichen würde, daß die vollständig gewordene Sammlung in öffentlichen Budapester Mu - seen unter würdigen Umständen präsentiert wird, sei es im Rahmen von ständigen oder auch temporären Ausstellungen zu abwechslungsreichen Themenbereichen; ebenso auch die wissenschaftliche Erforschung der Samm - lung; die intensive Einbindung des Kunstobjekte-Ensembles in den kulturellen Kreislauf in Ungarn und international, all das über die Foto: Esterhazy / Gergely Csigó Bei der Eröffnung am 3. April (v.l.): v.l.n.r.: Pál Hatos (Dekan der Fakultät für Kunst, Universität Kaposvár; Direktor des Instituts für Mitteleuropa, Nationale Universität für Öffentlichen Dienst), Stefan Ottrubay (Direktionsrat der Esterhazy Stiftungen), Balazs Czigany (Ausstellungskurator, Stv. Direktor Sammlungen, Esterhazy Privatstiftung), Erika Kiss (Museologin des Ungarischen Nationalmuseums, Kunsthistorikerin) und Georg Esterházy (erweiterter Direktionsrat der Esterhazy Stiftungen) Bewegung der zur Sammlung gehörenden Objekte zwischen den einzelnen Esterhazy- Standorten sowie durch die grenzüberschreitende Zusammenarbeit der Standorte. Die Esterhazy Privatstiftung ist daher auch weiterhin bemüht, mit den Vertretern des ungarischen Staates einen Dialog über sämtliche offene Fragen bezüglich der Kunstobjekte und des kulturellen Erbes der historischen Familie Esterházy zu führen. Die Sonderausstellung „300 Jahre gesammelt – in 3 Tagen entwendet“ ist bis Ende Oktober im Rahmen der Ausstellung „Helden, Schätze, Beutestücke“ kostenlos zu be - sichtigen. n https://esterhazy.at Foto: Esterhazy / Gergely Csigó https://www.burgenland.at

ÖSTERREICH JOURNAL NR. 184 / 06. 05. 2019 »Burgenland Journal« Romantische Reise ins »Land des Lächelns« 81 Operette von Franz Lehár bei den Seefestspielen Mörbisch 2019 In der kommenden Saison verwandelt sich die Seebühne Mörbisch nach 18 Jahren von 11. Juli bis 21. August wieder in „Das Land des Lächelns“. Mit der romantischen Operette von Franz Lehár folgt Mörbisch- Direktor Peter Edelmann in seiner zweiten Saison am Neusiedler See seinem Vorhaben, die „erste Garde“ der Operetten auf die weltweit größte Operettenbühne der Welt zu bringen. Eine berührende Liebesgeschichte, die Dichte an unvergesslichen Melodien, wie „Dein ist mein ganzes Herz“ oder „Immer nur lächeln“ und die imposante Seebühne inmitten der atemberaubenden Naturkulisse des Neusiedler Sees versprechen einen Abend voll Romantik und großer Gefühle. „Die Kul - tur ist ein wesentlicher Faktor, hat im Burgenland insgesamt gesehen einen hohen Stellenwert und wird von Menschen getragen, die sich persönlich engagieren. Die öf - fentliche Hand ist deshalb gefordert, dieses Engagement zu unterstützen und für stabile Verhältnisse zu sorgen, was uns bei den Seefestspielen Mörbisch mit der Implementierung in die ‚Kultur-Betriebe Burgenland GmbH‘ erfolgreich gelungen ist. Wir haben es 2018 aber auch geschafft, die Besucherbilanz mehr als positiv zu gestalten. Ich bin deshalb auch überzeugt davon, daß wir den Schwung aus dem Vorjahr in die diesjährige Produktion mitnehmen und sie ein voller Er - folg wird“, so Kulturreferent Landeshauptmann Hans Peter Doskozil bei der Präsentation der diesjährigen Produktion im Wiener Prater. In „Das Land des Lächelns“ treffen zwei junge Menschen aus verschiedenen Kulturkreisen aufeinander: Während seines Aufenthaltes in Wien lernt der chinesische Di - plomat Prinz Sou-Chong die aus einer adeligen Familie stammende Lisa kennen. Die bei den fühlen sich zueinander hingezogen und verlieben sich. Als Sou-Chong zum chinesischen Ministerpräsidenten ernannt wird, folgt ihm Lisa nach Peking. Dort wird sie mit fremden Sitten und uralten Traditionen konfrontiert, die ihre Liebe zu Sou-Chong auf den Prüfstand stellen. „Das Land des Lä - chelns ist die vielleicht emotionalste aller Foto: Bgld. Landesmedienservice Bei der Präsentation im Wiener Prater (v.l.): Elissa Huber, Mörbisch-Direktor Peter Edelmann, Harald Serafin und Landeshauptmann Hans Peter Doskozil Operetten, die keinen Besucher ungerührt läßt“, ist sich Mörbisch-Direktor Peter Edelmann gewiss. „Wir wollen das Publikum in jeder Hinsicht überraschen: Sei es durch groß e Dimensionen in bezug auf das Bühnenbild, technische Raffinessen, traumhafte Kostüme, herausragende Ballett- und Akrobateneinlagen, Musik auf höchstem Niveau und nicht zuletzt mit einer hervorragenden Besetzung.“ Regie bei „Das Land des Lächelns“ mit der weltberühmten Arie „Dein ist mein ganzes Herz“ führt der in Südafrika geborene Leonard C. Prinsloo. Seine Engagements führten ihn an Theater und Opernhäuser in Österreich, Deutschland und Südafrika. Bei den Seefestspielen Mörbisch zeichnet Prinsloo erstmals für Regie und Choreografie verantwortlich. Nach 2014 „Anatevka“ und 2015 „Eine Nacht in Venedig“ hat Walter Vogelweider heuer erneut das Bühnenbild entworfen, das die Besucher mit technischen Highlights und optischen Raffinessen in die ge - gensätzlichen Welten von Wien und Peking führt. Die Seefestspiele Mörbisch überzeugen auch heuer wieder mit großen Dimensionen auf der Bühne. Der erste Teil des https://www.burgenland.at Stücks ist im Wiener Prater angesiedelt, wo sich Lisa und Sou-Chong bei einem Pferderennen kennenlernen. Das Bühnenbild verwandelt sich im zweiten Teil in die mystische Welt des Orients, wenn Lisa mit ihrem Prinzen nach China reist. Mit dem gebürtigen Wiener Thomas Rösner steht ein international erfahrener Dirigent am Pult. Er ist Gründer und Leiter der österreichischen Beethoven Philharmonie und auch als Konzertdirigent weltweit ge - fragt. Christof Cremer, freischaffender Ko - stüm- und Bühnenbildner, der bereits fünf Mal die Kostüme der Balletteinlagen des Neujahrskonzerts gestaltet hat, zeichnet für die Kostüme verantwortlich. In dieser Inszenierung sind Elissa Huber und Sophia Brommer als Lisa, Robin Yujoong Kim und Won Whi Choi als Prinz Su-Chong, Da-yung Cho und Katerina von Bennigsen als Mi, Martin F. Lechleitner und Maximilian Mayer als Graf Gustav von Pottenstein, Benno Schollum als Graf Ferdinand Lichtenfels, Harald Serafin als Obereunuch, Gernot Kranner als Sekretär Fu Li, Koichi Okugawa als Onkel Tschang zu sehen. n http://www.seefestspiele.at

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