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Ausgabe_184

Das "Österreich Journal" zum Durchblättern - die gewohnten vier verschiedenen pdf-Varianten zum Download finden Sie hier: http://www.oesterreichjournal.at/

ÖSTERREICH JOURNAL NR.

ÖSTERREICH JOURNAL NR. 184 / 06. 05. 2019 Wissenschaft & Technik Digitales Partituren-Lesegerät Wiener Urtext Edition und GVIDO MUSIC: Österreich-Launch des weltweit ersten zweiseitigen digitalen Partituren-Lesegeräts 104 Foto: GVIDO MUSIC Co.,Ltd Erika Spring spielte Wolfgang Amadeus Mozarts Sonate für Klavier A-Dur KV 331 – am Pult die Noten auf dem GVISO GVIDO ist das weltweit erste, zweiseitige, digitale Partituren-Lesegerät. Es wurde nach Guido d’Arezzo benannt, der Anfang des 11. Jahrhunderts die Grundlagen der Musiknoten entwickelte. GVIDO er - mög licht das Lesen und Editieren digitalisierter Musiknoten und Notizen mittels zwei flexibler E-Paper Dis playanzeigen (1600 x 1200 Pixel) und einem Berührungsstift. Das Gerät ist sehr benutzerfreundlich und wiegt nur 660 Gramm mit einer Stärke von 6 mm. Die Akkulaufzeit be trägt drei Stunden. Notizen zu Ihrer Musikpartitur können mit dem mitgelieferten Stift leicht hinzugefügt oder gelöscht werden. Der umfangreiche interne Speicher kann bis zu 4.000 Partituren (16.000 Seiten) speichern. Da es sich um eine glasfreie Bildschirmoberfläche und nicht um einen blauen LCD-Bildschirm also Flüssigkristallbildschirm handelt, schont es die Augen und sieht fast genauso aus wie ein Blatt Papier. Man kann digitale Partituren über den Online-Score-Store von GVIDO erwerben und auf das Gerät hochladen. Es ist auch möglich, Papiernoten zu digitalisieren und im PDF-Format auf das Gerät zu übertragen. Foto: GVIDO MUSIC Co.,Ltd In einer Musikpartitur kann man an beliebiger Stelle Kommentare mit dem Stift einfügen, Setlisten erstellen, die Reihenfolge der Partitur neu anordnen oder Notizen über den GVIDO-Cloud-Service mit anderen Musikern teilen. Der Cloud-Dienst ermöglicht es Orchesterbibliothekaren, bestimmte Noten an verschiedene Bereiche des Orchesters oder an einzelne Musiker zu senden. »Österreich Journal« – http://www.oesterreichjournal.at Das Gerät verfügt über drei anpaßbare In - frarotsensoren, die das einfache Umblättern von Seiten ermöglichen. Alternativ kann ein Musiker einen GVIDO-Bluetooth-Fußschalter verwenden, um Seiten zu blättern und das Gerät gleichermaßen lautlos zu steuern. Ein Gerät, um die Musikpartitur weiterzuentwickeln – für alle, die Musik lieben. In - genieurInnen, MusikerInnen und DesignerIn - v.l.: Hiroyuki Ohashi, Ryoichi Sirayanagi, Kiyoshi Koinuma, Stefan Ragg und Jochen Reutter

ÖSTERREICH JOURNAL NR. 184 / 06. 05. 2019 Wissenschaft & Technik 105 Foto: GVIDO MUSIC Co.,Ltd In einer Musikpartitur kann man an beliebiger Stelle Kommentare mit dem Stift einfügen, Setlisten erstellen, die Reihenfolge der Partitur neu anordnen oder Notizen über den GVIDO-Cloud-Service mit anderen Musikern teilen. Foto: GVIDO MUSIC Co.,Ltd Die Pianistin Erika Spring, die Violinistin Arabella Steinbacher und Ryoichi Sirayanagi, COO von GVIDO MUSIC für Europa und die USA, nach der Präsentation in Wien nen, die denselben Traum teilten, begannen mit Papier als Ausgangspunkt und entwikkelten es zu einem digitalen Bildschirmgerät, das ausschließlich Musiknoten gewidmet ist. GVIDO verbindet das Erbe von 1000 Jahren Papier mit dem digitalen Zeitalter. Am 27. März stellte die Wiener Urtext Edition ihre Kooperation mit der japanischen Firma GVIDO MUSIC vor und präsentierte das weltweit erste zweiseitige digitale Partituren-Lesegerät in Wien. Die praktische Nutzung des Geräts wurde mit Werken aus dem Repertoire der Wiener Urtext Edition live im Bösendorfer-Saal des Mo - zarthaus Vienna von folgenden Künstlerinnen und Künstlern demonstriert: m Erika Spring (Klavier) – W.A. Mozart Sonate für Klavier A-Dur KV 331, m Arabella Steinbacher (Violine) und m Ro bert Kulek (Klavier) – W.A. Mozart Sonate für Klavier und Violine G-Dur KV 301 Kiyoshi Koinuma, außerordentlicher und bevollmächtigter Botschafter von Japan in Österreich, wies im Rahmen der Pressekonferenz auch auf das 150jährige Jubiläum der Aufnahme von diplomatischen Beziehungen zwischen Österreich und Japan hin. Des weiteren berichtete Jochen Reutter, Chefredakteur der Wiener Urtext Edition, wie sich der traditionsreiche Verlag seit seiner Gründung im Jahre 1972 als zukunftsweisend für wissenschaftlich fundierte und praxisgerechte Urtextausgaben etabliert hat. Im Anschluß erklärte Ryoichi Sirayanagi, COO von GVIDO MUSIC für Europa und die USA von die Spezifikationen von GVIDO und beantwortete danach Fragen aus dem interessierten Publikum. Durch den Abend führte Wolfgang Schaufler (Universal Edition). Der 1901 in Wien gegründete Musikverlag Universal Edition entwickelte sich inner- »Österreich Journal« – http://www.oesterreichjournal.at halb weniger Jahre vom Musikverlag für klas - sische Unterrichtsliteratur zum zukunftsorientierten Haus für schöpferische Begabungen des zeitgenössischen Musikschaffens. Der Katalog der Universal Edition um - faßt mehr als 30.000 Nummern und ist un - trennbar mit den großen Musikströmungen und Komponisten des 20. und 21. Jahrhunderts verbunden. n http://www.universaledition.com/ https://www.gvidomusic.com/

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